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Posts mit dem Label "Montagsfrage" werden angezeigt.

Verpasste Montagsfragen, Teil 7

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Hier sind  Teil 1 ,  Teil 2 ,  Teil 3 ,  Teil 4 ,  Teil 5 , Teil 6 . Habt ihr besondere Vorlieben bei den Themen in euren Büchern (Prinzen, Reisen, Märchen etc.)...? Nein, Hauptsache es ist gut und interessant geschrieben, herausfordernd, zum Nachdenken anregend - muss ich Kafka zitieren? Was war dein letzter Re-Read, bzw. welches gelesen Buch hast du zuletzt erneut gelesen? Ich habe ein ganzes Regal voll Bücher, die ich noch einmal lesen würde (den Rest habe ich schon aussortiert), wenn ich die Zeit hätte, aber es gibt noch so viel Ungelesenes ... Tatsache ist, dass ich bisher - abgesehen von einigen Kinderbüchern - noch kein einziges Buch mehr als einmal gelesen habe. Würdest du sagen, dass du beim Buchkauf einen bestimmten Coverdesign-Stil bevorzugst? Nein, ich würde eher sagen, dass mich bestimmte Cover eher vom Kauf abhalten, aber ich habe auch noch nie ein Buch nur wegen des Covers gekauft. Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar...

Verpasste Montagsfragen, Teil 6

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Hier sind  Teil 1 ,  Teil 2 ,  Teil 3 ,  Teil 4 , Teil 5 . Seid ihr im Urlaub auch immer auf der Suche nach besonders schönen oder interessanten Buchläden? Nicht nur im Urlaub, sondern eigentlich immer. Einige habe ich fotografisch festgehalten und hier veröffentlicht. Wie viele Bücher hast du dieses Jahr [2016] bereits gelesen und welche sind deine 3 Favoriten? Gelesen: 72 Favoriten: Siegfried Lenz - Deutschstunde Cormac McCarthy - Die Abendröte im Westen Philip Roth - Amerikanisches Idyll Im Jahr 2017 bisher gelesen: 11 Favoriten: John Banville - Geister Welches Buch liegt aktuell am längsten auf deinem Stapel ungelesener Bücher? Das weiß ich nicht genau, aber wahrscheinlich eins dieser drei, vermutlich seit 20 Jahren: Victor Hugo - Der Glöckner von Notre-Dame Umberto Eco - Der Name der Rose Stanislaw Lem - Das Fiasko Und ich nehme mir tatsächlich vor, sie auch noch zu lesen. Welchen Stellenwert nimmt das Lesen bei deiner Freizeitg...

Verpasste Montagsfragen, Teil 5

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Hier sind Teil 1 , Teil 2 , Teil 3 , Teil 4 Liest du auch Bücher, die nicht aktuell (also in den letzten Jahren erschienen) sind, aber nicht zu den Klassikern zählen? Ja, sogar hauptsächlich. Bist du mit Büchern kritischer geworden, seit du bloggst? Nein. Wirst du 2016 an Challenges teilnehmen? Ja, allerdings nicht an den üblichen Challenges, die so durch die Blogs geistern, und bei denen es zum Beispiel darum geht, möglichst viele Bücher von Autoren mit demselben Vornamen zu konsumieren, sondern viel allgemeiner und nicht in Konkurrenz zu anderen: 1. Ich nehme mir vor, jede Woche mindestens ein Buch zu lesen, also insgesamt 52 im Jahr (was 2015 mit über 120 gelesenen Büchern auch hervorragend geklappt hat, die letzten Jahre waren ähnlich erfolgreich). 2. Ich nehme mir vor, wieder ein Buch zu schreiben, so wie in den vergangenen Jahren. Was sind 2015 deine Jahreshighlights? Zu dieser Frage gibt es einen eigenen Artikel . Print oder eBook, was bevorzugst du? Daz...

