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Es werden Posts vom 2013 angezeigt.

Was eBooks nicht können (Fortsetzung)

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Visuelle Fortsetzung der Reihe Was eBooks nicht können ...

Schriftsteller...

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...wie sie gesehen werden und wie sie sich selbst sehen. (Die Wahrheit.)

Bibliotheken und Buchläden unter freiem Himmel

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Auf Flavorwire gibt es eine Zusammenstellung der tollsten open-air Buchläden und Bibliotheken, z.B. dieses kleine Regal (eher ein "offener Bücherschrank") in Überlingen:

Google Books in den USA jetzt offiziell legal

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Nach einem achtjährigen Rechtsstreit ist gestern der Dienst "Google Books" für legal erklärt worden. Die amerikanische Autorenvereinigung "Authors Guild" hatte den Konzern wegen massiver Copyright-Verletzungen verklagt.
Ausschlaggebend für das Urteil war die Entscheidung, ob die Nutzung der Bücher durch Google unter den Begriff der sogenannten "fairen Nutzung" ("Fair Use") fällt, dies wurde vom Richter jetzt bejaht. Die Argumente, die dafür sprachen, waren:
Die von Google gescannten Werke sind alle bereits veröffentlicht und öffentlich zugänglich, zusätzlich sind sie zum großen Teil nicht der Belletristik, sondern der Fachliteratur zuzuordnen, daher stehe das Bestreben der Förderung der Bildung im Vordergrund.Das Indizieren der Werke stellt nach Ansicht des Richters eine grundlegende Veränderung dar, ist also demnach keine 1:1-Kopie eines Werks und eröffne neue Forschungsansätze.Obwohl Google die gesamten Bücher scannt, werden immer nur kurze Au…

Wie Schreiben machen

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Schon wieder etwas von Grant Snider:

NaNoWriMo und der erste Entwurf

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NaNoWriMo steht für "National Novel Writing Month" und ist eine Initiative, die 1999 gegründet wurde, als sich ein paar Freunde zusammen setzten und fest stellten, dass einige von ihnen gerne "irgendwann mal" ein Buch schreiben würden. Damit es dabei nicht blieb, setzte man sich ein Limit von einem Monat, im November sollte jeder der Teilnehmer 50.000 Wörter schreiben. Aus diesem kleinen Projekt wurde ein großes, das jährlich über 100.000 Teilnehmer weltweit anzieht (beim Schreiben dieses Textes - 29.10.2013 - sind es aktuell 167.179 Schreibende, die sich für dieses Jahr angemeldet haben. (Mehr zu den Regeln gibt es bei wikipedia - nur soviel: es geht um das gemeinsame Setzen einer Deadline, die tatsächlich erreichte Anzahl von Wörtern wird nicht überprüft, niemand liest die geschriebenen Werke tatsächlich. EDIT: am 5.11.2013 sind es über 275.000 Teilnehmer.)

Zum eigentlich Hintergrund dieses Textes: Ist "NaNoWriMo" ein "legitimes" Mittel für &q…

Die schönsten Bücherläden der Welt

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Eine, zugegebenermaßen sehr subjektive Auswahl der schönsten Bücherläden der Welt gibt es auf Flavorwire, z.B. diesen heimeligen Bücherflur in Paris:


In der ebenfalls gelisteten "Livraria Lello" in Porto habe ich mir selbst schon die Augen aus dem Kopf gestaunt.

Mindmaps zur Storyplanung

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Wie schon im Artikel "Schreibwerkzeug" dargelegt, benutze ich zum Schreiben einen sogenannten "distraction free editor", d.h. einen ganz simplen Editor, der nichts anderes anzeigt als den Text, an dem man gerade arbeitet. Es gibt keine Möglichkeiten zur Textgestaltung, d.h. man kommt gar nicht erst in Versuchung, während des Schreibens schon Überschriften oder Hervorhebungen anzulegen. Auch werden Fehler standardmäßig nicht markiert, so dass man nicht ständig von roten Linien abgelenkt wird.

