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Es werden Posts vom März, 2012 angezeigt.

Inspiration

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Was inspiriert zum Schreiben von Geschichten? Die interessantere Frage (auf die ich leider keine Antwort habe) ist vielleicht: Warum schreibt man überhaupt Geschichten?
Aber: Inspiration. Kurze Antwort: Der Alltag. Lange Antwort. Der Alltag. Gemischt mit einer ordentlichen Portion Fantasie, Wahnsinn, Übertreibungen, Missverständnissen, Erwartungen, und so weiter.....

Manchmal sind es alltägliche Begebenheiten, die sich zu einer Geschichte auswachsen, manchmal ist es die Frage, warum jemand jetzt gerade so oder so gehandelt hat und was vielleicht für eine Vorgeschichte nötig war, um diese Situation jetzt genau so oder so zu erhalten. Und bevor jemand fragt: Nein, ich sitze nicht den ganzen Tag in der Bahn und analysiere Leute! :) Diese "kleinen" Situationen sind aber hervorragend geeignet, um Menschen zu beschreiben, Eigenarten, Macken, aber auch Aussehen, Kleidung, etc. Wenn ich zu Hause sitze und möchte erzählen, wie jemand aussieht, fällt mir kaum etwas ein, mache ich mir …

Goodreads

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Das Problem, Bücher zu verwalten, wird sich komplett erledigt haben, wenn erst einmal alles nur noch digital ist, bis dahin bleiben volle, unübersichtliche Regale der Standard (ich habe über 1000 Bücher, verteilt auf mehrere Billy-Regale, in mehreren Reihen hintereinander geschichtet, sortiert nach Genre und Autor). Und selbst, wenn man die Regal in tadellos sortiertem Zustand erhält, nützt einem das alles nichts, wenn man auf dem Trödelmarkt vor einer Kiste steht und wissen muss, was zu Hause schon ungelesen wartet und was eben nicht.

Abhilfe kann ein Dienst wie goodreads schaffen. Hier kann man kostenlos seine Bücher registrieren und von überall darauf zugreifen, in meinem Fall vom Smartphone mit der gleichnamigen Android-App. Diese erlaubt auch das Scannen von Barcodes, so dass man im Laden (oder auf dem bereits erwähnten Trödelmarkt) sehr schnell feststellen kann, ob man das Buch schon besitzt (sofern es einen Barcode hat, Eintippen der Buchdaten geht natürlich auch).
Goodreads i…

Kindle Touch kommt

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Amazon bringt die nächste Generation des Kindle jetzt auch in Deutschland auf den Markt. Der "Kindle Touch" sowie der "Kindle Touch 3G" können ab sofort vorbestellt werden. Das Gerät verfügt über das übliche E-Ink-Display, hier aber (wie der Name schon sagt) mit Touch-Bedienung.
Das "normale" Gerät soll 129,-€ kosten, das "3G"-Modell , bei dem man sich auch von unterwegs Bücher (oder Zeitschriften/Magazine) herunterladen kann (amazon übernimmt die Mobilkosten in Deutschland sowie dem europäischen Ausland) schlägt mit 189,-€ zu Buche.

Die offizielle Pressemitteilung von amazon gibt es hier.

EDIT 31.3.12: Die Konkurrenz zieht nach und unterbietet, der Kobo eReader Touch wird seit gestern beim Media Markt für 99€ angeboten. Fragt sich, ob das reicht, um dem Marktführer das Wasser abzugraben, die Bücher für den Kobo-Reader kann man nämlich nicht bei amazon kaufen sondern muss das im Kobo-Shop tun, der mir z.B. immer noch gänzlich unbekannt ist.

Was eBooks nicht können

Passend zur Serie hier ein kurzer Film über ein handgemachtes Buch.


Nichts wiederholen

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Weimar

Namen, Namen, Popamen

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Was ist das Schwierigste am Schreiben (für mich)? Zunächst einmal, eine Idee zu haben, die es für mich lohnenswert macht, darüber ein Buch zu schreiben. Das muss allerdings eine Idee sein, die über die volle Distanz eines Romans mitmacht und der nicht nach 50 Seiten die Luft ausgeht. Etwas von der Größe wäre dann eine Idee für eine Kurzgeschichte, von denen momentan schätzungsweise noch an die 30 in meinem Fundus lagern, um irgendwann vielleicht einmal wirklich als Kurzgeschichte umgesetzt oder aber doch zu einem Roman umgearbeitet zu werden.