Jahreshighlights 2015

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Bei der üblichen Montagsfrage ging es dieses Mal jahresrückblickend um die Highlights von 2015. Die Frage zielte wahrscheinlich auf das Jahr der Erscheinung ab - da ich aber fast keine aktuellen bzw. in diesem Jahr erschienenen Bücher gelesen habe - bis auf zwei Ausnahmen, die aber sehr schlecht waren und keine Erwähnung verdienen -, an dieser Stelle eine Reihe (14 aus 120) von empfehlenswerten Büchern, die ich 2015 gelesen habe (und die auch schon Eingang in die Liste mit Empfehlungen  fanden). Nelson Algren - Der Mann mit dem goldenen Arm Margaret Atwood - Der blinde Mörder John Banville - Die See Joseph Conrad - Herz der Finsternis Jeffrey Eugenides - Middlesex Daniel F. Galouye - Simulacron-3 Knut Hamsun - Segen der Erde Kazuo Ishiguro - Alles, was wir geben mussten Wolfgang Jeschke - Der letzte Tag der Schöpfung H.P. Lovecraft - Berge des Wahnsinns Cormac McCarthy - Der Anwalt John Steinbeck - Von Mäusen und Menschen John Wyndham - Die Triffids Stefan Zwei...

Verpasste Montagsfragen, Teil 4

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Und weiter geht's mit den verpassten Montagsfragen (hier gibt es  Teil 1 ,  Teil 2  und Teil 3 ): Gab es in letzter Zeit ein Buch, dessen Handlung nicht hielt, was die Inhaltsangabe versprochen hat? Ja. Thema Book Haul, schlagt ihr manchmal richtig zu? Nicht mehr. Früher bin ich regelmäßig auf (Bücher-)Flohmärkten unterwegs gewesen und immer mit vollen Tragetaschen zurückgekehrt - mittlerweile hat sich mein Geschmack soweit entwickelt, dass ich nicht mehr wahllos einkaufe, sondern mir meine Lektüre sehr genau (und vereinzelt) aussuche, und da ist die Trefferquote selbst bei großem Angebot auf Märkten oder in Läden meist zu niedrig, so dass ich Bücher fast nur noch bestelle. Gibt es ein aktuelles "Hype"-Buch, das du ignorierst? Ich gebe nichts auf Hypes, daher werden so gut wie alle Bücher dieser Kategorie ignoriert. Mit zwei aktuellen Ausnahmen, die diese Haltung bestätigen: Ein Buch bekam ich geschenkt, das war aber sehr, sehr schlecht und verdient daher hi...

Welche Buchreihe hast du zuletzt beendet? (Montagsfrage)

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Ohne groß nachzudenken hätte ich jetzt gesagt: "Ich lese keine Buchreihen." Bei genauerer Überlegung stimmt das nicht ganz, ich lese allerdings nicht das, was heutzutage meist als Trilogie erscheint, mit einer durchgehenden Handlung, Cliffhangern und allem, was dazugehört, um ordentlich Kasse zu machen. Es gibt nicht wenige Ratgeber, die einem Autor sogar genau dieses Vorgehen nahelegen, seine Bücher direkt als Trilogie zu planen, um die Leser bei der Stange zu halten und an die Reihe zu binden, meins ist das nicht (weder beim Lesen noch beim Schreiben). Ich selbst plane nicht in mehreren Bänden, es gibt eine Geschichte, die erzählt wird, und wenn diese abgeschlossen ist, ist auch das Buch beendet, ob es jetzt 200 oder 800 Seiten hat, mir käme nicht in den Sinn, es in eine Reihe aufzuteilen. Aber dennoch gibt es ein paar Buchreihen, die gelesen habe, wenn das meist auch schon länger zurückliegt: " Karlsson vom Dach " von Astrid Lindgren " Der Räuber Ho...

