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Es werden Posts vom 2014 angezeigt.

Lesen Sie keine Straßenbahnen. Lesen Sie Bücher.

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Werbung für eine große Buchhandlung auf einer Straßenbahn in Köln.

Lesezeichen

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Ein Cartoon von Grant Snider (incidentalcomics.com).

Mein Posteingang

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"Every writer gets rejected", war ja schon hier zu lesen, und auch wenn es mittlerweile durchaus positivere Reaktionen gibt (mehr dazu in einem späteren Post an dieser Stelle), hier ein Auszug meines Posteingangs aus den letzten Jahren zu diesem Thema:

"Nachdem wir Ihr Material nun geprüft haben, müssen wir Ihnen jedoch leider mitteilen, wir in dieser Angelegenheit nicht als Agentur für Sie tätig werden können."

"Wir haben Exposé und Leseprobe mit Interesse geprüft, sehen aber leider im Rahmen der Tätigkeit unserer Agentur keine Möglichkeit der erfolgreichen Vertretung für Ihr Werk."

"Leider können wir Ihr Manuskript nicht prüfen, da wir mit den bestehenden Vertretungen bereits vollends ausgelastet sind."

"Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir uns gegen eine Veröffentlichung entschieden haben."

"Die Prüfung durch das Lektorat hat leider ergeben, dass Ihr Manuskript nicht zur Publikation in unserem Programm geeignet ist."

Gedichtbände für Leute, die keine Gedichte mögen

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Zur Jahreszeit ein Caroon von Tom Gauld.

Zitatsammlung II

Hier weitere Zitate, die ich in letzter Zeit schon bei Twitter und G+ zum Besten gegeben habe, hier zur Konservierung (Teil I hier):


"Wir Menschen, die lesen und schreiben, sind am Ende - wir sind Geister, die das Ende des Zeitalters der Literatur erleben."
- Philip Roth (E.I. Lonoff in "Exit Ghost")


"Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden."
- Ludwig Feuerbach


"Autoren sollten stehend an einem Pult schreiben. Dann würden ihnen ganz von selbst kurze Sätze einfallen." - Ernest Hemingway

"Ein Klassiker ist etwas, was jeder gelesen haben will, aber niemand lesen möchte."
- Mark Twain


"Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen."
- Heinrich Heine


"Würde ich auf Perfektion warten, ich würde nie ein Wort schreiben."
- Margaret Atwood


"(Man sollte niemals ein Buch lesen, bloß weil es auf irg…

Ihr seid nur neidisch auf meinen Raketenrucksack

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Ein Cartoon von Tom Gauld.

Weniger folgen und trotzdem informiert bleiben

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Welchen Aggregator man letztendlich verwendet, um der Informationsflut Herr zu werden, ist im Endeffekt egal, meist ist es aber so, dass die Leseliste mit der Zeit nicht kürzer wird, eher im Gegenteil. Ich habe beispielhaft mal bloglovin angegeben, weil es übersichtlich und einfach zu bedienen ist und mit einer eigenen App aufwartet.
Will man sich umfassend über all das informieren, was auf der Unmenge an Buchblogs so passiert, kann das schnell unübersichtlich werden. Ist man zusätzlich sammelwütig, kann man da auf gut über 800 Blogs kommen, denen man vielleicht folgen möchte (wahre Geschichte).

Nur: Folgt man tatsächlich Hunderten von Blogs, weil einen wirklich jeder einzelne Post interessiert? Sehr unwahrscheinlich. Aber auch, wenn man sich nur auf das Sichten der Überschriften beschränkt, hat man täglich zu tun, bei den angesprochenen 800 Buchblogs sind auf jeden Fall pro Tag deutlich über 100 Beiträge zu sichten.

Will man sich also nur auf einige wenige Themen (Genres, Autoren, e…

Philip Roth: Ein guter Sohn kann kein Schriftsteller sein

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Das Zitat stammt aus einem Interview mit Philip Roth, gesendet 2011 in der "The Book Review Show":


Die zitierte Passage beginnt bei 9:07, Roth sagt in etwa: "Wenn ich schreibe, bin ich jemand anderer, nicht länger ein Sohn, ein Bruder, ein Ehemann, ich kann nur noch Schriftsteller sein. Ich denke, dass die übliche Vorsicht und ehtische Bedenken fallen gelassen werden müssen, um eine Geschichte frei erzählen zu können. Wenn man ein Sohn ist, während man schreibt, wird es ein Buch von einem guten Sohn sein. Ein Buch über einen guten Sohn ist interessant, ein Buch von einem guten Sohn nicht*. Ich liebe diesen Aspekt des Schreibens, diese Freiheit."

