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Es werden Posts vom 2015 angezeigt.

Jahreshighlights 2015

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Bei der üblichen Montagsfrage ging es dieses Mal jahresrückblickend um die Highlights von 2015.
Die Frage zielte wahrscheinlich auf das Jahr der Erscheinung ab - da ich aber fast keine aktuellen bzw. in diesem Jahr erschienenen Bücher gelesen habe - bis auf zwei Ausnahmen, die aber sehr schlecht waren und keine Erwähnung verdienen -, an dieser Stelle eine Reihe (14 aus 120) von empfehlenswerten Büchern, die ich 2015 gelesen habe (und die auch schon Eingang in die Liste mit Empfehlungen fanden).

Nelson Algren - Der Mann mit dem goldenen ArmMargaret Atwood - Der blinde MörderJohn Banville - Die SeeJoseph Conrad - Herz der FinsternisJeffrey Eugenides - MiddlesexDaniel F. Galouye - Simulacron-3Knut Hamsun - Segen der ErdeKazuo Ishiguro - Alles, was wir geben musstenWolfgang Jeschke - Der letzte Tag der SchöpfungH.P. Lovecraft - Berge des WahnsinnsCormac McCarthy - Der AnwaltJohn Steinbeck - Von Mäusen und MenschenJohn Wyndham - Die TriffidsStefan Zweig - Schachnovelle
(Sortierung: Nachnam…

Die Geschichte der Science Fiction in einer Infografik

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Ein beeindruckende Infografik über die Geschichte der Science Fiction mitsamt ihrer Ursprünge, Untergenres und Abspaltungen wie Horror und Fantasy, findet sich bei Ward Shelley (auch als Druck).

Hier nur als kleinere Übersicht, das Bild in lesbarer Größe gibt es z.B. hier.

Du kannst nicht den ganzen Tag lesen...

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... wenn du nicht morgens anfängst.

Und noch ganz viele Zitate über das Lesen und Bücher, zum Teil sehr schön visualisiert: hier.

Bücher verleihen

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Ob man Bücher verleiht, wurde ja schon diskutiert, wer immer noch schwankt, findet anhand dieses Diagramms vielleicht eine Entscheidungshilfe:

Zehn Gründe für analoge Bücher

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In einer - zugegebenermaßen sehr einseitigen - Umfrage, die Fatbrain bei 1000 Leuten durchgeführt hat, traten die zehn Hauptgründe zutage, warum man sich bei einem Buch für die analoge Version anstelle des eBooks entscheiden sollte.
Gefühl (65%)
Pure Körperlichkeit, das Gewicht, Notizen und Inschriften, eselsohrige Erinnerungen, Falten, das alte Ticket, versteckt auf Seite 56. Dafür gibt es keine App.
Lernen (61%)
Wer studiert ohne Post-Its, Textmarker und drei gleichzeitig geöffneten Bänden?
Teilen (58%)
Du kannst ein eBook nicht an Freunde und Geliebte verleihen. Und du kannst es nicht wiederverwerten (Wortspiel: "readcycle").
Ansehen (53%)
Cooles design , tolles Papier, Illustrationen, Goldschnitt. Bücher sind Kunstobjekte.
Wiederverkaufen (45%)
Ein physisches Buch gehört dir. Du hast dafür bezahlt. Du kannst es verkaufen oder eintauschen, ganz wie es dir passt.
Sammeln (44%)
Alt, Erstausgabe, wunderschön gestaltet oder einfach nur wegen der schönen Buchreihe im Regal.
Geben (44%)
Vers…

Soll ich noch mehr Bücher kaufen?

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Die Frage, ob mehr Bücher gekauft werden müssen, beantwortet sich eigentlich von selbst. Mit dieser Infografik allerdings kann man jetzt auch die Leute überzeugen, die nur den Kopf schütteln, wenn man meint, dass man immer noch mehr braucht. Und mehr.


Quelle: BookBub

Verpasste Montagsfragen, Teil 4

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Und weiter geht's mit den verpassten Montagsfragen (hier gibt es Teil 1Teil 2 und Teil 3):

Gab es in letzter Zeit ein Buch, dessen Handlung nicht hielt, was die Inhaltsangabe versprochen hat?

Ja.

Thema Book Haul, schlagt ihr manchmal richtig zu?