Was aber, abgesehen von der Idee, ein wirklich schwerer Aspekt beim Schreiben ist, ist das Finden von Namen. Die Protagonisten sollen irgendwie heißen, aber wie? Es gibt Romane, die in der ersten Person geschrieben werden und in denen die Hauptfiguren keine Namen haben. Mir macht das keine Probleme, wie das auf andere wirkt, weiß ich nicht. Was macht man aber als Autor, wenn die Person angesprochen wird? Vermeidet man den Namen, umschreibt man di…

Buch #1: Status Quo

Ein paar Worte zum aktuellen Stand des Romans #1, den ich vorbereite.

Medium
Ich habe mich für die Veröffentlichung als eBook UND Printausgabe entschieden. Selbst wenn der eBook-Markt irgendwann dem Print-Markt den Rang ablaufen wird (an Spekulationen beteilige ich mich hier mal nicht), momentan ist es noch nicht soweit, daher möchte ich beide Ausgaben bedienen. Vor allem, weil ich selbst bisher nur Printausgaben lese, käme es mir zumindest seltsam vor, von meinem eigenen Buch nur eine eBook-Ausgabe herauszugeben.

Verlag
Eine realistische Einschätzung seines Werkes kann wohl kein Autor abgeben, da schließe ich mich nicht aus. Da ich mit meinem Roman aber keine momentan angesagte "Sparte" treffe, noch glaube, dass sich die Geschichte wirklich in eine solche einordnen lässt, ich darüber hinaus die langen Wartezeiten bei den renommierten Verlagen scheue (und, ich gebe es zu, auch die Absagen), suche ich momentan nach einem kleinen Verlag.

Titel
Da der ursprüngliche Titel schon bel…

Bücher nicht zu Ende lesen?

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Es kommt vor, dass ich von den vielen Büchern, die ich lese, das ein oder andere auch schon einmal abbreche, ohne es zu Ende zu lesen. Das kommt sehr selten vor, denn zum einen ist die Auswahl der zu lesenden Bücher sehr sorgfältig (wie ich meine), d.h. ich informiere mich vorher über das Buch oder weiß um die Vorlieben desjenigen, der mir das Buch empfohlen hat. Zum anderen lese ich selbst Bücher, die ich nicht auf Anhieb toll finde, meist zu Ende, einfach nur, um zu wissen, wie es endet und dem Autor eine Chance zu geben, die Geschichte noch zu retten. Das funktioniert leider nicht immer, dann ärgere ich mich über die verschwendete Zeit, in der ich ein anderes, besseres Buch hätte lesen können.
Interessant finde ich, dass ich als Kind gar nicht darauf gekommen wäre, dass man Bücher auch nicht zu Ende lesen kann, ich kannte nur: Anfangen, Durchlesen bis zum Ende, Nächstes. Als ich aber einmal ein Buch geschenkt bekam, das mir überhaupt nicht gefiel, weil einfach die ganze Zeit nicht…

Biest zu vermieten

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Selbstverlag oder nicht?

Und wieder die leidige Frage: Selbst verlegen oder es doch mit einem "richtigen" Verlag probieren. Vielleicht müsste die Frage anders lauten, wenn auch das Ergebnis dasselbe ist: eBook oder nicht? Sieht man sich die Verkaufszahlen von eBooks in Deutschland an (und vergleicht sie z.B. mit den USA), kann man an einer Hand abzählen, dass... naja, wahrscheinlich kann man seine Verkäufe an einer Hand abzählen. Die Möglichkeit, selbst zu drucken, ist keine (wie bereits an anderer Stelle ausgeführt), bleibt entweder der Selbstverlag als eBook und das Hoffen auf gute Verkaufszahlen, weil sie die Qualität, die man bei seiner Produktion vermutet, sich eventuell durchsetzt, oder der Gang durch die Instanzen der Verlage und die Aussicht, vielleicht doch die eine unter mehreren Tausend Einsendungen zu sein, die die Chance hat, über den "normalen" Weg auf den Markt zu kommen.