* Hier verstehe ich den Wortlaut im Video akustisch nicht ganz, das Wort, das Roth benutzt, scheint "slandered" zu sein, das würde "verleumdet" heißen, seine Meinung wird meiner Ansicht nach aber auch ohne dieses Wort klar.

Ablenkungsfreies Schreiben mit WriteMonkey

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Über mein Schreibwerkzeug habe ich mich hier ja schon ausgelassen, da mein bisheriger Favorit "Q10" aber nicht mehr weiterentwickelt wird, habe ich - obwohl der Funktionsumfang von Q10 eigentlich ausreichend ist - mir einmal etwas Neues angesehen: WriteMonkey. Damit habe ich jetzt meine ersten Erfahrungen gesammelt, die ich hiermit zur allgemeinen Erbauung teilen möchte.

WriteMonkey ist ein Texteditor zum sogenannten "ablenkungsfreien Schreiben". Dabei verdeckt der Editor alles, was sich sonst noch so an Fenstern geöffnet ist, im Normalfall sieht man also nur einen schwarzen Bildschirm mit dem, was man gerade tippt. Es gibt keine Toolbars, die zum Formatieren des Textes noch während des Schreibens verleiten (und damit den Schreibfluss stören), noch andere Gimmicks, die man beim Verfassen von Texten einfach nicht braucht.
Trotzdem wartet WriteMonkey mit einer Vielzahl von Funktionen auf, die Q10 in dieser Form gar nicht oder nur in eingeschränkter Form bietet. Rela…

Fülle dein Papier mit dem Atem deines Herzens

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gesehen bei etsy

Habt ihr euch schon mal vor einem Buch gedrückt, obwohl ihr es eigentlich lesen wolltet? (Montagsfrage)

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Gar nicht so seltsam, aber: ja. Dass man sich vor Büchern drückt, die man lesen muss (Stichwort: Schullektüre), ist ja ein alter Hut, aber es gibt tatsächlich auch Bücher, vor denen ich mich - teilweise regelmäßig - drücke, bzw. gedrückt habe, obwohl ich sie eigentlich lesen möchte. Oder mal lesen wollte, hier gibt es einen feinen Unterschied.
Bücher dieser Kategorie sind nämlich hauptsächlich Klassiker. In dem Bestreben, mir eine ordentliche Bibliothek anzulegen, habe ich vor etwa 20 Jahren jeden Trödelmarkt aufgesucht, der irgendwie erreichbar war und mir alles zugelegt, was nicht niet- und nagelfest (und einigermaßen erschwinglich) war. Sobald ich meinte, gehört zu haben, dass der Autor nicht gerade ganz schlecht ist, habe ich das Buch gekauft. Hauptsächlich waren das die erwähnten Klassiker, die dann die Jahrzehnte im Regal verbrachten, über diverse Umzüge hinweg mitgeschleppt wurden, immer weiter nach hinten wanderten (meine Bücherregale sind zweireihig belegt) und doch nie ents…

Buchläden, V

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München, Rosenheimer Str.


Passend zum Datum hier auch noch eine Version, die mit Googles "Halloweenify" bearbeitet wurde:

Habt ihr euch schon mal den Namen einer Romanfigur geliehen? (Montagsfrage)

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Beim Schreiben löse ich die ewige Problematik der Namensfindung nicht durch Entleihe aus Romanen, sondern auf andere Art und Weise (an dieser Stelle bereits ausführlich beschrieben).
Im echten Leben habe ich mich allerdings tatsächlich schon ein einziges Mal eines Namens aus einem Roman bedient: Und zwar weilte ich auf einer sehr langweiligen und sehr kopflastigen (das eine bedingte das andere) Kunstpräsentations- und Sichgegenseitigaufdieschulterklopf-Veranstaltung eines sehr kleinen, sehr lokalen Vereins, der eine Ausstellung organisieren wollte. Ich war schon sehr früh zugegen (eigentlich nur sehr pünktlich, war aber trotzdem mit der Erste), und mein Vordermann hielt es aus unerfindlichen Gründen irgendwann für angebracht, sich sogar mit Handschlag und Namensnennung vorstellen zu müssen. Da ich vom kunstgeschwängerten Gefasel und der gesamten Veranstaltung sowieso schon sehr genervt war und es für absolut überflüssig hielt, mich auch noch persönlich und namentlich zu outen, stellt…