Nicht mehr. Früher bin ich regelmäßig auf (Bücher-)Flohmärkten unterwegs gewesen und immer mit vollen Tragetaschen zurückgekehrt - mittlerweile hat sich mein Geschmack soweit entwickelt, dass ich nicht mehr wahllos einkaufe, sondern mir meine Lektüre sehr genau (und vereinzelt) aussuche, und da ist die Trefferquote selbst bei großem Angebot auf Märkten oder in Läden meist zu niedrig, so dass ich Bücher fast nur noch bestelle.

Gibt es ein aktuelles "Hype"-Buch, das du ignorierst?

Ich gebe nichts auf Hypes, daher werden so gut wie alle Bücher dieser Kategorie ignoriert. Mit zwei aktuellen Ausnahmen, die diese Haltung bestätigen: Ein Buch bekam ich geschenkt, das war aber sehr, sehr schlecht und verdient daher hier keine Erwähnung, …

Bücher, richtig angewendet

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Buchläden, IX: Ein Haufen toter Buchstaben?

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gesehen an der Stadtbuchhandlung, Leutkirch

Stiftung Buchkunst 2015: 69 Hotelzimmer

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Einmal im Jahr verleiht die Stiftung Buchkunst aus Frankfurt einen mit 10.000€ dotierten Preis für das "schönste Buch", Kriterien dafür sind, dass die prämierten Bücher "vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung" sind.
In der Kategorie "Die schönsten deutschen Bücher" (die anderen beiden sind "Förderpreis für junge Buchgestaltung" und "Die schönsten Bücher aus aller Welt") wurde in diesem Jahr an das Buch (bzw. dessen Gestalter Andreas Töpfer) "69 Hotelzimmer" des österreichischen Filmemachers Michael Glawogger verliehen.

Eine der Besonderheiten der Gestaltung: Das Buch leuchtet im Dunkeln.
"Tagsüber schimmert es im satten Orangerot einer untergehenden Sonne, nachts flackern die phosphoreszierenden Lettern auf dem Buchrücken wie der Neonröhren-Schriftzug eines Motels" (Felicitas von Lovenberg, Literaturchefin der FAZ in ihrer Laudatio).
Mehr zur Urteilsbegründung der Jury hier.

The Liebrary

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Ich gebe zu, dafür habe ich ein wenig gebraucht.

Bücher rufen dich

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Jakub Pavlovsky möchte das Lesen von Büchern fördern. Auf seiner Website "bookscalling" veröffentlicht er Fotos von sich beim Lesen, immer in derselben Position, immer an anderen Orten, um die Leute aufmerksam zu machen und sie anzuhalten, vielleicht selbst einmal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen.
Das Motto des Projekts ist "Make Time For Reading. Anywhere, Anytime."


Auf seiner Website gibt es mehr Informationen über das Projekt - leider nur auf tschechisch, auf dieser Seite gibt es neben ein paar Fotos (teilweise andere als auf bookscalling.eu) die wichtigsten Daten auch auf englisch (inkl. einiger netter Zitate über das Lesen/Bücher).

Lesezeichen für Krimifreunde

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Mehr lesen!

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Zwei außergewöhnliche Initiativen, um das Lesen zu fördern, die leider zeitlich begrenzt waren:
Friseur Courtney Holmes (nicht verwandt) aus Dubuque in Iowa schnitt Kindern, die ihm während der Aktion bei seiner Arbeit Geschichten vorlasen, kostenlos die Haare.
In der rumänischen Stadt Cluj-Napoca konnte jeder, der während der Fahrt ein Buch las, in der Zeit vom 4. bis 7. Juni 2015 öffentliche Verkehrsmittel kostenlos benutzen.

Buchläden, VIII: Täglich frische Bücher

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Buchhandlung Kappler, Leutkirch

Welche Buchreihe hast du zuletzt beendet? (Montagsfrage)

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Ohne groß nachzudenken hätte ich jetzt gesagt: "Ich lese keine Buchreihen."
Bei genauerer Überlegung stimmt das nicht ganz, ich lese allerdings nicht das, was heutzutage meist als Trilogie erscheint, mit einer durchgehenden Handlung, Cliffhangern und allem, was dazugehört, um ordentlich Kasse zu machen. Es gibt nicht wenige Ratgeber, die einem Autor sogar genau dieses Vorgehen nahelegen, seine Bücher direkt als Trilogie zu planen, um die Leser bei der Stange zu halten und an die Reihe zu binden, meins ist das nicht (weder beim Lesen noch beim Schreiben).
Ich selbst plane nicht in mehreren Bänden, es gibt eine Geschichte, die erzählt wird, und wenn diese abgeschlossen ist, ist auch das Buch beendet, ob es jetzt 200 oder 800 Seiten hat, mir käme nicht in den Sinn, es in eine Reihe aufzuteilen.