Aber was ist mit der Story-Planung? Es gibt einen Stapel Tools, die speziell für Autoren entwickelt wurden, um diesen bei der Planung ihrer Handlung, Kapitel, Figuren, etc. etc. zu helfen. Eine lange Liste solcher (und anderer) Werkzeuge findet sich z.B. hier, speziell kostenlose Sachen sind hier zu finden. Ich habe einige wenige dieser Tools getestet und habe den Funktionsumfang als viel zu groß und letztendlich auch als zu ablenkend empfunden, um dieser Sparte von Software e…

Womit Dichter ihr Geld verdienen

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Und noch ein Comic von Grant Snider:



Und noch eine ganze Reihe weiterer gibt es in dieser Infografik.

Bukowski: Find what you love and let it kill you

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"Find what you love and let it kill you." - Charles Bukowski


gefunden auf tumblr, das Zitat ist offenbar aus einem Brief:

"My dear,
Find what you love and let it kill you. Let it drain from you your all. Let it cling onto your back and weigh you down into eventual nothingness. Let it kill you, and let it devour your remains.

For all things will kill you, both slowly and fastly, but it's much better to be killed by a lover.

Falsely yours,
Henry Charles Bukowski" (Link)

Bücher sind ...

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Fotografiert in Calw vor einem Buchladen.



Dokumentarfilm "2 oder 3 Dinge" über Hubert Selby jr.

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Auf arte.tv kann man sich den französischen Dokumentarfilm "2 oder 3 Dinge" über den 2004 verstorbenen Autor Hubert Selby jr. ansehen:
http://www.arte.tv/guide/de/021372-000/hubert-selby-jr
(Update 4/2017: Der Film ist leider nicht mehr online, hier gibt es weitere Infos und Hinweise, falls Wiederholungen anstehen.)

Darin wird Selby in seinem Alltag gezeigt, ebenso wie in seinem zweiten Beruf als Dozent an der University of Southern California (den er 20 Jahre ausübte). Die Interview mit ihm sind gezeichnet von einer ruhigen Intensität und einem präzise und klug antwortenden Mann, dem man rein optisch nicht mehr viel zutrauen möchte, so verlebt und gebrechlich sieht er aus. Inhaltlich spricht er von seinem Leben und den Schicksalsschlägen, die er hinnehmen musste, aber auch über das Schreiben und seine Bücher. Von "Mauern" z.B. sagt er, dass es das verstörendste Buch sei, das jemals geschrieben wurde. Er selbst hat es erst zwölf Jahre nach Erscheinen noch einmal ge…

Wer liest eigentlich bei Twitter mit?

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Um direkt die Antwort auf die im Titel gestellt Frage zu geben: Ich nicht.

Als ich diesen Blog aufgesetzt habe, habe ich mir natürlich Gedanken darüber gemacht, wie ich meine Inhalte am besten unter die Leute bringe und bewerbe, um den ein oder anderen Klick zu erhalten (wozu sonst betreibt man den Aufwand eines Blogs, wenn nicht, um wenigstens den ein oder anderen Leser damit zu erreichen?). Twitter bietet sich natürlich an, allerdings ist die beschränkte Länge von 140 Zeichen pro Nachricht nicht wirklich geeignet, komplette Blog-Beiträge zu wiederholen, aber das ist ja auch nicht beabsichtigt, denn schließlich sollen die Leute die Text im Blog lesen und nicht bei Twitter, um z.B. auch noch anderes im Blog zu entdecken.
Die Folge: Beiträge bei Twitter enthalten Links zu den eigentlichen Inhalten. Wie viele bzw. wie oft? Das hätte ich mir selbst nicht träumen lassen: An einem willkürlichen Tag mitten in der Woche zu einer willkürlichen Zeit habe ich mir spaßeshalber die ersten 250 Be…

Die Story-Achterbahn

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Mal wieder ein Cartoon-Beitrag über das Schreiben von Grant Snider:

Amazon startet mit Kindle Singles

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Nachdem es den Dienst in den USA schon seit längerem gibt, geht amazon mit "Kindle Singles" jetzt auch in Deutschland an den Start und bietet zunächst übersetzte Texte und englische Originale an (s. Meldung bei heise) Die Texte, die zwischen 5000 und 30000 Wörter lang sind, sind ab 1€ zu haben.