Romanverfilmungen

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In einem der seltenen Interviews mit Cormac McCarthy, das ich auf die Schnelle nicht wiederfinde, sagte dieser sinngemäß, dass ihm die Verfilmungen seiner Bücher ziemlich egal seien, weil ein Film eben eine andere Kunstform darstelle.
Dem schließe ich mich gerne an, denn beim direkten Vergleich verliert eigentlich immer der Film, da man es hier bereits mit einer Interpretation zu tun hat, die dem Buch fehlt. Daher hat das Buch immer den Vorteil, dem Leser Dinge zu überlassen, die man im Film einfach vorschreiben muss. Zusätzlich gibt es im Buch immer "Unverfilmbares", speziell innere Handlungen müssen immer irgendwie in Bilder gefasst werden (es sei denn, man lässt einen Erzähler aus dem Off Sachen berichten, dieses Stilmittel wird aber zum Glück kaum eingesetzt). Deswegen lese ich immer zuerst das Buch, auch wenn ich vorhabe, mir den Film anzusehen - hat man nämlich die verfilmten Bilder erst einmal im Kopf, wird man diese beim späteren Lesen kaum los. Andersherum kann es …

Status Quo - es geht immer weiter

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"Die Aussicht darauf, mir diese unermesslichen Welten voller Abenteuer selbst erschließen zu können, die in den vielen Büchern steckten, die wir im Haus hatten, war mir ein Versprechen von Glück, dessen Erfüllung ich unbedingt anstrebte."

Das ist einer von geschätzten 2000 Sätzen meines nächsten Romans, der gerade eine weitere Korrekturphase durchlaufen hat: Es gab zwei "normale" Korrekturlesungen, dann eine "satzweise" (alles wie gewohnt auf dem eReader) und noch eine weitere eines Korrekturlesers. Damit hat das Manuskript einen Stand erreicht, mit dem ich ziemlich zufrieden bin und den ich für würdig befunden habe, damit Agenturen zu beglücken - genau das (Auswahl geeigneter Agenturen, Zusammenstellung des jeweils nötigen Materials, Versand) ist in den letzten Tagen geschehen.

Ein weiterer Roman ist schon vor einigen Wochen an eine Auswahl von Verlagen verschickt worden, auch hier harre ich der Ergebnisse.

Und zu guter Letzt befinde ich mich in der Vor…

Das (fantastische?) Bücherregal der Zukunft

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Nur noch Staub, Fusseln und ein bisschen Wechselgeld? (von poorlydrawnlines)

amazon startet Schreib-Plattform "write on"

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amazon geht einen Schritt weiter im Kampf um die/neue Autoren: Mit der Schreib-Plattform "write on" bringt der Mediengigant sich gegen ähnliche Dienste wie z.B. Wattpad oder Neobooks in Stellung.
Aktuell befindet sich die Plattform noch in einer Beta-Phase (writeon.amazon.com) und kann nur mit einem Einladungscode betreten werden. Die Seite TechCrunch veröffentlicht hier erste Einblicke (und den - von mir nicht verifizierten - Einladungscode "X9RJTE9H").

Die Plattform ist laut amazon eine "community where readers and writers come together around the creative process to make good stories great and great stories better" - es sollen sich also Autoren und Leser bereits beim Entstehen zukünftiger Werke treffen und austauchen.
Für Autoren, die diesen Prozess hilfreich finden (ich zähle mich nicht dazu), könnte der Dienst durchaus etwas bringen - dass amazon die Plattform nicht aus reiner Menschenfreude anbietet, liegt aber wohl auch auf der Hand: Gefragte Auto…

Mobile Bücherei

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Wer ist eure liebste Hörbuchstimme? (Montagsfrage)

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Obwohl ich keine Hörbücher mag, habe ich irgendwann einmal ein Stück von "Harry Potter" gehört, gelesen von Rufus Beck, und was der da an unterschiedlichen Stimmen und Stimmungen erzeugt hat, war schon ziemlich großes Kino. Auch Dirk Bach hat mit Walter Moers' "Der Fönig" Großes geleistet. Mangels Alternativen an gehörten Hörbüchern, gibt es an dieser Stelle auch keine anderen Namen zu nennen.
Aber speziell bei einer derart großartigen Performance kommt auch wieder mein größter Kritikpunkt an Hörbüchern zum Tragen: Durch die Stimme, die den Figuren auch einen Character (und damit ein Bild im Kopf des Lesers) verleiht, ist schon viel von dem vorweggenommen, was sich der Leser eigentlich selber hätte vorstellen können. Ist das Bild einmal vorhanden, wird man es später beim Lesen kaum noch los. Und da ich mir Bücher selbst erschließen möchte - mit allem, was dazugehört -, bleibe ich auch weiterhin bei den gedruckten Ausführungen, ganz egal wie gut eine vorlesende…

Google weiß Bescheid

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Letzten Freitag bei Gmail:


Dazu war nur sehr spärliche Korrespondenz nötig, in der es ab und zu um Bücher geht. Und noch nicht einmal auf englisch.

Kurze Zeit später:


Verwunderlich ist das nicht, etwas überrascht war ich trotzdem. Vor allem, weil ich davon ausgegangen bin, dass die Einstellung "Sie haben interessenbezogene Anzeigen auf Google deaktiviert." genau so etwas unterbindet.