Wie viele Leser bevorzugen denn eBooks vor Papier? Wenn ich mich morgens in der Bahn umsehe, fällt die A…

Buchmesse: klassische Verlage zeigen sich verhalten

In einer Umfrage der dpa haben sich die klassischen Verlage verhalten zur augenblicklichen Marksituation gezeigt (Zusammenfassung hier). Es sei zwar noch nicht klar, ob die ersten beiden Monate dieses Jahre einfach nur schlecht gelaufen seien oder aber ob ein strukturelles Problem vorliegt, trotzdem zeigten sich die Aussteller, die auf Online-Publikationen setzen durchweg zufriedener und optimistischer, da speziell die Schriftsteller die Möglichkeit nutzen, mehrere Medien mit ihren Werken zu bedienen.
Wobei eine andere Umfrage zu berichten weiß, dass die Autoren weiterhin gedruckte Bücher vorziehen (hier), was aber wohl auch eher daran liegen wird, dass die befragten Autoren bei renommierten Verlagen unter Vertrag sind, damit aus dem Segment "Self-Publishing" heraus fallen und sowieso auf die Macht der Verlage bauen können, also gar nicht erst in Verlegenheit kommen, sich für ein Medium entscheiden zu müssen.

Trotz allem: Im Vergleich zum US-Markt verspätet, aber die eBooks …

Papier ist super!

Die Gründe, warum ich doch eher mit dem Gedanken spiele, meine Texte als eBook zu veröffentlichen, statt mir einen Verlag zu suchen, habe ich ja schon ausführlich breit getreten. Der immanente Widerspruch ist mir allerdings völlig bewusst.

Bücher aus Papier haben schon etwas. Selbst wenn die Bücher, die ich gelesen habe, nach Möglichkeit nachher genau so aussehen wie vorher, selbst wenn ich penibel darauf achte, dass nichts "drankommt". Man hat etwas "Richtiges" in der Hand, etwas mit Geschichte, mit einem Aussehen, an dem man die Geschichte ablesen kann, mit einem Geruch. Und auch der hat eine Geschichte. War der Vorbesitzer Raucher? Hat das Buch lange in einem feuchten Keller gelegen? Und bei neuen Büchern kann man Unterschiede im Papier allein durch den Geruch ausmachen, teilweise sogar den Verlag erkennen.
eBooks? Leblos, kalt, steril, austauschbar. Wenn ich heute in einem Buch einen Kassenbon von vor 20 Jahren finde, den ich damals als Lesezeichen benutzt habe…

Autorenverträge

Die letzte Idee, die ich hatte, um Papierliebhaber ebenfalls in meine Publikationspläne mit einbeziehen zu können, sah so aus, dass (wie gehabt) als eBook publiziert wird, dann aber ein Print-on-Demand-Anbieter verwendet wird, um die Buchstaben aufs Papier zu bringen. Das alles ohne ISBN (und Konsorten) sondern einfach, um meinen Aufwand zu minimieren (selbst drucken lassen und verkaufen ginge auch) und trotzdem Papierform anzubieten.

Aber, davor haben die Anbieter ihre Autorenverträge gestellt.

epubli
"Für die Laufzeit des Vertrags überträgt der Autor epubli räumlich und inhaltlich unbeschränkt das ausschließliche Recht (...) insbesondere (...) das  Recht  zur  Nutzung  des  Werks  in  digitaler  Form,  also zur Nutzung der für den Vertrieb des Werks im eBook- oder Print-on-Demand-Verfahren erforderlichen Rechte."
Etwas schwammig, aber selbst, wenn das nicht heißen sollte, dass epubli mein Buch jetzt ungefragt als eBook herausbringt, folgt noch das hier:

"Der Autor wird…

The Joy of Books

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Unheimlich aufwändiges Stop-Motion-Video über eine Nacht im Buchladen.

Bücherei für eBooks

Auf der Buchmesse in Leipzig hat die Firma Skoobe eine Art "Bücherei für eBooks" vorgestellt. Dabei kann man für einen Beitrag von knapp 10€ im Monat Bücher ausleihen und auf einem Reader lesen. Leider wird momentan nur iOS unterstützt, eine Android-App gibt es noch nicht.
Die Anzahl der gleichzeitig ausleihbaren Bücher ist auf fünf begrenzt, aber immerhin haben damit Vielleser die Möglichkeit, viele Bücher zu einem überschaubaren Preis zu lesen.