Aber dennoch gibt es ein paar Buchreihen, die gelesen habe, wenn das meist auch schon länger zurückliegt:
"Karlsson vom Dach" von Astrid Lindgren"Der Räuber Hotzenplotz&qu…

Grammatikfehlerallergie

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Verpasste Montagsfragen, Teil 3

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Und weiter geht's mit den verpassten Montagsfragen (hier gibt es Teil 1 und Teil 2):

Welche(s) Buch/Bücher würdest du gerne mal in der Originalsprache lesen, wenn du könntest?

Am liebsten alle, damit ich genau das lesen kann, was der Autor geschrieben und beabsichtigt hat. Da ich aber keine Fremdsprache so gut kann, das mir auch sprachliche Feinheiten von anspruchsvollen Texten nicht entgehen, ohne dass ich ständig Vokabeln nachschlagen muss, halte ich mich an Übersetzungen (und hoffe, dass diese möglichst gut sind).

Schreibst du dir während des Lesens Zitate auf?

Ja. Und oft veröffentliche ich diese auch in Sammlungen, schicke sie an Freunde, drucke sie aus, um sie mir an die Wand zu hängen und dergleichen mehr.

Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?

Das hängt davon ab: Bei neuen Büchern von mir verehrter Autoren kaufe ich diese auch zum Neupreis und durchaus als Hardcover. Bei allen anderen Büchern achte ich aufgrund der großen Menge, die ich verschlinge und der vie…

Buchläden, VII: Letzte Buchhandlung vor der Langeweile

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Buchhandlung IGEL, Isny

Große Ambitionen

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Und wieder ein Cartoon von Grant Snider.

Korrekte Kleidung für den Buchladen

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Verpasste Montagsfragen, Teil 2

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Hier noch ein paar Montagsfragen (Fortsetzung von Teil 1), teilweise absichtlich nicht montags beantwortet, weil mir die Frage(n) nicht ergiebig genug für einen ganzen Post erschienen. Einige für mich sehr abwegige oder zu spezielle Fragen habe ich komplett weggelassen.

Habt ihr schonmal Bücher aus dem Ausland bestellt?

Ja, aber nur in Ausnahmefällen, da hier meist Lieferzeit und Versandkosten deutlich höher sind, als im Inland zu bestellen.
Ausnahme 1: Ein englischsprachiges Buch, das es ausschließlich bei amazon UK zu bestellen gab und bei dem die Versandkosten den Preis des Buches überstiegen - aber ich musste es ja haben.
Ausnahme 2: Englischsprachige Fachliteratur, die man aufgrund der im Ausland fehlenden Buchpreisbindung dort (trotz höherer Versandkosten) günstiger bekommt.

Gibt es ein Genre, das du noch nicht gelesen hast?

Wahrscheinlich. Wobei ich davon ausgehe, dass die Frage wahrscheinlich auf "Genres" abzielt, die mit dieser Liste nichts gemein haben, sondern eher…

Briefkasten nur für Liebesbriefe

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Köln, Hansaring (hier)

Der Bürgersteig-Bücherwurm aus Johannesburg

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Eine tolle Buchgeschichte: Philani Dladla, der sich selbst als der "Bürgersteig-Bücherwurm" (pavement bookworm) bezeichnet, war obdachlos und drogensüchtig, wollte sich aber nie damit abfinden, betteln zu müssen. Als er durch einen Zufall an die Hinterlassenschaft von 500 Büchern kam, las er diese alle - um sich ab sofort an eine Straßenecke zu setzen und die haltenden Autofahrer mit Hilfe seiner Rezensionen eben dieser Bücher zu überzeugen, sie ihm abzukaufen. Von dem Geld, dass er damit verdiente, bestritt er fortan seinen Lebensunterhalt und unterstützte zusätzlich andere Obdachlose.

"I promise: reading is not harmful.", sagt er.

Sein Schicksal hat im Internet die Runde gemacht (hier einer der ersten Berichte vom Dezember 2013), es gab Dokumentationen, und mittlerweile hat Philani seine eigene Website (pavementbookworm.co.za), verkauft weiter Bücher, die ihm mittlerweile immer häufiger gespendet werden, und träumt davon, einen Buchclub für unterprivilegierte Ki…

Bücher sollst du lesen!