Wenn man sich anzeigen lässt, warum man diese Anzeige gesehen hat, erhält man eine Information wie z.B. "Die Auswahl dieser Anzeige basierte auf der E-Mail, die Sie gerade gelesen haben.". Dass Google eMails mitliest, weiß man spätestens, wenn man sich ein Google-Konto eingerichtet und die Geschäftsbedingungen gelesen hat. Dass sich daran so schnell nichts ändern wird, kann man hier nachlesen: "Mit funktionierender Ende-zu-Ende-Verschlüsselung würde Google sein eigenes Geschäftsmodell torpedieren. Das beruht nämlich darauf, dass der Konzern unsere Daten mitlesen und auswerten kann…

Gehirnsnack für zwischendurch: Podcast "100 Sekunden Wissen" / App "Podcast Addict"

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Wer sich auf dem Weg zur Arbeit, davon zurück oder einfach während einiger ruhiger Minuten am Tag ein wenig unterhalten und weiterbilden lassen möchte, für den sind Podcasts eine gute Möglichkeit dazu. Vor allem, wenn man nicht viel Zeit hat oder die Bahnfahrt gerade dazu reicht, ein Buch aufzuschlagen, sind die kurzen Audioschnipsel von Vorteil.

In letzter Zeit positiv aufgefallen ist mit der Podcast "100 Sekunden Wissen" vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), dessen Folgen - wie der Name schon sagt - etwa 100 Sekunden lang sind. Das wird nicht allerdings akribisch eingehalten, auch gibt es zum Thema meist eine kurze Einleitung, so dass die einzelnen Episoden auf etwa 2-3 Minuten kommen (selten länger), eine perfekte Länge für einen kleinen Gehirnsnack zwischendurch.
Themen von "100 Sekunden Wissen" sind aktuelle Jahrestage (z.B. der "Rücktritt Willy Brandts am 6. Mai 1974"), etymologische Abhandlungen (z.B. woher kommt "Kapazität" oder &quo…

Was haltet ihr von Merchandise-Artikeln zu Büchern? (Montagsfrage)

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Fragen wir mal so: Welche Merchandise-Artikel würden denn passen? Ein Sack Murmeln zu Hermann Hesses "Das Glasperlenspiel", ein Mundschutz zu Albert Camus' "Die Pest", ein Antiemetika zu Jean-Paul Sartres "Der Ekel", eine Spritze Heroin zu Hubert Selbys "Requiem für einen Traum" oder zur Bibel lieber gleich die Jesus Christ Action Figure?

Immer her damit, solange die Bücher nicht mehr kosten, kann ruhig soviel Merchandise dabei sein, wie in die Tüte passt. Den Ramsch kann man dann bei eBay verkaufen und sich direkt im Anschluss wieder der Literatur widmen.

Wir könnten gute Freunde sein

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Köln, Ebertplatz

Werbung auf eReadern (und beim Lesen)

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In Kürze gibt es mehr Werbung beim Lesen - wenn man es möchte. Dafür werden dann geringere Anschaffungskosten bzw. Gebühren fällig.
Der neue Kindle mit Touchscreen von amazon (erhältlich ab 2.10.) zeigt Werbung auf seinem Sperrbildschirm. Entscheidet man sich für diese Version, bezahlt man statt 79€ nur noch 59€.Bei Readfy gibt es demnächst (aktuell läuft noch ein Beta-Test) eine werbefinanzierte eBook-Flatrate, hier muss man allerdings damit vorliebnehmen, dass die Werbeeinblendung während des Lesens erfolgt. Die Version ohne Werbung ist Anfang nächsten Jahres verfügbar, kostet dann aber 5-10€ pro Monat.
UPDATE 29.9.14: Wie heise berichtet, benötigt Readfy, das bisher nur auf Android und iOS läuft (nicht also etwas auf eBook-Readern, wo man es erwarten würde), eine ständige Internet-Verbindung zum Laden der Werbung. Bleibt die Verbindung für mehr als zwei Minuten aus (beim Zugfahren gar nicht so ungewöhnlich), wird der Reader geschlossen. Eine Version ohne Internet-Zwang kommt erst An…

Selbstportraits mit Buch

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Künstler und Fotograf Pierre Beteille hat sich mit Klassikern der Literatur themengerecht in Szene gesetzt.


George Orwell: 1984


Jean-Paul Sartre: La Nausée ("Die Übelkeit", deutscher Titel: "Der Ekel")


Franz Kafka: Die Verwandlung
Viel mehr davon an dieser Stelle.