Die wichtigste Nachricht für Autoren allerdings: Laut Pressemitteilung von amazon werden ab September auch Einreichungen deutscher Autoren geprüft. Wie Andrang, Wartezeiten und Anspruch sich darstellen werden, bleibt abzuwarten, sieht man sich das amerikanische Vorbild an, wird wohl eher versucht werden, bereits bekannte Autoren in den Katalog aufzunehmen.

Trotz allem wäre die erforderliche Länge der Texte bestens geeignet, um Kurzgeschichten (oder Essays) zu veröffentlichen, mit denen man bei Verlagsbewerbungen sonst einen eher schlechten Stand hat. Wie viel Platz in der angestrebten Auswahl ("qualitative Texte, frische und originelle Ideen sowie gut gebaute Geschichten aus fas…

Franz Kafka

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Zu Ehren von Franz Kafkas Geburtstag, der sich heute zum 130. mal jährt, hat Google ein "Doodle" an den Start gebracht:



EDIT 10.7.14.: Hier gibt es eine ansehnliche Liste weiterer Literatur-Doodles.

Neue Autoren entdecken

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Wer viel liest, möchte auch irgendwann Neues entdecken, zumindest geht es mir so. Wie kommt man aber an neue Autoren? Vor allem, wie verhindert man, dass man zuerst einmal von allem etwas gelesen haben muss, um etwas zu finden, das einem auch wirklich gefällt? Wie sortiert man bereits im Vorfeld aus, um die Chance auf einen Treffer zu erhöhen?
Die Antwort "Empfehlungen" ist völlig offensichtlich, trotz allem aber auch nicht einfach zu befolgen:
Bei Empfehlungen von Freunden muss man genau wissen, dass diese auch denselben Geschmack haben. Hat man solche Freunde, ist man hier wahrscheinlich noch auf der sichersten Seite.Empfehlungen von Läden: Steht man in einem Buchladen und fragt persönlich nach, welches Buch man lesen solle, wenn man Bücher von Autor XY gut findet, muss man auch schon Glück haben, dass man an jemanden gerät, der auch gerade den genannten Autor kennt und wiederum einen ähnlichen Geschmack hat, um beurteilen zu können, was denn noch passen könnte.
Bei den typ…

Buchskulpturen

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Buchskulpturen von "*wetcanvas" gibt es bei deviantart zu sehen:
wetcanvas.deviantart.com

z.B. Moby Dick:

Noch weiter geht's...

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Ein kleiner Statusbericht zum Stand der Dinge. Eins vorweg: Es wurde noch immer kein Manuskript angenommen, das wäre aber auch an dieser Stelle bereits mit einem massiven Feuerwerk gefeiert worden.
Da ich meine Manuskripte bisher zwar immer unter dem von mir gewählten Titel angeboten, diesen aber als "Arbeitstitel" deklariert habe, nummeriere ich die Titel hier mal nur durch.