Immerhin etwas, die Möglichkeit, dass man eBooks auch ausleihen kann, war mir noch nicht bekannt. Wenn auch das Preismodell für Wenigleser nicht so interessant ist, vielleicht sollte man da noch etwas staffeln (oder Monate, in denen gar nicht gelesen wurde, auch nicht berechnen).
Wenn einem dann Bücher sehr gut gefallen, kann man sie immer noch kaufen. Bleibt nur das Manko, dass man keine gebrauchten eBooks kaufen/verkaufen kann.

Nachtrag, 18.3.12: So richtig neu ist die Idee nicht, die Stadt-Bibliotheken bieten einen ähnlichen Serv…

Tablets verdrängen E-Reader noch nicht

Wie heise meldet, sind die Tablets noch nicht dabei, E-Reader zu verdrängen. Das verwundert mich nicht nur angesichts der deutlich geringeren Preise für E-Reader nicht, auch der Unterschied für die Augen ist zwischen ePaper und einem normalen Bildschirm ja schon deutlich.

Blogtechnisch

Falls jemanden interessiert, was hier im Hintergrund technisch passiert, hier ein paar Stichworte. Ich fange gerade erst an, mich ein bisschen mit der Materie auseinander zu setzen und bin bei weitem kein Technik-Fachmann, aber das, was ich bisher hier eingestellt und verknüpft habe, war wirklich einfach zu bewerkstelligen. Was die Maßnahmen im Endeffekt bringen (oder ob sie überhaupt funktionieren), muss sich erst noch beweisen.

Grundlage sind Account bei folgenden Diensten:
Google (G+), BlogspotFacebookTwitter, Twitterfeed

Was passiert mit einem neuen Post?
Durch das Veröffentlichen eines neuen Posts bei Blogspot, wird dieser (fast) automatisch bei G+ gepostet. Das direkte Posten funktioniert irgendwie noch nicht richtig (der "Veröffentlichen"-Button bleibt die ganze Zeit ausgegraut), auch Post, die zu einer bestimmten Zeit veröffentlicht werden, landen nicht automatisch bei G+

Nach einiger Zeit bemerkt Twitterfeed, dass sich der Feed des Blogs geändert hat und postet di…

Mein eigener Lektor

Rechtschreibung / Grammatik
Die automatische Korrektur von Word oder Open Office mehrfach über den Text laufen zu lassen, ist Pflichtprogramm.
Ich selbst ärgere mich über jeden Fehler in einem gekauften Buch, daher werden meinte Texte penibel unter die Lupe genommen, was einen nicht davor schützt, Fehler zu übersehen, das passiert - wie gesagt - auch bei gedruckten Büchern renommierter Verlage. Trotzdem soll alles raus, was bei mehrfachen Lesen möglich ist.
Früher habe ich mir regelmäßig den Zwiebelfisch durchgelesen (und die Texte zumeist auch gut gefunden), auch die ersten beiden Bücher habe ich noch gelesen, bis es mir dann zu spitzfindig wurde: "Wissen Sie, wie spät es ist?", "Ja." Naja, ganz witzig, sich aber über die sprachlichen Ungenauigkeiten dieser kurzen Unterhaltung zwei Seiten auszulassen, ist selbst mir zuviel. Und ich bin schon jemand, dem sich innerlich alles kräuselt, wenn jemand "Das macht keinen Sinn." oder "AGBs" sagt oder sc…

Encyclopaedia Britannica auch nur noch digital

Es gibt noch einen Ausverkauf der Reste, aber dann ist nach 244 Jahren Schluss, wie der Blog der Enzyklopädie heute vermeldete.

Und für eine Woche (ab jetzt) ist die Online Version kostenlos zu betrachten.

Büchermesse und lit.COLOGNE

Veranstaltungstipps für alle Literaturaffinen:

Leipziger Buchmesse, 15.-18.3.2012
inkl. Lesefest "Leipzig liest"

lit.COLOGNE, 14.3.-24.3.-2012
u.a. mit Rufus Beck, Konrad Beikircher, Elke Heidenreich, Frank Schätzing, Jürgen Tarrach, Roger Willemsen und unendlich vielen mehr

Decollage

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Leseproben vorab? Lieber nicht.