Amazon plant Crowdsourcing Plattform

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Amazon geht den nächsten Schritt im Kampf um Autoren: Gearbeitet wird an einer Plattform, auf der Autoren ihre unveröffentlichten Texte einreichen können. Diese werden auszugsweise von Lesern bewertet, die besten dann als eBook herausgegeben. Die Leser werden mit kostenlosen eBooks bezahlt, Autoren erhalten bei Veröffentlichung einen Vorschuss von mindestens 1500$ und 50% vom Gewinn der Verkäufe, was sich für beide lohnt: Der Autor erhält eine ordentliche Vergütung, und amazon publiziert nur das, was die Kunden auch lesen (respektive: kaufen) möchten.

Die Idee ist nicht neu, z.B. bieten Lyx Storyboard und Neobooks (Plattformen von Egmont bzw. Droemer Knaur/Holtzbrinck) ähnliche Dienste, dürfte sich aber angesichts der neuen Konkurrenz von amazon, wo sowieso schon ein Großteil der Selbstpublisher veröffentlicht, etwas wärmer anziehen.
Wobei die Autoren abwägen müssen: amazon hat zwar die größere Plattform, speziell auch die mit den meisten Lesern (insbesondere nach dem Kauf von goodre…

Bücher eröffnen Welten

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Eine Werbekampagne (mehr Beispiele) für Stories! Bücherläden.

Sind Markennennungen in Büchern für euch okay? (Montagsfrage)

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Natürlich - mit ganz großem Wenn und Aber. Es kommt immer darauf an, ob mit einer Marke etwas ganz Bestimmtes verknüpft ist, was man im Buch auch zum Ausdruck bringen möchte. Ist die Nennung einer Automarke jetzt nötig, weil diese für etwas steht, was wichtig für die Geschichte ist? Verkörpert der Hersteller eines Kleidungsstück etwas, das man sonst nur mühsam umschreiben könnte? Ist mit dem Namen eines Getränks ein Lebensgefühl oder eine gewisse Einstellung, ein Konsumverhalten verbunden, das den Protagonisten auszeichnet (z.B. sehr teurer Wein)? In diesen Fällen kann die Nennung einer Marke schneller ein Bild der Handelnden (bzw. der Gegenstände, mit denen sie umgehen/sich umgeben) zeichnen, als es viele Sätze sonst vermögen - vorausgesetzt, die Marke ist bekannt und die Eigenschaften jedem ersichtlich.
Ein weiterer Grund für die Nennung einer Marke kann eine besondere Eigenschaft eines Gegenstands sein, die man dann noch genauer beschreibt, aber an einer konkreten Marke festmachen…

Thesaurus

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Buchblogs, ein Geben und Nehmen!?

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Die Provokation direkt zu Beginn: "Buchblogger sind Leute, die gerne lesen, aber nicht gerne Geld fürs Lesen ausgeben." Diese Aussage stammt nicht von mir, und ich stimme ihr auch nicht zu - zumindest nicht uneingeschränkt. Aber nach einiger Zeit, die ich in, auf und um Buchblogs verbracht habe, gibt es wohl auch in dieser Erkenntnis ein Korn Wahrheit.

Der große Fehler derer, die diese Erkenntnis überrascht, ist wahrscheinlich der, dass man mit einer großen Portion Idealismus an "die Sache" herangeht. Vermutlich ist das anfangs bei jedem so, auch kann nur spekuliert werden, wann die Grenze erreicht ist, an der man die Kontrolle verliert - oder es zumindest zulässt, dass andere sich an der Kontrolle beteiligen. Teilweise hat es den Anschein, dass das ganze Buchbloggen eine komplexe, wirtschaftliche Angelegenheit ist, bei der Idealismus zwar vorkommt, der Hauptantrieb scheint es bei einigen aber nicht (mehr) sein.
Ich will weder ausschließen noch jemandem unterstell…

Eine unmenschliche Anzahl von Büchern, die man gelesen haben sollte

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Wer erstellt eigentlich diese Listen? Zum einen gibt es da die "ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher", die, beginnend 1978, von der Feuilleton-Redaktion der Zeit zusammengestellt wurde, wobei jeweils ein bekannter Rezensent ein Essay über das gelistete Werk veröffentlichte. Auf der Liste finden sich außer der Bibel auch einige sehr alte Schinken wie z.B. die "Odyssee" von Homer oder "Aeneas" von Vergil. Das aktuellste Einzelwerk ist "Die Wörter" von Jean-Paul Sartre (es gibt einige aktuellere, die allerdings eher Serien von Veröffentlichungen beinhalten, z.B. die Erzählungen von Heinrich Böll). Ebenfalls 100 Bücher beinhaltet die Liste der meistgenannten Bücher auf Facebook (nach einem Aufruf, seine zehn Lieblingsbücher zu teilen).