Roman #1
liegt mittlerweile der achten Agentur vor. Von den bisher angeschriebenen gab es nur zwei Reaktionen (Ablehnungen, natürlich), die anderen antworteten überhaupt nicht. Was ich mitgenommen habe, ist der Umstand, dass ich in Zukunft mehrere Agenturen gleichzeitig anschreiben werde, um den Prozess zu beschleunigen, s. dazu auch diesen Post. Das wir auch ungeachtet der Anforderungen der einzelnen Agenturen erfolgen, denn die Maßgabe, dass man ein Manuskript exklusiv erhalten möchte, sich dann aber eine Bearbeitungszeit von drei Monaten einräumt, nach denen man noch nicht einmal antwortet, wenn man …

Alternative Buchmärkte

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Die Diskussion über die Arbeitsbedingungen bei amazon ist noch nicht allzu alt, erste Streiks gehen gerade erst an den Start. Wenn sich auch die öffentliche Aufregung schon wieder etwas gelegt hat, die tägliche Konfrontation mit neuen Skandalen erfolgt einfach in zu hoher Frequenz, um sich so etwas noch merken zu können, wenn man nicht direkt betroffen ist. Außerdem wird die individuelle Faulheit ihr übriges dazu tun, um irgendwann doch wieder online dort zu bestellen, wo man es sonst auch immer gemacht hat.

Für alle, die noch gute Vorsätze haben, gibt es eine Liste mit alternativen Wegen, an Bücher zu kommen, wenn man den Weg in die Stadt scheut, um doch einmal wieder in einem Buchladen zu stöbern.

http://www.collaborativeconsumption.com/directory-category/books-b/

Das meiste ist leider auf englisch, aber anhand der Beispiele kann man sich sicherlich auch anregen lassen, ähnliche deutsche Angebote ausfindig zu machen.

(Amazon wird das kaum weh tun, der Buchreport vermeldet aktuell, …

Stift / Idee / Papier-Diagramm

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Datensicherung

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Es muss ja nicht gleich so schlimm kommen wie im Film (bzw. dem Buch) Misery von Stephen King, in dem ein Autor von einem fanatischen Fan festgehalten und dazu gezwungen wird, sein neues Manuskript umzuschreiben, dessen einzige Kopie er im Handgepäck hatte. Trotzdem wäre selbst dieser "worst case" nicht passiert, wenn der Autor eine Datensicherung seines Manuskripts angefertigt hätte. Für sämtliche Arbeiten, die rein virtuell passieren, wie das Schreiben eines Textes an einem Computer, gehört irgend eine Form von Datensicherung zum Pflichtprogramm, damit man nicht nach dem Versagen (oder Verlust) des Schreibwerkzeugs gänzlich mit leeren Händen da steht.

Im Laufe der Zeit hat sich für mich ein mehrstufiger "Backup-Plan" bewährt, den ich hiermit teilen möchte.
Hardware geht kaputt: Eine Sicherung auf einer externen Festplatte ist auf jeden Fall Pflicht. Wenn der Laptop seinen Geist aufgibt, hat man wenigstens eine weitere Kopie an der Hand.Software geht kaputt: Auch …

Google Drive/Docs als Schreibprogramm?

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Die Meldung, dass man per Google Drive Dokumente jetzt auch offline bearbeiten kann, hörte sich zunächst einmal ziemlich gut an: Dokumente überall bearbeiten und die Änderungen dann über mehrere Geräte synchronisieren. Aber funktioniert das auch vernünftig? Und für wen ist das überhaupt nützlich?

Die Antwort muss leider jeder selbst finden, ich habe für meinen Teil entschieden, dass mir diese Erweiterung nicht weiter hilft, wenn ich auch kurz überlegt habe, ob ich meine Schreibgewohnheiten damit ändern könnte. Folgendes spricht allerdings dagegen:
Ich schreibe immer am selben Rechner, diesen habe ich dabei, wenn ich schreiben möchte.Ich hätte zwar Zugriff auf andere Geräte (Arbeitsstelle, Schlauphone, Geräte von Bekannten), an diesen schreibe ich allerdings nicht, weil der Umstand nicht passt (Büro, unterwegs, zu Hause bei Bekannten) oder das Gerät kaum geeignet ist (Telefon). Die Erweiterung, Dokumente auch offline bearbeiten zu können, mag trotzdem sinnvoll für schriftstellerische T…

Was Teenager heute lesen

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Leistungssteigernde Drogen für Autoren

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"Performance-Enhancing Drugs for Writers" von Grant Snider von incidental comics:

Die Macht der Worte (Video)

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Werbeanzeige für das Buch "The Power of Words", aber trotzdem wirklich gut.

