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Es werden Posts vom Mai, 2015 angezeigt.

Briefkasten nur für Liebesbriefe

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Köln, Hansaring (hier)

Der Bürgersteig-Bücherwurm aus Johannesburg

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Eine tolle Buchgeschichte: Philani Dladla, der sich selbst als der "Bürgersteig-Bücherwurm" (pavement bookworm) bezeichnet, war obdachlos und drogensüchtig, wollte sich aber nie damit abfinden, betteln zu müssen. Als er durch einen Zufall an die Hinterlassenschaft von 500 Büchern kam, las er diese alle - um sich ab sofort an eine Straßenecke zu setzen und die haltenden Autofahrer mit Hilfe seiner Rezensionen eben dieser Bücher zu überzeugen, sie ihm abzukaufen. Von dem Geld, dass er damit verdiente, bestritt er fortan seinen Lebensunterhalt und unterstützte zusätzlich andere Obdachlose.

"I promise: reading is not harmful.", sagt er.

Sein Schicksal hat im Internet die Runde gemacht (hier einer der ersten Berichte vom Dezember 2013), es gab Dokumentationen, und mittlerweile hat Philani seine eigene Website (pavementbookworm.co.za), verkauft weiter Bücher, die ihm mittlerweile immer häufiger gespendet werden, und träumt davon, einen Buchclub für unterprivilegierte Ki…

Bücher sollst du lesen!

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gesehen am Ebertplatz, Köln (hier)

Romanfiguren, die jede Story verbessern

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Ein Cartoon von Tom Gauld.

Rechtschreibung, Grammatik, Korrekturen

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Um Korrekturen kommt wohl selbst der sprachlich versierteste Schriftsteller irgendwann nicht (mehr) herum. Dafür gibt es die verschiedensten Hilfsmittel, vom gedruckten Duden in Buchform, über das Online-Angebot desselben bis hin zu anderen Seiten im Internet, die Hilfe zu Grammatik und Rechtschreibung anbieten.

Eine meiner Favoriten bei dieser Arbeit ist seit einiger Zeit korrekturen.de: Das "Portal für Rechtschreibung" finanziert sich offenbar über das Angebot von Korrektorat und Lektorat, die Wissensdatenbank und das Forum sind aber frei und kostenlos zugänglich. (Wobei ich das Forum sehr unübersichtlich finde, es aber auch noch nicht wirklich benutzt habe.)
Neben der reinen Datenbank ist auch die Sparte "Beliebte Fehler" lesenswert, wo man Dinge wiederfindet, die alle naselang falsch gemacht werden. Weiterhin gibt es die "Wortliste zur neuen Rechtschreibung", in der man die Rechtschreibung von Wörtern und Ausdrücken findet, die sich im Laufe der Zeit…

Buchläden, VI

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Buchhandlung Urspruch, Korbach (seit 140 Jahren)

Manifest des Lesers

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Ein Cartoon von Grant Snider (incidental comics).

Zweite Runde

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In kleinen Schritten geht es weiter. Nachdem mein Posteingang lange Zeit von Absagen überquoll - und dabei nur ein kleiner Teil der angeschriebenen Verlage und Agenturen überhaupt antwortete - gibt es auch positive(re) Nachrichten.

"Bitte senden Sie mir doch zu einer eingehenden Prüfung das Gesamtmanuskript.", hieß es von Seiten einer Agentur, "Ihre Geschichte konnte unser Interesse wecken. Für ein abschließendes Urteil würden wir gerne das Gesamtmanuskript prüfen und bitten Sie daher um Zusendung." schrieb mir ein Verlag zum Manuskript eines anderen Romans.
Vor allem die Aussage, dass meine Geschichte Interesse geweckt hat, stimmt mich froh. Runde Zwei erreicht, mit zwei verschiedenen Romanen. Was auch immer daraus wird: Es geht voran.

Update: Nachdem die Agentur einige Monate (!) nichts von sich hören ließ (was man ja leider schon gewohnt ist), habe ich unverbindlich nachgefragt, ob man denn schon dazu gekommen sei, sich das Manuskript anzusehen. Während man bei …

OpenBooks: Erst lesen, dann zahlen (was man möchte)

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Der Dienst "Openbooks" bietet einen interessanten Ansatz für Self Publisher, ihre Bücher (als eBook) auf den Markt zu bringen: Der Download ist kostenfrei, auch sind die Dateien nicht mit einem Kopierschutz versehen, können also beliebig weitergegeben werden.
Das Konzept lautet "bezahl, was dir gefällt" ("read first, then pay as you feel") - zu diesem Zweck ist in jedem Buch ein Link vermerkt, über den man bezahlen kann, wenn (und was!) man möchte. 70 Prozent der Einnahmen erhält der Autor. Die Hürde, sich ein Buch zu kaufen, was einem dann nachher nicht gefällt, entfällt hier, der Dienst setzt auf die Ehrlichkeit und Freigiebigkeit der Leser, die erst nach Erhalt und Gefallen der Bücher bezahlen.

Ein interessanter Ansatz, der auf dem deutschen Markt in dieser Form allerdings keine Chance hat, da er mit der Buchpreisbindung nicht in Einklang zu bringen ist.

Detailliertere Informationen gibt es in diesem Artikel auf lesen.net.