Verpasste Montagsfragen, Teil 3

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Und weiter geht's mit den verpassten Montagsfragen (hier gibt es  Teil 1  und  Teil 2 ): Welche(s) Buch/Bücher würdest du gerne mal in der Originalsprache lesen, wenn du könntest? Am liebsten alle, damit ich genau das lesen kann, was der Autor geschrieben und beabsichtigt hat. Da ich aber keine Fremdsprache so gut kann, das mir auch sprachliche Feinheiten von anspruchsvollen Texten nicht entgehen, ohne dass ich ständig Vokabeln nachschlagen muss, halte ich mich an Übersetzungen (und hoffe, dass diese möglichst gut sind). Schreibst du dir während des Lesens Zitate auf? Ja. Und oft  veröffentliche  ich diese auch in  Sammlungen , schicke sie an Freunde, drucke sie aus, um sie mir an die Wand zu hängen und dergleichen mehr. Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich? Das hängt davon ab: Bei neuen Büchern von mir verehrter Autoren kaufe ich diese auch zum Neupreis und durchaus als Hardcover. Bei allen anderen Büchern achte ich aufgrund d...

Verpasste Montagsfragen, Teil 2

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Hier noch ein paar Montagsfragen (Fortsetzung von  Teil 1 ), teilweise absichtlich nicht montags beantwortet, weil mir die Frage(n) nicht ergiebig genug für einen ganzen Post erschienen. Einige für mich sehr abwegige oder zu spezielle Fragen habe ich komplett weggelassen. Habt ihr schonmal Bücher aus dem Ausland bestellt? Ja, aber nur in Ausnahmefällen, da hier meist Lieferzeit und Versandkosten deutlich höher sind, als im Inland zu bestellen. Ausnahme 1: Ein englischsprachiges Buch, das es ausschließlich bei amazon UK zu bestellen gab und bei dem die Versandkosten den Preis des Buches überstiegen - aber ich musste es ja haben. Ausnahme 2: Englischsprachige Fachliteratur, die man aufgrund der im Ausland fehlenden Buchpreisbindung dort (trotz höherer Versandkosten) günstiger bekommt. Gibt es ein Genre, das du noch nicht gelesen hast? Wahrscheinlich. Wobei ich davon ausgehe, dass die Frage wahrscheinlich auf "Genres" abzielt, die mit dieser Liste nichts gemein habe...

Verleihst du deine Bücher? (Montagsfrage)

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Sagen wir mal so: Ein Buch sieht folgendermaßen aus, wenn ich es gerade gekauft habe: Und so, nachdem ich es gelesen habe: Und so, nachdem ich es ausgeliehen habe (falls ich es zurückbekomme): (Foto von Tom Murphy VII ) Damit dürfte die Frage beantwortet sein.

Verpasste Montagsfragen

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In den vergangenen Wochen, die sich bereits schon zu Monaten anhäufen, habe ich kaum Montagsfragen beantwortet - zum einen, weil mir dazu die Zeit fehlte, zum anderen... aus Gründen. Und drittens, weil es viele Fragen gab, zu denen ich überhaupt nichts sagen konnte. Nun denn, hier sind ein paar verpasste Fragen mit ein paar kurzen Antworten und mit der Notiz an mich, wieder etwas regelmäßiger zu posten (nicht nur Antworten auf Montagsfragen, die in der Zwischenzeit auch noch umgezogen sind). Habt ihr eure Leseziele für 2014 erreicht? Ja, ganz deutlich. Mein alljährliches Ziel ist es, ein Buch pro Woche zu lesen. Das nivelliert die Unterschiede im Umfang der einzelnen Bücher ganz gut und kommt meist hin. 2014 waren es etwas über 60 Bücher. Gibt es Erzähltechniken, die dich beim Lesen stören? Nur bedingt. Es gibt Techniken, die den Erzählfluss empfindlich stören, wie z.B. ein plötzlicher, nicht nachvollziehbarer Zeitsprung oder das ständige Einführen neuer Figuren, die man n...

