Ein Name für das Kind

Warum "das musste raus"?

Ganz einfach: Weil es so funktioniert. Alles, was ich bisher an Prosa (und früher auch an Lyrik) geschrieben habe, musste raus. Es gibt keinen konkreten Anlass, an den ich mich erinnern könnte und zu dem ich mich hingesetzt und gedacht hätte: "Jetzt schreibst du mal was." Sämtliche Themen, Geschichten, Erzählungen und Romane waren einfach irgendwann "da" und mussten raus. Dass dabei, speziell bei den Romanen, auch noch viel Arbeit aufgewendet werden musste, ist klar. Auch sind die Werke nicht von Anfang an fertig, sondern entwickeln sich häufig erst im Lauf der Arbeit. So habe ich bei den meisten Romanen oft nur eine vage Idee (manchmal allerdings schon den Schlusssatz), bevor ich überhaupt anfange zu schreiben. Während des Schreibens passieren dann unvorhergesehene Dinge, die Geschichte ändert sich, die Handlung nimmt eine Wendung, an die ich vorher nie gedacht hätte, die Figuren entwickeln ein Eigenleben. Und das, was dann passiert, "musste raus".
Auch wenn sich das jetzt so anhört: Die Sachen schreiben sich beileibe nicht "von selbst" sondern durch tägliche Disziplin, auch wenn ich zu Zeiten in einen "Fluss" gerate und mich später ab und zu (aber leider viel zu selten) frage: "Nicht schlecht, das ist von mir?" :)

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