Vom Umgang mit Literaturagenturen

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Im Blog von Aisling Breith gibt es ein interessantes Interview mit Franka Zastrow von der Agentur Schlück, dem man einige gute Hinweise für den "Umgang" mit Agenturen entnehmen kann.
Speziell die Wichtigkeit des Anschreibens wird betont, aber auch die Fähigkeit der Autoren, Kritik anzunehmen, ihre Geschichte zusammen fassen zu können und sich auf ein Genre zu beschränken.

Was mich überrascht hat, war die Aussage, dass es nicht nur völlig legitim sondern sogar lohnenswert sei, direkt mehrere Agenturen gleichzeitig anzuschreiben, da die Antworten oft Wochen dauern - meiner Erfahrung nach sogar Monate, bzw. die Rückmeldung bleibt ganz aus. Ich hätte gedacht, dass die Agenturen mehr Wert darauf legen, ein Manuskript exklusiv zugesandt zu bekommen statt nur "eine unter vielen" zu sein, speziell da bei fast allen Agenturen die Information, wem das Manuskript zeitgleich vorliegt, explizit gefordert wird.
Rein psychologisch gesehen leuchtet die Vorgehensweise der gleichz…

Messetermine 2013

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Ein schneller Überblick über Buch-Messetermine im Jahr 2013.

Leipziger Buchmesse
14.-17.3.2013


Bologna Children's Book Fair
25.-28.3.2013
London Book Fair
15.-17.4.2013


Buchmesse Frankfurt
9.-13.10.2013

Device for reading

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Vorteile eines eBook-Readers: "You can tap on a word to see what it means and you can make the words big or small."
– 9 year-old girl, Virginia (what kids think about ebooks)

Bei einem Tablet hingegen:

Self-Publishing-Anbieter im Vergleich

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Noch einmal ein kurzer Ausflug in die Gefilde des Self-Publishing: Auf "selfpublisherbibel.de" gibt es hier einen Überblick über Self-Publishing-Anbieter mit einigen Eckdaten. Die Übersicht ist nicht vollständig (Lulu z.B. fehlt ganz), ist aber ansonsten ganz hilfreich.

Frust vermeiden kann ggf. auch das Studium von Erfahrungen mit dem Publizieren eigener Bücher als eBook, bevor man sich selbst in der Vielfalt der Möglichkeiten verirrt. Z.B. gibt es hier eine mittlerweile mehrteilige Odyssee von Jürgen Kroder, der sich daran gemacht hat, sein Buch als eBook heraus zu bringen (soviel vorweg: fertig ist er nach Teil 3 immer noch nicht). Wenn man auch mit dem Gedanken spielt, ggf. über PoD Ausgaben seiner eBooks anfertigen zu lassen, wird speziell bei der Berechnung der Marge (s. Teil 2) schnell klar, wie sehr sich das (nicht) lohnt.

Buchzelt

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Hergestellt von "FieldCandy" in einer limitierten Auflage von 195 zum stolzen Preis von gerade mal 570,70€ (für ein Zelt!). Ich passe.

Bookish, Hype um gar nichts?