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gesehen am Ebertplatz, Köln (hier)

Romanfiguren, die jede Story verbessern

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Ein Cartoon von Tom Gauld.

Rechtschreibung, Grammatik, Korrekturen

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Um Korrekturen kommt wohl selbst der sprachlich versierteste Schriftsteller irgendwann nicht (mehr) herum. Dafür gibt es die verschiedensten Hilfsmittel, vom gedruckten Duden in Buchform, über das Online-Angebot desselben bis hin zu anderen Seiten im Internet, die Hilfe zu Grammatik und Rechtschreibung anbieten.

Eine meiner Favoriten bei dieser Arbeit ist seit einiger Zeit korrekturen.de: Das "Portal für Rechtschreibung" finanziert sich offenbar über das Angebot von Korrektorat und Lektorat, die Wissensdatenbank und das Forum sind aber frei und kostenlos zugänglich. (Wobei ich das Forum sehr unübersichtlich finde, es aber auch noch nicht wirklich benutzt habe.)
Neben der reinen Datenbank ist auch die Sparte "Beliebte Fehler" lesenswert, wo man Dinge wiederfindet, die alle naselang falsch gemacht werden. Weiterhin gibt es die "Wortliste zur neuen Rechtschreibung", in der man die Rechtschreibung von Wörtern und Ausdrücken findet, die sich im Laufe der Zeit…

Buchläden, VI

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Buchhandlung Urspruch, Korbach (seit 140 Jahren)

Manifest des Lesers

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Ein Cartoon von Grant Snider (incidental comics).

Zweite Runde

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In kleinen Schritten geht es weiter. Nachdem mein Posteingang lange Zeit von Absagen überquoll - und dabei nur ein kleiner Teil der angeschriebenen Verlage und Agenturen überhaupt antwortete - gibt es auch positive(re) Nachrichten.

"Bitte senden Sie mir doch zu einer eingehenden Prüfung das Gesamtmanuskript.", hieß es von Seiten einer Agentur, "Ihre Geschichte konnte unser Interesse wecken. Für ein abschließendes Urteil würden wir gerne das Gesamtmanuskript prüfen und bitten Sie daher um Zusendung." schrieb mir ein Verlag zum Manuskript eines anderen Romans.
Vor allem die Aussage, dass meine Geschichte Interesse geweckt hat, stimmt mich froh. Runde Zwei erreicht, mit zwei verschiedenen Romanen. Was auch immer daraus wird: Es geht voran.

Update: Nachdem die Agentur einige Monate (!) nichts von sich hören ließ (was man ja leider schon gewohnt ist), habe ich unverbindlich nachgefragt, ob man denn schon dazu gekommen sei, sich das Manuskript anzusehen. Während man bei …

OpenBooks: Erst lesen, dann zahlen (was man möchte)

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Der Dienst "Openbooks" bietet einen interessanten Ansatz für Self Publisher, ihre Bücher (als eBook) auf den Markt zu bringen: Der Download ist kostenfrei, auch sind die Dateien nicht mit einem Kopierschutz versehen, können also beliebig weitergegeben werden.
Das Konzept lautet "bezahl, was dir gefällt" ("read first, then pay as you feel") - zu diesem Zweck ist in jedem Buch ein Link vermerkt, über den man bezahlen kann, wenn (und was!) man möchte. 70 Prozent der Einnahmen erhält der Autor. Die Hürde, sich ein Buch zu kaufen, was einem dann nachher nicht gefällt, entfällt hier, der Dienst setzt auf die Ehrlichkeit und Freigiebigkeit der Leser, die erst nach Erhalt und Gefallen der Bücher bezahlen.

Ein interessanter Ansatz, der auf dem deutschen Markt in dieser Form allerdings keine Chance hat, da er mit der Buchpreisbindung nicht in Einklang zu bringen ist.

Detailliertere Informationen gibt es in diesem Artikel auf lesen.net.

Außergewöhnliche Bibliotheken

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Hier gibt es eine (subjektive) Liste außergewöhnlicher und eindrucksvoller Bibliotheken rund um die Welt. Darunter so unterschiedliche wie die Nationalbibliothek in Prag oder die Stadtbibliothek Stuttgart:


Kölner Leselauf für mehr Leseclubs (17.5.15)

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Am 17.5.2015 findet in Köln im Sportpark Müngersdorf der "5. Kölner Leselauf" statt.

