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Posts mit dem Label "Literaturagentur" werden angezeigt.

Willst du das wirklich?

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Rainer Maria Rilke: "Briefe an einen jungen Dichter" " Niemand kann Ihnen raten und helfen, niemand. Es gibt nur ein einziges Mittel. Gehen Sie in sich. Erforschen Sie den Grund, der Sie schreiben heißt; prüfen Sie, ob er in der tiefsten Stelle Ihres Herzens seine Wurzeln ausstreckt, gestehen Sie sich ein, ob Sie sterben müßten, wenn es Ihnen versagt würde zu schreiben. Dieses vor allem: fragen Sie sich in der stillsten Stunde Ihrer Nacht:  muß  ich schreiben? Graben Sie in sich nach einer tiefen Antwort. Und wenn diese zustimmend lauten sollte, wenn Sie mit einem starken und einfachen  ich muß  dieser ernsten Frage begegnen dürfen, dann bauen Sie Ihr Leben nach dieser Notwendigkeit; Ihr Leben bis hinein in seine gleichgültigste und geringste Stunde muß ein Zeichen und Zeugnis werden diesem Drange." ( Quelle ) Etwas weniger prosaisch fand ich es auf der Seite einer Literaturagentur (sinngemäß): "Wenn Sie gerne kochen, würden Sie sich als Koch bewerben?...

Zweite Runde

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In kleinen Schritten geht es weiter. Nachdem mein Posteingang lange Zeit von Absagen überquoll - und dabei nur ein kleiner Teil der angeschriebenen Verlage und Agenturen überhaupt antwortete - gibt es auch positive(re) Nachrichten. " Bitte senden Sie mir doch zu einer eingehenden Prüfung das Gesamtmanuskript. ", hieß es von Seiten einer Agentur, " Ihre Geschichte konnte unser Interesse wecken. Für ein abschließendes Urteil würden wir gerne das Gesamtmanuskript prüfen und bitten Sie daher um Zusendung. " schrieb mir ein Verlag zum Manuskript eines anderen Romans. Vor allem die Aussage, dass meine Geschichte Interesse geweckt hat, stimmt mich froh. Runde Zwei erreicht, mit zwei verschiedenen Romanen. Was auch immer daraus wird: Es geht voran. Update: Nachdem die Agentur einige Monate (!) nichts von sich hören ließ (was man ja leider schon gewohnt ist), habe ich unverbindlich nachgefragt, ob man denn schon dazu gekommen sei, sich das Manuskript anzusehen. Wäh...

Mein Posteingang

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"Every writer gets rejected", war ja  schon hier  zu lesen, und auch wenn es mittlerweile durchaus positivere Reaktionen gibt (mehr dazu in einem späteren Post an dieser Stelle), hier ein Auszug meines Posteingangs aus den letzten Jahren zu diesem Thema: "Nachdem wir Ihr Material nun geprüft haben, müssen wir Ihnen jedoch leider mitteilen, wir in dieser Angelegenheit nicht als Agentur für Sie tätig werden können." "Wir haben Exposé und Leseprobe mit Interesse geprüft, sehen aber leider im Rahmen der Tätigkeit unserer Agentur keine Möglichkeit der erfolgreichen Vertretung für Ihr Werk." "Leider können wir Ihr Manuskript nicht prüfen, da wir mit den bestehenden Vertretungen bereits vollends ausgelastet sind." "Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir uns gegen eine Veröffentlichung entschieden haben." "Die Prüfung durch das Lektorat hat leider ergeben, dass Ihr Manuskript nicht zur Publikation in unserem Programm geeigne...

Nach dem Buch ist vor dem Buch (Do more of what makes you happy)

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Eigentlich geht es nur darum: Konkret: " Kains Königsweg " wurde vor zwei Wochen veröffentlicht, das bedeutet aber nicht, dass ich mich jetzt zurücklehne. Weiter geht es mit den nächsten Manuskripten, die - vernachlässigt durch die intensive Arbeit vor der Veröffentlichung meines Debüts - schon seit längerer Zeit unangetastet in der sprichwörtlichen Schublade liegen. Im Klartext heißt das, dass in den nächsten Tagen ein Manuskript das Haus verlassen wird, ein Roman wird seinen Weg in Richtung einiger Verlage nehmen, ein anderer wird zunächst noch einmal eine Korrektur erfahren und dann an diverse Agenturen geschickt. Danach ist die Bahn frei für neue Projekte.

Noch weiter geht's...

