Autorenvertrag

Und kurz bevor du die Hoffnung aufgibst ... schickt dir einer eine Rückmeldung mit einer vernichtenden Kritik (den Inhalt betreffend) und dem Hinweis "sehr gut geschrieben, nach Übernahme der Korrekturen druckreif".
Könnte ich zeichnen, würde ich meinem Porträt nebenan ein breiteres Grinsen verpassen, aber auch so geht's ... gut!

Bei dem "betroffenen" Werk handelt es sich um einen Roman, den ich vor fast sieben Jahren geschrieben und mit dem ich meine Veröffentlichungs-Versuche gestartet habe. Mittlerweile lag das Manuskript Agenturen wie auch Verlagen gleichermaßen vor, geklappt hat es erst jetzt - nach etwas über zwei Jahren.

Mal sehen, wie es weiter geht, für den Moment heißt es: korrigieren, korrigieren und nochmals korrigieren. Und obwohl das Manuskript schon drei Korrekturläufe hinter sich hatte, bevor ich es überhaupt eingeschickt habe, finden sich nach dem vierten und fünften Mal immer noch Fehler. Hört das eigentlich nie auf?

Kommentare

  1. Erstmal herzlichen Glückwunsch, daß Du nach so lange Zeit des Suchens endlich einen Verlag für Deinen Roman gefunden hast :-)

    Aus eigener Erfahrung und auch aus den Kontakt zu zwei Bestsellerautoren kann ich leider nur sagen:
    nein, es hört (vorerst) nicht auf.

    Ich denke, erst, wenn Du Dein Buch in den Händen hältst, kann Du sagen, daß Du keine Arbeit mehr mit den Korrekturen hast. Aber wie die verschiedenen Auflagen zeigen, kann man Bücher auch im Nachhinein umschreiben, erweitern, aktualisieren, ...

    ;-)

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    1. Vielen Dank für die Glückwünsche :) Ich habe zum Glück noch genug andere Romane, die der Korrektur harren, als dass ich mich mit dem ersten noch weiter aufhalten würde, insgesamt elf Korrekturrunden sollten reichen. Deshalb habe ich im Autorenexemplar noch nicht ausdauernd geschmökert, um nicht doch noch etwas zu finden ;)

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