Der Leselauf dient dazu, Gelder zu sammeln, um - so das Ziel der Aktion - die "Einrichtung eines Leseclubs an jeder Grund-, Haupt-, Real-, Förder- und Gesamtschule im Köln-Bonner Raum" zu finanzieren.

Über Leseclubs: "Ein gelungener Bildungsweg basiert auf Lesefreude. Doch Leistungsdruck erzeugt selten Lust am Lesen. In freizeitorientierter Atmosphäre treffen sich Kinder und Jugendliche regelmäßig, um gemeinsam zu lesen, zu spielen und mit Medien kreative Dinge auszuprobieren."

Mehr Informationen auf leseclubs.de und auf der Informationsseite der Stiftung Lesen.

Buch!

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Köln, Aachener Str. (hier)

Welttag des Buches 2015

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Heute ist es wieder soweit, der "Welttag des Buches und des Urheberrechts" (so der vollständige, offizielle Titel) findet - bereits zum 20. Mal - statt. Die Ursprünge des Tages, der auf die katalanische Tradition des Georgstags zurückgeht, an dem Rosen und Bücher verschenkt werden, kann hier nachgelesen werden, die offizielle deutsche Website zum Tag findet sich hier.

Zwei weitere Aktionen verdienen Erwähnung:
"Herzbuch" von der Aktion "Vorsicht Buch" bietet eine virtuelle Fotowand mit Selfies der Teilnehmer mit ihrem Lieblingsbuch (die Teilnahme ist noch bis zum 31.5.2015 möglich). Stand jetzt (23.4., 9:18) wurden bereits 882 Bilder hochgeladen, unter allen Teilnehmern wird ein Plasma-TV verlost. Nein, natürlich Bücherschecks."Blogger schenken Lesefreude" listet Blogs auf, die zum heutigen Tag Bücher verlosen (aktuell sind bereits 1400 Blogs gelistet) - eine Aktion, an der ich mit meinen eigenen Büchern nicht teilnehme, weil ich nicht davon aus…

Kurzgeschichten als eBook

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Bekanntermaßen haben Autoren es mit Kurzgeschichten noch schwerer als mit Romanen, sehr pointiert dargestellt hier von Tom Gauld.
In Sachen Romane habe ich meine Entscheidung ja schon vor längerer Zeit getroffen, aber warum nicht mehrgleisig fahren?

Aktuell gibt es über 30 konkrete Ideen auf meinem Stapel für Geschichten, denen ich aktuell noch nicht zutraue, es über die lange Distanz zu einem vollwertigen Roman zu schaffen. Das wird - sollte ich mich endlich dransetzen, die Ideen auszuarbeiten und schließlich in einen Text zu verwandeln - zwangsläufig im Schreiben von Kurzgeschichten münden. Einige Sachen sind dabei, die nur kurze Szenen beinhalten, andere haben das Zeug zu mehr, diverse Kapitel schweben mir da schon vor (vielleicht wird doch noch ein ganzer Roman draus).

Das Wichtigste aber: Der Veröffentlichungsweg für Kurzgeschichten kann ja durchaus ein völlig anderer sein, als der für Romane gewählte, daher sieht der aktuelle Plan derart aus, diverse Kurzgeschichten (nach Ferti…

Verleihst du deine Bücher? (Montagsfrage)

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Sagen wir mal so: Ein Buch sieht folgendermaßen aus, wenn ich es gerade gekauft habe:



Und so, nachdem ich es gelesen habe:



Und so, nachdem ich es ausgeliehen habe (falls ich es zurückbekomme):

(Foto von Tom Murphy VII)
Damit dürfte die Frage beantwortet sein.

Bücherfund

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Ein Buch, das schon seit bestimmt 20 Jahren (ungelesen) sein Dasein in meinem Bücherregal fristet, hielt noch eine kleine Überraschung bereit. Es handelt sich um eine in Leinen gebundene Ausgabe von "Die Schatzinsel" von Robert Louis Stevenson aus der Droemerschen Verlagsanstalt München von 1951.
Das wäre nicht weiter ungewöhnlich, die Beigaben zum Inhalt allerdings schon: Da gab es zum einen ein nettes, sehr vergilbtes Lesezeichen und einen Zettel mit einer Notiz: "Wir erlauben uns, Ihnen als Trostpreis für Ihre Lösung unserer Preisfrage beiliegendes Buch zu überreichen. Mit freundlichem Gruß! Ruhr-Nachrichten, Verlag und Schriftleitung"


Was es mit dieser Preisfrage auf sich hatte (und ob der Zettel ursprünglich auch in diesem Buch gelegen hat oder nur als Lesezeichen weiterverwendet wurde), ist mir gänzlich unbekannt - falls ich es in Erfahrung bringen kann, werde ich die Information nachreichen.