Habt ihr euch schon mal vor einem Buch gedrückt, obwohl ihr es eigentlich lesen wolltet? (Montagsfrage)

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Gar nicht so seltsam, aber: ja. Dass man sich vor Büchern drückt, die man lesen muss (Stichwort: Schullektüre), ist ja ein alter Hut, aber es gibt tatsächlich auch Bücher, vor denen ich mich - teilweise regelmäßig - drücke, bzw. gedrückt habe, obwohl ich sie eigentlich lesen möchte. Oder mal lesen wollte, hier gibt es einen feinen Unterschied. Bücher dieser Kategorie sind nämlich hauptsächlich Klassiker. In dem Bestreben, mir eine ordentliche Bibliothek anzulegen, habe ich vor etwa 20 Jahren jeden Trödelmarkt aufgesucht, der irgendwie erreichbar war und mir alles zugelegt, was nicht niet- und nagelfest (und einigermaßen erschwinglich) war. Sobald ich meinte, gehört zu haben, dass der Autor nicht gerade ganz schlecht ist, habe ich das Buch gekauft. Hauptsächlich waren das die erwähnten Klassiker, die dann die Jahrzehnte im Regal verbrachten, über diverse Umzüge hinweg mitgeschleppt wurden, immer weiter nach hinten wanderten (meine Bücherregale sind zweireihig belegt) und doch nie ...

Habt ihr euch schon mal den Namen einer Romanfigur geliehen? (Montagsfrage)

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Beim Schreiben löse ich die ewige Problematik der Namensfindung nicht durch Entleihe aus Romanen, sondern auf andere Art und Weise ( an dieser Stelle bereits ausführlich beschrieben). Im echten Leben habe ich mich allerdings tatsächlich schon ein einziges Mal eines Namens aus einem Roman bedient: Und zwar weilte ich auf einer sehr langweiligen und sehr kopflastigen (das eine bedingte das andere) Kunstpräsentations- und Sichgegenseitigaufdieschulterklopf-Veranstaltung eines sehr kleinen, sehr lokalen Vereins, der eine Ausstellung organisieren wollte. Ich war schon sehr früh zugegen (eigentlich nur sehr pünktlich, war aber trotzdem mit der Erste), und mein Vordermann hielt es aus unerfindlichen Gründen irgendwann für angebracht, sich sogar mit Handschlag und Namensnennung vorstellen zu müssen. Da ich vom kunstgeschwängerten Gefasel und der gesamten Veranstaltung sowieso schon sehr genervt war und es für absolut überflüssig hielt, mich auch noch persönlich und namentlich zu outen, s...

Romanverfilmungen

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In einem der seltenen Interviews mit Cormac McCarthy , das ich auf die Schnelle nicht wiederfinde, sagte dieser sinngemäß, dass ihm die Verfilmungen seiner Bücher ziemlich egal seien, weil ein Film eben eine andere Kunstform darstelle. Dem schließe ich mich gerne an, denn beim direkten Vergleich verliert eigentlich immer der Film, da man es hier bereits mit einer Interpretation zu tun hat, die dem Buch fehlt. Daher hat das Buch immer den Vorteil, dem Leser Dinge zu überlassen, die man im Film einfach vorschreiben muss. Zusätzlich gibt es im Buch immer "Unverfilmbares", speziell innere Handlungen müssen immer irgendwie in Bilder gefasst werden (es sei denn, man lässt einen Erzähler aus dem Off Sachen berichten, dieses Stilmittel wird aber zum Glück kaum eingesetzt). Deswegen lese ich immer zuerst das Buch, auch wenn ich vorhabe, mir den Film anzusehen - hat man nämlich die verfilmten Bilder erst einmal im Kopf, wird man diese beim späteren Lesen kaum los. Andersherum kann e...

