Zwei Eisen im Feuer, mehr in Arbeit

Seit heute ist offiziell der zweite Roman unterwegs zu einer Agentur, damit sind es jetzt zwei fertige Manuskripte, die auf dem Markt angeboten werden. Des weiteren starte ich mit einer weiteren Korrekturrunde von Roman #3, damit der sich in 1-2 Monate ebenfalls auf den Weg machen kann, weitere fünf Manuskripte harren der Überarbeitung.
Soweit gekommen zu sein, fühlt sich mächtig gut an, das ist nicht zu leugnen, wenn es auch beim Korrigieren immer wieder (und mit zunehmender Anzahl der Durchgänge immer häufiger) vorkommt, dass sich Zweifel einschleichen. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass mit jedem erneuten Durchlesen eines Manuskripts dessen subjektiv empfundener literarischer Wert sinkt, bis hin zu: "Das ganze Ding hat doch überhaupt keinen Wert, was soll der Aufwand überhaupt?" Glücklicherweise gibt es auch immer wieder Stellen, die selbst nach dem dritten Mal lesen noch überraschen. Da kommt der hier bereits zitierte Ausspruch von Nick Hornby wieder sehr gelegen: "And real writers (...) change their minds about their own worth and talent somewhere between two and seven hundred times a day." Ich bin also nicht allein.

Ob der Weg über die Agenturen richtig war/ist, wird sich zeigen, die hier angesprochenen Kleinverlage werden auf jeden Fall weiterhin als "Plan B" im  Hinterkopf behalten, eine Liste mit in Frage kommenden Adressen habe ich mir bereits erstellt, darauf sind (momentan noch) ca. 40 Verlage verzeichnet, zum großen Teil aus der Liste der Kurt Wolff Stiftung ("Es geht um das Buch") entnommen.

Plan C: Selbstverlag

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