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Heute gab es über mehrere Kanäle - z.B. hier oder hier - die Information, dass "bookish" (endlich) online ist, denn eigentlich sollte der Dienst schon vor 1,5 Jahren das Licht der Welt erblickt haben.
Nie davon gehört, was ist so neu? Zunächst einmal werden Bücher vermarktet, dafür haben sich drei Großverlage mit 16 weiteren zusammen getan und das Portal auf die Beine gestellt. Zentrales Element soll allerdings nicht der eigene Shop sondern die "Empfehlungsfunktion" sein, denn jemand, der gar nicht weiß, wonach er sucht, steht selbst bei einem immensen Angebot an Büchern (oder vielleicht gerade deswegen) ziemlich allein auf weiter Flur. Das macht amazon mit seiner "Käufer dieses Artikels kauften auch"-Funktion schon seit Jahren, grafisch nett aufbereitet bietet gnooks auch schon eine gefühlte Ewigkeit Ähnliches (mittlerweile wirkt es sogar schon etwas angestaubt).
Das Tolle an derselben Funktion von bookish soll jetzt sein, dass Rezensionen und Auszeichn…

Zwei Eisen im Feuer, mehr in Arbeit

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Seit heute ist offiziell der zweite Roman unterwegs zu einer Agentur, damit sind es jetzt zwei fertige Manuskripte, die auf dem Markt angeboten werden. Des weiteren starte ich mit einer weiteren Korrekturrunde von Roman #3, damit der sich in 1-2 Monate ebenfalls auf den Weg machen kann, weitere fünf Manuskripte harren der Überarbeitung.
Soweit gekommen zu sein, fühlt sich mächtig gut an, das ist nicht zu leugnen, wenn es auch beim Korrigieren immer wieder (und mit zunehmender Anzahl der Durchgänge immer häufiger) vorkommt, dass sich Zweifel einschleichen. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass mit jedem erneuten Durchlesen eines Manuskripts dessen subjektiv empfundener literarischer Wert sinkt, bis hin zu: "Das ganze Ding hat doch überhaupt keinen Wert, was soll der Aufwand überhaupt?" Glücklicherweise gibt es auch immer wieder Stellen, die selbst nach dem dritten Mal lesen noch überraschen. Da kommt der hier bereits zitierte Ausspruch von Nick Hornby wieder sehr gelegen: …

Blind Date mit einem Buch

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"Blind Date" mit einem Buch. So bewirbt eine Bücherei eine Aktion, bei der die Bücher verpackt sind, nur der Barcode guckt raus, und das Cover trägt einige kurze Hinweise auf den Inhalt.
Nette Aktion, aber nichts für mich, mein Stapel ungelesener Bücher ist noch zu groß, als dass ich mir noch willkürlich andere Sachen an Land ziehe :)

Werfen Sie hier mal einen Blick drauf? Bitte? BITTE?

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Das Bild des einsamen Dichters/Schrifstellers in seiner Dachkammer (Carl Spitzweg, "Der arme Poet", s. hier) hält sich wacker, und immerhin ist ja einiges auch dran, denn arm ist der Poet, der auf Veröffentlichung hofft, sicherlich, wenn er darauf hofft, allein von seinen Worten leben zu können. Das undichte Dach, der Regenschirm im Bett, das kann alles hinkommen.

Aber muss das so sein? Der (das?) Blog von Andreas Eschbach, speziell die Serie "Übers Schreiben" hilft hier weiter: "Verschiedene Untersuchungen ergeben immer wieder, dass die Hälfte aller veröffentlichten Schriftsteller weniger als 3000 € pro Jahr (!) verdienen, und man schätzt, dass weniger als 100 Autoren in Deutschland vom Schreiben allein leben können."
Einen anderen Job als das Schreiben sollte man also wohl noch in der Hinterhand haben.....

Dass man es trotzdem versucht, veröffentlicht zu werden, steht natürlich außer Frage, die o.a. Aussagen im Hinterko…

Buchposter mit vollständigem Text

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Tolle Buchposter, die "Spineless Classics" da fabriziert. Die Poster enthalten jeweils den kompletten Text des dargestellten Buchs.


mehr: Spineless Classics

Bücher in der Öffentlichkeit

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thedailysnooze


Ähnliches Problem: Klassiker = Bücher, die man gelesen haben möchte, aber nicht lesen will.