Wem das noch nicht reicht (oder wer die 100 schon durch hat), der kann sich an einer der vielen Listen die Zähne ausbeißen, die sogar 1001 Bücher führen, die man (so der markige Spruch, der oft verwendet wird) gelesen habe…

Literarisches Alphabet

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Der großartige Grant Snider startet sein "literarisches Alphabet":

Besuchst du nächsten Monat die Frankfurter Buchmesse? (Montagsfrage)

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Sehr wahrscheinlich nicht, obwohl ich dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt ernsthaft überlegt habe, ob ich mir das mal antue. Meine bisherigen Messeerfahrungen (in den Bereichen, Kunst, Fotografie, Technik) waren jedoch eher ernüchternd: Zu voll, zu viele Eindrücke, zu kaputte Füße und am Ende doch nicht mit den Informationen ausgestattet, die man sich anfangs erhofft hatte. Aber vielleicht braucht man für eine Messe auch eine ganz andere Einstellung, vielleicht muss man sich einfach durch die Hallen treiben lassen und mal sehen, was so auf einen zukommt - dafür ist mir der Aufwand aber wahrscheinlich dann doch zu hoch.

Ein grundlegender Gedanke war natürlich die Eignung einer Messe zum Knüpfen von Kontakten, um sich als Schriftsteller zu platzieren, also das Umdrehen der Rollen: Der Besucher wird zum mobilen Aussteller, der mit seiner Ware von Stand zu Stand läuft. Aber weit gefehlt, die Messe selbst lässt in ihrem Dokument "Tipps für Autoren" Träume dieser Art schnell pla…

Zitatsammlung

Diese Zitate habe ich über die letzten Wochen und Monate immer wieder einmal bei Twitter von mir gegeben, hier sind sie noch einmal gesammelt, damit sie in der Masse der 140-Zeichen-Nachrichten nicht untergehen:

"Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? (...) Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns." - Franz Kafka 

"Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn." - Voltaire

"Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn." - Jorge Luis Borges

"Nur ein Volk, das liest, ist auch ein Volk, das denkt." - aus Japan

"Es gibt keinen schlimmeren Dieb als ein schlechtes Buch." - italienisches Sprichwort

"I hate writing. I love having written." - Dorothy Parker

"Ich bin absolut dafür, dass man Narren…

Ein Zitat, zu lang für Twitter

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Aber zu gut, um unverbreitet zu bleiben:

"Ein Roman ist nicht die Beichte eines Autors, sondern die Erforschung dessen, was das menschliche Leben bedeutet in der Falle, zu der unsere Welt geworden ist."

- Milan Kundera in "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins"



Die Leute sind nicht mehr schockiert

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Damals waren sie es noch, sagt man.



(ja, das ist dasselbe Gebäude wie damals, und "Help" steht jetzt tatsächlich dort, hierkönnte man es sehen)

Affiliate-Links zu amazon - lohnt das?

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"Geld verdienen mit Amazon" lautet der Spruch, der das "Affiliate Programm" von amazon bewirbt. Das ist zwar nicht gelogen, aber wie viel Geld das sein wird, hängt natürlich sehr vom persönlichen Einsatz und der Möglichkeit/Fähigkeit ab, mit Werbe-Tags versehende Links unter die Leute zu bringen, die dann darauf klicken und beworbene Dinge bei amazon bestellen. Hört sich verlockend an, je nach Betrag tauscht der markige Spruch "Geld verdienen" aber schnell mit der ernüchternden Erkenntnis "Taschengeld jenseits des Existenzminimuns eines Minderjährigen" den Platz.
Letztens habe ich von jemandem gelesen, der sein einigen Jahren ein Literaturforum betreibt, und  ebenso lange amazon-Links an seine Rezensionen angehängt hat, wovon in Laufe der Zeit einige Hundert zusammengekommen sind. Die erste Auszahlung seitens amazon (der Mindestbetrag dafür liegt bei 25€) erfolgte allerdings erst nach mehreren Jahren. Da die Beteiligung, die man bei einem erfol…

Gab es schon mal eine Situation, in der dir das Lesen in der Öffentlichkeit peinlich war? (Montagsfrage)

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Ich lese generell keine Bücher, die mir peinlich sein müssten und nicht in Situationen, in denen es sich nicht "gehört", deswegen: Nein, eher im Gegenteil. Es gab mal eine in Straßenbahnen angekündigte Aktion, bei der "Literatur-Scouts" unterwegs waren (ob die jetzt wirklich so hießen, ist egal, die Nummer ist bestimmt 15 Jahre her), die jedem, den sie mit einem Buch "erwischt" haben, ein Buch schenken würden. Ich lese zwar sowieso immer in der Bahn, zur Zeit dieser Aktion war ich aber zusätzlich eher in freudiger Erwartung, ob mich die Scouts ertappen würden. Das ist nie passiert, ich habe nie einen Scout oder auch nur jemanden, der ein Buch geschenkt bekommen hätte, gesehen. Trotzdem fand ich die Aktion super - leider ist darüber nichts im Netz zu finden.

