Selbstverlag oder nicht?

Und wieder die leidige Frage: Selbst verlegen oder es doch mit einem "richtigen" Verlag probieren. Vielleicht müsste die Frage anders lauten, wenn auch das Ergebnis dasselbe ist: eBook oder nicht? Sieht man sich die Verkaufszahlen von eBooks in Deutschland an (und vergleicht sie z.B. mit den USA), kann man an einer Hand abzählen, dass... naja, wahrscheinlich kann man seine Verkäufe an einer Hand abzählen. Die Möglichkeit, selbst zu drucken, ist keine (wie bereits an anderer Stelle ausgeführt), bleibt entweder der Selbstverlag als eBook und das Hoffen auf gute Verkaufszahlen, weil sie die Qualität, die man bei seiner Produktion vermutet, sich eventuell durchsetzt, oder der Gang durch die Instanzen der Verlage und die Aussicht, vielleicht doch die eine unter mehreren Tausend Einsendungen zu sein, die die Chance hat, über den "normalen" Weg auf den Markt zu kommen.

Wie viele Leser bevorzugen denn eBooks vor Papier? Wenn ich mich morgens in der Bahn umsehe, fällt die Antwort nicht schwer und sehr deutlich zugunsten von Papier aus.....


Was sich momentan auch noch als Idee dazugesellt, ist die Veröffentlichung bei einem kleinen Verlag, der weder Lektorat noch Covergestaltung übernimmt, dafür aber eBook und gedruckte Version gleichermaßen übernimmt. Sonst allerdings auch weiter nichts, die Vermarktung muss man also komplett selbst in die Hand nehmen. Aber das wäre bei der bisherigen Idee (Produktion von eBook / Printversion über getrennte Anbieter) auch der Fall.

Hier gibt es einen guten Überblick über die Alternativen (und ob es welche sind).

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

App-Empfehlung: Book Catalogue

Eine unmenschliche Anzahl von Büchern, die man gelesen haben sollte

Bukowski: Find what you love and let it kill you