Den unten stehenden Text habe ich auf die folgende Frage gegeben (hier), dabei ist einiges heraus gekommen, was auch an dieser Stelle von Interesse sein könnte.
"Gibt es denn Vorableseproben, die wir schon mal lesen könnten?" Mmh..... kurze Antwort: nein :)

Lange Antwort:
Ich möchte erst soweit sein, dass ich sicher bin, dass ich meine Texte veröffentlichen kann, bevor ich irgend etwas herausgebe. Es gibt zwar immer einen "work in progress", aber der findet bei mir zu Hause statt, nicht in der Öffentlichkeit.
Wenn dieser Zustand erreicht sein wird, kann ich leider nicht sagen. Ich habe den fraglichen Roman jetzt drei Mal Korrektur gelesen, mir nahe stehende Personen noch zusätzlich. Was ich kurz überlegt habe, war das Inanspruchnehmen eines professionellen Lektorats, nur: Das kann man sich kaum leisten. Ich habe ausgerechnet, dass ich 500-800€ investieren müsste (für *einen* Roman, ich habe aber noch sechs weitere, die einer "Endfassung" bedürfe…

Lektorat, woher nehmen und nicht stehlen?

Ich habe mich letztens bei Wattpad umgesehen, eine Plattform, die sich selbst "YouTube für eBooks" nennt und auf der man seinen Kram hochladen kann. Ich sage bewusst "Kram", denn ich habe mir ein paar Beispiele der dort (kostenlos) verfügbaren Texte durchgelesen und ausnahmslos alles war auch nicht mehr wert als genau 0€. Manches war von der Rechtschreibung her so mies, dass einem schlecht werden konnte. Selbst wenn man einen hochwertigen Text veröffentlichen möchte, wie sollen die potentiellen Leser diesen aus dem Haufen Müll herausziehen, in dem er sich verbirgt? Das ist nur mit einem direkten Link möglich, dann kann man die Datei aber auch auf seiner privaten Homepage ablegen, denn die Chance, dass jemand auf Wattpad ein Buch sucht und dann zufällig über die Perle stolpert, ist schlichtweg Null.

Lektorat: pro
Der Lektor/die Lektorin korrigiert den Text inhaltlich und macht auf Schwächen aufmerksam, die die gesamte Qualität des Buches betreffen, entlarvt einbrechen…

Fehlerkorrekturen

Ein paar kurze, unsortierte Gedanken:
Zur Zeit arbeite ich daran, einen Roman soweit zu bekommen, dass er veröffentlicht werden kann. Das Buch wurde vor fast fünf Jahren geschrieben und befindet sich jetzt in der stressigen Phase der Überarbeitung, wo einen manche Passagen anspringen und positiv überraschen, man bei manchen aber auch wieder nur daran denkt, ganze Absätze zu streichen. Obwohl das auch an der Tagesform beim Lesen liegen kann, die zu streichenden oder ändernden Absätze markiere ich auf jeden Fall vorerst nur, um sie beim nächsten Lesen dann noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Fallen sie mir auch dann unangenehm auf, ist Handlung angesagt.

Ich frage mich, wie oft man ein Buch lesen muss, um eine "solide Fehlerfreiheit" zu erreichen. Ich bin jetzt bei Durchlauf Nummer Drei und finde immer noch offensichtliche Rechtschreib- und Grammatikfehler. Es werden weniger, aber trotzdem, flüssige "Durchlesbarkeit" geht anders. Was ich leider nicht beurte…

cleveres Lesezeichen

Würde ich nicht benutzen, ich nehme immer Kassenbons und freue mich dann Jahre später, wenn ich sehe, wann ich das Buch gelesen und was ich vorher gekauft habe :) Trotzdem eine nette Idee.

Buchläden, II

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ISBN und Konsorten

In der letzten Zeit habe ich mich auch in den diversen Literatur-, Schrifsteller-, Autoren-Foren umgetan, um sich über die rechtlichen Nebenwirkungen zu informieren, die mit der Veröffentlichung eines Romans einher gehen. Für besondere Reaktionsfreudigkeit und -schnelle sei an dieser Stelle die Schreibwerkstatt hervorgehoben, für einen Stapel an Informationen das Literaturcafe.

