Raus ans Licht

Der Gedanke, dass irgendwann mal irgendwas von mir veröffentlicht wird, ist ja nicht gerade neu, der kam schon mit ganz frühen Gedichten und sehr konkret dann nach Fertigstellung des ersten Romans 1998, da hatte ich mir schon eine Liste mit Verlagen angelegt. Gescheitert ist es dann an der Notwendigkeit der vielfachen Überarbeitung und der Arbeit, die noch einmal in den Roman gesteckt werden muss, bevor er wirklich "perfekt" ist, oder zumindest das, was man im Moment als "perfekt" abliefern kann. Genau darin steckt auch schon das nächste Problem: Als ich den Roman Jahre später noch einmal in die Hand nahm und etwas darin las, fielen mir sofort ganze Passagen auf, die ich zu der Zeit ganz anders geschrieben hätte. Aber wenn man zu lange wartet, weil man mit dem Abstand von mehreren Jahren immer wieder noch bessere Einfälle hat, wird man nie fertig, also braucht man wahrscheinlich genau die richtige Mischung aus Abstand und Nähe. Und den Mut, irgendwann einen Abschluss zu finden und zu veröffentlichen.
Oder zumindest, den Schritt zur Veröffentlichung anzugehen, ein Hauptteil der Arbeit fällt ja je nach Modus der Veröffentlichung auch dann noch erst an.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

App-Empfehlung: Book Catalogue

Eine unmenschliche Anzahl von Büchern, die man gelesen haben sollte

Bukowski: Find what you love and let it kill you