Wer ist eure liebste Hörbuchstimme? (Montagsfrage)

Obwohl ich keine Hörbücher mag, habe ich irgendwann einmal ein Stück von "Harry Potter" gehört, gelesen von Rufus Beck, und was der da an unterschiedlichen Stimmen und Stimmungen erzeugt hat, war schon ziemlich großes Kino. Auch Dirk Bach hat mit Walter Moers' "Der Fönig" Großes geleistet. Mangels Alternativen an gehörten Hörbüchern, gibt es an dieser Stelle auch keine anderen Namen zu nennen.
Aber speziell bei einer derart großartigen Performance kommt auch wieder mein größter Kritikpunkt an Hörbüchern zum Tragen: Durch die Stimme, die den Figuren auch einen Character (und damit ein Bild im Kopf des Lesers) verleiht, ist schon viel von dem vorweggenommen, was sich der Leser eigentlich selber hätte vorstellen können. Ist das Bild einmal vorhanden, wird man es später beim Lesen kaum noch los. Und da ich mir Bücher selbst erschließen möchte - mit allem, was dazugehört -, bleibe ich auch weiterhin bei den gedruckten Ausführungen, ganz egal wie gut eine vorlesende Stimme sein mag.

Kommentare

  1. Da gibt es mehrere. Ich lese auch lieber, manchmal höre ich aber gerne ein Hörbuch. Früher habe ich sehr viele Hörbücher gehört, weil ich jede Woche ein paar Stunden mit dem Auto, Zug oder Bus unterwegs war und mir beim Lesen oft schlecht geworden ist. Gerne mag ich z.B. Nana Spier, Simon Jäger und Johanna Parker.

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  2. Ich habe mal ein Hörbuch gehört aus der Kayankaya-Reihe, das wurde auch von Beck gelesen. Überaus unterhaltsam. Matthias Brandt höre ich auch gerne zu.
    Allerdings höre ich mittlerweile keine Hörbücher mehr - das ist einfach nichts für mich. Ich mag mir dafür keine Zeit nehmen, sondern lese lieber selbst, mit meinen eigenen Stimmen, den ich den Protagonisten geben möchte, im Kopf.

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