Ebenfalls nicht peinlich war mir eine speziell Begebenheit, in der ich auf ein Buch angesprochen wurde, das ich gerade las (ich glaube, es war etwas von Dürrenmatt), und zwar mit den Worten: "Da …

Holmes? Homes? Holl-Mess!

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Egosurfing: "Holmes" beim Urban Dictionary
"Holmes" (L is not silent) is the correct Ebonics pronunciation which has a history of being used equivalently with, "dude", "guy", "man" or similar non-familiar alternatives not in the third person.
It was made popular in late 60s East Coast slang, and then later devolved into, "homes" (silent L) at which point it was incorrectly assumed to be short for, "homeboy".
"Homeboy" is typically expressed as a familiar, friendly term often in the third person.
Unlike homeboy, holmes can be used in a variety of ways to denote friendship, aggressiveness, or dubious curiousity."Gangster slang. What you would call a good friend, a stranger, or even mockery against an adversary." Oder auch in der Kurzfassung und zumindest ähnlicher Bedeutung (UD gibt schließlich immer noch Meinungen wieder und keine unumstößlichen Tatsachen):
Gangster slang. What you would call a go…

Unfreiwilliger Ruhm: Illegale eBook-Downloads

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Nur ein Monat nach Veröffentlichung meines Debüts "Kains Königsweg" ist dieses als eBook auf einer Plattform für illegale Downloads verfügbar. Dabei habe ich noch nicht einmal danach gesucht, sondern bin über einen anderen Link darüber gestolpert, wahrscheinlich ist der Download also schon länger vorhanden.

Es stellen sich ein paar grundlegende Fragen:

1. Was halte ich davon?
So unwahrscheinlich sich das anhört, aber zunächst einmal war ich eher überrascht als verärgert, weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass eine illegale Version meines Buchs existiert. Das liegt daran, dass ich selbst keine eBooks lese und meine Bücher samt und sonders in Papierform kaufe. Wenn man aber nur eine Sekunde darüber nachdenkt (und das tat ich, als ich die Seite mit den Downloads entdeckt hatte), ist natürlich klar, dass neben anderen Dateien (wie Filmen und Musik) auch eBooks kopiert werden.
Meine Reaktion war dann recht spontan wenig positiv, wie man sich vielleicht vorstellen kann: Ich ha…

Experience the power of a bookbook™

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Vollständig geladen. Batterielaufzeit: ewig! Präsentiert vom Chief Design Güru: Das bookbook.

Ich weiß, es ist Reklame und die massive Produktion von Wegwerf-Papierprodukten ist umwelttechnisch auch nicht zu befürworten, aber diese Ver-Apple-ung ist einfach wirklich gut gemacht.

Welche Karriere ist eigentlich für dich vorgesehen?

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Zu diesem weltbewegenden Thema kreuzte vor ein paar Tagen ein Psychotest meinen Surfstrecke. Wohl wissend, dass ein Großteil dieser Tests blanker Unsinn sind, hatte ich doch Zeit genug, um die zehn Fragen zu beantworten.

Das Ergebnis gefällt mir auf den ersten Blick, ich soll nämlich angeblich "Writer" werden bzw. sein. Hier der gesamte Text: "Writer: You have an unmatched skill for creating vast worlds both through facts and pure imagination. Your mind is full of creativity, artistry, and expression. You heart gracefully guides your hands as you work to bring what is truly your spirit to life. You were truly meant to guide the world with your words."
Einfach großartig!

Eine sehr sinnvolle Frage, die zu diesem Ergebnis geführt hat, war: "Was würdest du gerne tun?" mit der Antwortmöglichkeit "Eine Geschichte mit Worten erzählen.". Das geht ja einfach! Dann glaubt man wahrscheinlich auch, dass die Frage "Haben Sie Vorurteile?" ausreicht…

Büchereibanden auf dem Vormarsch, wehret den Anfängen!

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Wo befindest du dich geographisch gerade in deiner Lektüre? (Montagsfrage)

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Da ich gerade einen meiner Romane Korrektur lese, kann ich die Frage sehr präzise beantworten - andererseits wiederum aber überhaupt nicht: Die Protagonisten befinden sich an einem Strand, sitzen an einem Lagerfeuer und spielen "Wahrheit der Pflicht" in dessen Verlauf eine Frage gestellt wird, die die ganze Erzählung prägt.
Zurück zur Frage der geographische Lage: Wo dieser Strand liegt, wird nicht gesagt, auch die später im Roman auftauchenden Orte werde nicht namentlich genannt. Es geht mir oft so, dass ich zwar bestimmte Orte im Kopf habe, diese aber nicht nenne, weil es für den Handlungsablauf unerheblich ist und meiner Meinung nach das Bild im Kopf des Lesers zu stark festlegen würde, wenn ich z.B. einen Städtenamen oder den Namen einer Landschaft nenne, die der Leser schon kennt. Daher gibt es immer wieder Beschreibungen, die aus den unterschiedlichsten Eindrücken zusammengesetzt sind und einen Ort "formen", diesen gibt es aber oft (so) nicht in der Realität…

Glückskeks für Schrifsteller

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Zu Befehl!