Innovationen in der Britischen Bibliothek

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Ein Cartoon von Tom Gauld.

Verpasste Montagsfragen

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In den vergangenen Wochen, die sich bereits schon zu Monaten anhäufen, habe ich kaum Montagsfragen beantwortet - zum einen, weil mir dazu die Zeit fehlte, zum anderen... aus Gründen. Und drittens, weil es viele Fragen gab, zu denen ich überhaupt nichts sagen konnte. Nun denn, hier sind ein paar verpasste Fragen mit ein paar kurzen Antworten und mit der Notiz an mich, wieder etwas regelmäßiger zu posten (nicht nur Antworten auf Montagsfragen, die in der Zwischenzeit auch noch umgezogen sind).


Habt ihr eure Leseziele für 2014 erreicht?

Ja, ganz deutlich. Mein alljährliches Ziel ist es, ein Buch pro Woche zu lesen. Das nivelliert die Unterschiede im Umfang der einzelnen Bücher ganz gut und kommt meist hin. 2014 waren es etwas über 60 Bücher.

Gibt es Erzähltechniken, die dich beim Lesen stören?

Nur bedingt. Es gibt Techniken, die den Erzählfluss empfindlich stören, wie z.B. ein plötzlicher, nicht nachvollziehbarer Zeitsprung oder das ständige Einführen neuer Figuren, die man nicht zuordnen…

Das Geheimnis

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Ein weiterer schöner Cartoon von Grant Snider (incidentalcomics.com):

Autorenabrechnung, die erste

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Irgendwo habe ich einmal die Aussage eines (mittlerweile bekannten) Schriftstellers gelesen, dass er sich erst als solcher fühlte, als er seinen ersten Scheck in der Hand hielt, der ihm bescheinigte, dass er tatsächlich mit seinem (bisherigen) Hobby Geld verdiente.

Mit einer ähnlichen Offenbarung kann ich leider nicht dienen, das Gefühl, dass ich mich als Schriftsteller betätige, bzw. betätigt hatte, verspürte ich eher nach dem erfolgreichen Abschluss meines ersten Romans, also völlig unabhängig von äußeren Einflüssen oder sogar Bestätigungen. Jetzt, nach dem Erhalt meiner ersten Autorenabrechung nach Veröffentlichung meines Debuts, sollte ich darüber wahrscheinlich froh sein.
Denn: Würde ich den bisherigen finanziellen "Verdienst" meines Debuts in einen hypothetischen Stundenlohn umwandeln wollen, müsste ich entweder zu weinen anfangen oder zu lachen. Ich tendiere zu Letzterem. Ein Einkommen, das einem Stundenlohn von deutlich (wirklich sehr, sehr deutlich) unter einem Eur…

Offener Bücherschrank-Baum

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Am Prenzlauer Berg in Berlin gibt es einen etwas "anderen", öffentlichen Bücherschrank: den Bücherbaum.


Weitere Fotos und Berichte dazu gibt es u.a. bei Yelp. Obiges Foto von hier.

Erklär mir doch mal dein Buch

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Fragen der Leser an den Autor sind oft seltsam: "Warum hat die Figur das denn nicht anders gemacht?", "Warum ist der Held denn so und nicht anders?" oder - sehr beliebt: "Was ist denn danach passiert? Wie geht es nach dem Ende weiter?". Diese Fragen (speziell die letzte) unterstellen dem Autoren, dass er über Informationen verfügt, die er nicht gewillt ist, mit dem Leser zu teilen. In meinem Fall kann ich nur sagen: Dem ist nicht so, das Buch ist genauso, wie es sein soll, und nur weil es ein paar offenen Fäden gibt oder Fragen, die man sich stellen kann, heißt das nicht, dass es darauf auch Antworten gibt. Wenn es diese gäbe, würden sie im Buch beantwortet werden. Verständnisfragen sind davon natürlich ausgenommen, aber Fragen nach dem Fortgang der Geschichte nach dem Ende des Buches oder nach den Gründen für die Entwicklung eines Charakters kann ich tatsächlich nicht beantworten.

(Möglicher Einwand: "Aber bei Serien kann man doch nach dem Ende des …