ISBN / VLB
Die internationale Buchnummer (ISBN) ist für eine Veröffentlichung nicht notwendig, aber anzuraten, wenn man ein Printprodukt in Umlauf bringen will, da der Buchhandel das Buch über diese Nummer bestellt. Bei eBooks ist dieser Weg aber eher zu vernachlässigen. Die ISBN ist auch eine Kostenfrage, denn für eine Privatperson, die eine ISBN bestellt, schlägt diese mit knapp 80€ zu Buche. (Günstiger kommt man an ISBN nur, wenn man selbst einen Verlag gründet und dann spezielle Konditionen und ganze Pakete mit Nummern erhält. Da sind dann aber ganz andere rechtliche Fragen relevant.)
In das "Verzeichni…

Covergestaltung

"Don't judge a book by its cover", heißt es, trotzdem liest man allenthalben, dass ein gutes Design für das Cover seines Buches wichtig ist, speziell wenn man vor hat, sein Werk bei den einschlägig bekannten Online-Händlern unterzubringen. Lässt mein sein Buch z.B. über Xinxii an amazon und/oder den iBookstore distribuieren, gibt es in den FAQ direkt die Angabe, dass "ein qualitativ hochwertiges Buchcover" Voraussetzung ist.
Trotzdem werde ich versuchen, meine Buch-Cover selbst zu erstellen. Genug Fotos sind vorhanden, ein wenig mit Layout habe ich auch schon einmal gemacht und ein Buch über Gestaltungsraster steht parat. Zur Not, zur Hilfe und zur Korrektur habe ich einen ganzen Stall voll künstlerisch begabter Menschen "an der Hand", die die Sache gerade ziehen können.

Beispiele werden ggf. folgen, zunächst muss ich das Problem klären, dass der von mir eigentlich gewünschte Titel für das Buch, an dem ich gerade arbeite, schon "vergeben" is…

Preisgestaltung für eBooks

Was soll ein eBook kosten? Der reguläre Weg, sprich die Preisgestaltung der klassischen Verlage steht fest, wie die Zeit zu berichten weiß. Die eBooks sind dabei 10-20% günstiger als die gedruckten Ausgaben, weniger geht angeblich nicht, argumentiert wird mit Mehrwertsteuer, Tantiemen für die Autoren, etc. An der Diskussion, ob die Buchpreisbindung für eBooks sinnvoll ist oder sich der deutsche Markt selbst hemmt, da man dieselben Bücher bei ausländischen Anbietern günstiger herunterladen kann, beteilige ich mich an dieser Stelle einmal nicht. Hier gibt es das Protokoll eines "round table", bei der sich Verleger und Agenten (natürlich) für hohe Preise aussprechen, die meiner Meinung nach selbst für eBook-Ausgaben etablierter Verlage nicht haltbar sind, aber dazu vielleicht später mehr.

Für einen Selbstverleger ist die 10-20%-Regel kaum einzuhalten. Wie bereits an anderer Stelle geschrieben, sind die günstigsten Print-Ausgaben, die man selbst an den Markt bringen kann, schon …

Fantastische fliegende Bücher (Video)

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Auch etwas zum Thema Bücher und dieses Jahr mit dem Oscar prämiert: "The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore"

Autorenbilder auf Büchern

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Ein ähnliches Thema wie das der Lesungen, nur noch abstrakter. Warum werden auf manche Bücher Bilder des jeweiligen Autors/der Autorin aufgedruckt? Wo ist der Mehrwert? Warum sollte irgend jemand wissen wollen, wie der Autor aussieht? Was erfährt man dadurch? Handelt es sich um Fachliteratur, wird man vielleicht kein Buch kaufen, auf dem der Autor in der Badehose abgebildet ist, aber das Thema "Finanzmärkte" abhandelt. Ebenso wird man vielleicht kein Buch über die Wartung von Treckermotoren kaufen, auf dem der blitzsaubere Autor einen Anzug trägt und aussieht, als wüsste er vielleicht gerade, wie man "Trecker" buchstabiert. Aber das sind Grenzfälle, die Fotos sind ja ebenso Teil des Buches wie der Inhalt und werden aufeinander abgestimmt sein. Trotzdem bleibt die Frage nach dem Mehrwert, nach der zusätzlichen Information, die vermittelt wird.
Und wer äußert eigentlich den Wunsch nach dem Foto? Der Verlag, der sich dadurch höhere Verkaufszahlen erhofft oder der Aut…