Wer ist eure liebste Hörbuchstimme? (Montagsfrage)

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Obwohl ich keine Hörbücher mag , habe ich irgendwann einmal ein Stück von "Harry Potter" gehört, gelesen von Rufus Beck, und was der da an unterschiedlichen Stimmen und Stimmungen erzeugt hat, war schon ziemlich großes Kino. Auch Dirk Bach hat mit Walter Moers' "Der Fönig" Großes geleistet. Mangels Alternativen an gehörten Hörbüchern, gibt es an dieser Stelle auch keine anderen Namen zu nennen. Aber speziell bei einer derart großartigen Performance kommt auch wieder mein größter Kritikpunkt an Hörbüchern zum Tragen: Durch die Stimme, die den Figuren auch einen Character (und damit ein Bild im Kopf des Lesers) verleiht, ist schon viel von dem vorweggenommen, was sich der Leser eigentlich selber hätte vorstellen können. Ist das Bild einmal vorhanden, wird man es später beim Lesen kaum noch los. Und da ich mir Bücher selbst erschließen möchte - mit allem, was dazugehört -, bleibe ich auch weiterhin bei den gedruckten Ausführungen, ganz egal wie gut eine vorles...

Was haltet ihr von Merchandise-Artikeln zu Büchern? (Montagsfrage)

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Fragen wir mal so: Welche Merchandise-Artikel würden denn passen? Ein Sack Murmeln zu Hermann Hesses "Das Glasperlenspiel", ein Mundschutz zu Albert Camus' "Die Pest", ein Antiemetika zu Jean-Paul Sartres "Der Ekel", eine Spritze Heroin zu Hubert Selbys "Requiem für einen Traum" oder zur Bibel lieber gleich die Jesus Christ Action Figure ? Immer her damit, solange die Bücher nicht mehr kosten, kann ruhig soviel Merchandise dabei sein, wie in die Tüte passt. Den Ramsch kann man dann bei eBay verkaufen und sich direkt im Anschluss wieder der Literatur widmen.

Sind Markennennungen in Büchern für euch okay? (Montagsfrage)

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Natürlich - mit ganz großem Wenn und Aber. Es kommt immer darauf an, ob mit einer Marke etwas ganz Bestimmtes verknüpft ist, was man im Buch auch zum Ausdruck bringen möchte. Ist die Nennung einer Automarke jetzt nötig, weil diese für etwas steht, was wichtig für die Geschichte ist? Verkörpert der Hersteller eines Kleidungsstück etwas, das man sonst nur mühsam umschreiben könnte? Ist mit dem Namen eines Getränks ein Lebensgefühl oder eine gewisse Einstellung, ein Konsumverhalten verbunden, das den Protagonisten auszeichnet (z.B. sehr teurer Wein)? In diesen Fällen kann die Nennung einer Marke schneller ein Bild der Handelnden (bzw. der Gegenstände, mit denen sie umgehen/sich umgeben) zeichnen, als es viele Sätze sonst vermögen - vorausgesetzt, die Marke ist bekannt und die Eigenschaften jedem ersichtlich. Ein weiterer Grund für die Nennung einer Marke kann eine besondere Eigenschaft eines Gegenstands sein, die man dann noch genauer beschreibt, aber an einer konkreten Marke festmac...

Besuchst du nächsten Monat die Frankfurter Buchmesse? (Montagsfrage)

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Sehr wahrscheinlich nicht, obwohl ich dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt ernsthaft überlegt habe, ob ich mir das mal antue. Meine bisherigen Messeerfahrungen (in den Bereichen, Kunst, Fotografie, Technik) waren jedoch eher ernüchternd: Zu voll, zu viele Eindrücke, zu kaputte Füße und am Ende doch nicht mit den Informationen ausgestattet, die man sich anfangs erhofft hatte. Aber vielleicht braucht man für eine Messe auch eine ganz andere Einstellung, vielleicht muss man sich einfach durch die Hallen treiben lassen und mal sehen, was so auf einen zukommt - dafür ist mir der Aufwand aber wahrscheinlich dann doch zu hoch. Ein grundlegender Gedanke war natürlich die Eignung einer Messe zum Knüpfen von Kontakten, um sich als Schriftsteller zu platzieren, also das Umdrehen der Rollen: Der Besucher wird zum mobilen Aussteller, der mit seiner Ware von Stand zu Stand läuft. Aber weit gefehlt, die Messe selbst lässt in ihrem Dokument " Tipps für Autoren " Träume dieser Art schne...

