Und weiter geht's...

Status Quo: Roman Nummer Eins liegt mittlerweile der sechsten Agentur vor, dieses Mal wird eine Reaktion innerhalb von ca. vier Wochen in Aussicht gestellt. Immerhin eine Reaktion, normalerweise heißt es auf den Seiten der Agenturen "drei Monate ohne Reaktion = Absage", mal abwarten.
Roman Nummer Zwei hat in der Zwischenzeit die zweite Korrekturrunde überstanden und wurde für deutlich "dichter" und reifer befunden.Die Geschichte ist relativ kurz (etwas über 50.000 Wörter), mehr reinzupressen kommt mir aber ziemlich blöd vor, auch wenn ich kürzlich irgendwo gelesen habe, dass einen Verlage eher auslachen, wenn man mit nur 50k ankommt. Dafür aber unnötigen Füllstoff einzubauen und die Geschichte mit Längen auszustatten, kommt nicht in Frage.

Die unweigerliche Auseinandersetzung mit dem "Buchmarkt", Agenturen und Verlagen, hat relativ ernüchternde Resultate gezeigt: Völlig abseits von dem, was ein Autor in seinem Buch oder seinem "Werk" sehen mag, ist das Ergebnis seiner Bemühungen - unabhängig davon, wie viel Kraft und Herzblut hinein geflossen sind - doch eben nur ein Sack Kartoffeln auf dem Markt. Und wenn Kartoffeln gerade nicht gehen, werden sie halt eben nicht verkauft, so einfach ist das.

Dem entgegen habe ich dieses Zitat von Nick Hornby gefunden, das die Dinge nicht nur gut beschreibt, sondern auch Hoffnung macht, weiter Kartoffeln anzubauen: "How do I know whether I'm a writer? And the question can only be answered with another question: Well, do you write? If you don't, you're not. If you do, you are. (...) And real writers (...) change their minds about their own worth and talent somewhere between two and seven hundred times a day. I'm trying to tell you that your own opinion of your work is entirely irrelevant, and so is the opinion of others. You have a job to do, and that job is to write a novel."

Also: Weiter, hilft ja alles nix.

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