Urteil: Verkauf von gebrauchten eBooks darf untersagt werden

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Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil des OLG bestätigt (BGH AZ: I-ZR 120/14, OLG Hamm AZ: 22 U 60/13), nach dem Anbieter den Weiterverkauft von eBooks untersagen dürfen. Ursprünglich hatte die Verbraucherzentrale gegen einen Anbieter geklagt, der das Verbot des Weiterverkaufs in seinen AGB festgeschrieben hatte.

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels zeigt sich in einer Pressemitteilung zufrieden mit dem Urteil und sieht ein "positives Signal: Denn ein ,Gebrauchtmarkt' für digitale Bücher würde Buchbranche und Lesern schaden." Der Argumentation des BddB nach würde "der Primärmarkt für digitale Inhalte (...) komplett zusammenbrechen", da digitale Inhalte im Gegensatz zum klassischen Buch unendlich kopiert und ohne Abnutzungserscheinungen weitergegeben werden können.

Also zurück zum Klassiker. Aus ... vielen ... Gründen.

Überhaupt keine Bestseller. Alles andere, aber das nicht.

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Mit folgendem Schild macht die Buchhandelskette Thalia auf ihre häufig verkauften Bücher aufmerksam:

... meint es offenbar aber nicht so. (@dein_thalia)

Trau dich, Schriftsteller zu sein!

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Wenn das so einfach wäre. Zum einen geht es darum, sich zu trauen, Schriftsteller zu werden, aber das kann man schließlich auch im stillen Kämmerlein für sich erledigen - Schriftsteller zu sein ist aber eine ganze andere Geschichte, da sie über kurz oder lang auch die Öffentlichkeit mit einschließt.

Zunächst aber ein paar Definitionen, worüber reden wir überhaupt? Laut wikipedia ist ein Autor "der Verfasser oder geistige Urheber eines sprachlichen Werkes", wohingegen die zur Untergruppe der Schriftsteller gehörenden Autoren "Urheber und Verfasser literarischer Texte" sind, die Differenzierung zum Autor besteht hier darin, dass die Schriften der letzteren "einen durchaus literarischen Anspruch erheben". Soweit, so gut. Folgt man diesen Definitionen, würde ich mich wohl als Schriftsteller bezeichnen wollen, der mangels grafischem Talent das Wort "Schriftsteller" nicht in die obige Sprechblase gequetscht bekommen hat.
Die Diskussion, ab wann man e…

Was ist das abgefahrenste Buch, das du je gelesen hast? (Montagsfrage)

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Ganz oben auf der Liste der "abgefahrensten" Bücher - im Sinne von: wirr, herausfordernd, durcheinander, verstörend - stehen einige Werk des amerikanischen Schriftstellers William S. Burroughs. Wer die Verfilmung von "Naked Lunch" kennt und diese einigermaßen verwirrend fand (s. auch diesen kurzen Simpsons-Ausschnitt), hat noch nicht einmal einen leichten Eindruck von der literarischen Vorlage.
Burroughs war der wahrscheinlich bekannteste Vertreter der sogenannten "Cut-Up"-Technik, die die Collage-Technik aus der Grafik in die Literatur übernommen hat. Dazu wurden (z.B.) Textseiten senkrecht durchgeschnitten, diese willkürlich wieder zusammengelegt (teilweise auch mit fremden Texten vermischt) und über die Bruchstellen hinweg gelesen, um neue Sätze und Texte zu formen. Das erzeugt natürlich eher wirre Ergebnisse, daher ist es schon fast erstaunlich, dass "Naked Lunch" noch lesbar ist, wenn auch die Themensprünge schon sehr anstrengend sind. Aus…

J.L. Borges: Das Paradies als Bibliothek

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"Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt."
aus Die letzte Reise des Odysseus von Jorge Luis Borges


(Original: ""Siempre imaginé que el Paraíso sería algún tipo de biblioteca.")


PS: Ich weiß, dass Borges "Jorge" und nicht "Jorges" heißt, wie auf dem Bild, aber da ich weder den Zettel ausgedruckt noch das Foto gemacht habe, belasse ich es bei diesem Hinweis.