Gab es schon mal eine Situation, in der dir das Lesen in der Öffentlichkeit peinlich war? (Montagsfrage)

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Ich lese generell keine Bücher, die mir peinlich sein müssten und nicht in Situationen, in denen es sich nicht "gehört", deswegen: Nein, eher im Gegenteil. Es gab mal eine in Straßenbahnen angekündigte Aktion, bei der "Literatur-Scouts" unterwegs waren (ob die jetzt wirklich so hießen, ist egal, die Nummer ist bestimmt 15 Jahre her), die jedem, den sie mit einem Buch "erwischt" haben, ein Buch schenken würden. Ich lese zwar sowieso immer in der Bahn, zur Zeit dieser Aktion war ich aber zusätzlich eher in freudiger Erwartung, ob mich die Scouts ertappen würden. Das ist nie passiert, ich habe nie einen Scout oder auch nur jemanden, der ein Buch geschenkt bekommen hätte, gesehen. Trotzdem fand ich die Aktion super - leider ist darüber nichts im Netz zu finden. Ebenfalls nicht peinlich war mir eine speziell Begebenheit, in der ich auf ein Buch angesprochen wurde, das ich gerade las (ich glaube, es war etwas von Dürrenmatt), und zwar mit den Worten: ...

Wo befindest du dich geographisch gerade in deiner Lektüre? (Montagsfrage)

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Da ich gerade einen meiner Romane Korrektur lese, kann ich die Frage sehr präzise beantworten - andererseits wiederum aber überhaupt nicht: Die Protagonisten befinden sich an einem Strand, sitzen an einem Lagerfeuer und spielen "Wahrheit der Pflicht" in dessen Verlauf eine Frage gestellt wird, die die ganze Erzählung prägt. Zurück zur Frage der geographische Lage: Wo dieser Strand liegt, wird nicht gesagt, auch die später im Roman auftauchenden Orte werde nicht namentlich genannt. Es geht mir oft so, dass ich zwar bestimmte Orte im Kopf habe, diese aber nicht nenne, weil es für den Handlungsablauf unerheblich ist und meiner Meinung nach das Bild im Kopf des Lesers zu stark festlegen würde, wenn ich z.B. einen Städtenamen oder den Namen einer Landschaft nenne, die der Leser schon kennt. Daher gibt es immer wieder Beschreibungen, die aus den unterschiedlichsten Eindrücken zusammengesetzt sind und einen Ort "formen", diesen gibt es aber oft (so) nicht in der Reali...

Was ist das abgefahrenste Buch, das du je gelesen hast? (Montagsfrage)

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Ganz oben auf der Liste der "abgefahrensten" Bücher - im Sinne von: wirr, herausfordernd, durcheinander, verstörend - stehen einige Werk des amerikanischen Schriftstellers  William S. Burroughs . Wer die Verfilmung von " Naked Lunch " kennt und diese einigermaßen verwirrend fand (s. auch diesen kurzen Simpsons-Ausschnitt ), hat noch nicht einmal einen leichten Eindruck von der literarischen Vorlage. Burroughs war der wahrscheinlich bekannteste Vertreter der sogenannten " Cut-Up "-Technik, die die Collage-Technik aus der Grafik in die Literatur übernommen hat. Dazu wurden (z.B.) Textseiten senkrecht durchgeschnitten, diese willkürlich wieder zusammengelegt (teilweise auch mit fremden Texten vermischt) und über die Bruchstellen hinweg gelesen, um neue Sätze und Texte zu formen. Das erzeugt natürlich eher wirre Ergebnisse, daher ist es schon fast erstaunlich, dass "Naked Lunch" noch lesbar ist, wenn auch die Themensprünge schon sehr anstrengend...