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Ein kleiner Statusbericht zum Stand der Dinge. Eins vorweg: Es wurde noch immer kein Manuskript angenommen, das wäre aber auch an dieser Stelle bereits mit einem massiven Feuerwerk gefeiert worden. Da ich meine Manuskripte bisher zwar immer unter dem von mir gewählten Titel angeboten, diesen aber als "Arbeitstitel" deklariert habe, nummeriere ich die Titel hier mal nur durch. Roman #1 liegt mittlerweile der achten Agentur vor. Von den bisher angeschriebenen gab es nur zwei Reaktionen (Ablehnungen, natürlich), die anderen antworteten überhaupt nicht. Was ich mitgenommen habe, ist der Umstand, dass ich in Zukunft mehrere Agenturen gleichzeitig anschreiben werde, um den Prozess zu beschleunigen, s. dazu auch diesen Post . Das wir auch ungeachtet der Anforderungen der einzelnen Agenturen erfolgen, denn die Maßgabe, dass man ein Manuskript exklusiv erhalten möchte, sich dann aber eine Bearbeitungszeit von drei Monaten einräumt, nach denen man noch nicht einmal antwortet, wenn ...

Vom Umgang mit Literaturagenturen

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Im Blog von Aisling Breith gibt es ein interessantes Interview mit Franka Zastrow von der Agentur Schlück, dem man einige gute Hinweise für den "Umgang" mit Agenturen entnehmen kann. Speziell die Wichtigkeit des Anschreibens wird betont, aber auch die Fähigkeit der Autoren, Kritik anzunehmen, ihre Geschichte zusammen fassen zu können und sich auf ein Genre zu beschränken. Was mich überrascht hat, war die Aussage, dass es nicht nur völlig legitim sondern sogar lohnenswert sei, direkt mehrere Agenturen gleichzeitig anzuschreiben, da die Antworten oft Wochen dauern - meiner Erfahrung nach sogar Monate, bzw. die Rückmeldung bleibt ganz aus. Ich hätte gedacht, dass die Agenturen mehr Wert darauf legen, ein Manuskript exklusiv zugesandt zu bekommen statt nur "eine unter vielen" zu sein, speziell da bei fast allen Agenturen die Information, wem das Manuskript zeitgleich vorliegt, explizit gefordert wird. Rein psychologisch gesehen leuchtet die Vorgehensweise der...

Zwei Eisen im Feuer, mehr in Arbeit

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Seit heute ist offiziell der zweite Roman unterwegs zu einer Agentur, damit sind es jetzt zwei fertige Manuskripte, die auf dem Markt angeboten werden. Des weiteren starte ich mit einer weiteren Korrekturrunde von Roman #3, damit der sich in 1-2 Monate ebenfalls auf den Weg machen kann, weitere fünf Manuskripte harren der Überarbeitung. Soweit gekommen zu sein, fühlt sich mächtig gut an, das ist nicht zu leugnen, wenn es auch beim Korrigieren immer wieder (und mit zunehmender Anzahl der Durchgänge immer häufiger) vorkommt, dass sich Zweifel einschleichen. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass mit jedem erneuten Durchlesen eines Manuskripts dessen subjektiv empfundener literarischer Wert sinkt, bis hin zu: "Das ganze Ding hat doch überhaupt keinen Wert, was soll der Aufwand überhaupt?" Glücklicherweise gibt es auch immer wieder Stellen, die selbst nach dem dritten Mal lesen noch überraschen. Da kommt der hier bereits zitierte Ausspruch von Nick Hornby wieder sehr gelegen...

Werfen Sie hier mal einen Blick drauf? Bitte? BITTE?

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Das Bild des einsamen Dichters/Schrifstellers in seiner Dachkammer (Carl Spitzweg, "Der arme Poet", s.  hier ) hält sich wacker, und immerhin ist ja einiges auch dran, denn arm ist der Poet, der auf Veröffentlichung hofft, sicherlich, wenn er darauf hofft, allein von seinen Worten leben zu können. Das undichte Dach, der Regenschirm im Bett, das kann alles hinkommen. Aber muss das so sein? Der (das?) Blog von Andreas Eschbach, speziell die Serie " Übers Schreiben " hilft hier weiter: " Verschiedene Untersuchungen ergeben immer wieder, dass die Hälfte aller veröffentlichten Schriftsteller weniger als 3000 € pro Jahr (!) verdienen, und man schätzt, dass weniger als 100 Autoren in Deutschland vom Schreiben allein leben können. " Einen anderen Job als das Schreiben sollte man also wohl noch in der Hinterhand haben..... Dass man es trotzdem versucht, veröffentlicht zu werden, steht natürlich außer Frage, die o.a. Aussagen...

Und weiter geht's...

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Status Quo: Roman Nummer Eins liegt mittlerweile der sechsten Agentur vor, dieses Mal wird eine Reaktion innerhalb von ca. vier Wochen in Aussicht gestellt. Immerhin eine Reaktion, normalerweise heißt es auf den Seiten der Agenturen "drei Monate ohne Reaktion = Absage", mal abwarten. Roman Nummer Zwei hat in der Zwischenzeit die zweite Korrekturrunde überstanden und wurde für deutlich "dichter" und reifer befunden.Die Geschichte ist relativ kurz (etwas über 50.000 Wörter), mehr reinzupressen kommt mir aber ziemlich blöd vor, auch wenn ich kürzlich irgendwo gelesen habe, dass einen Verlage eher auslachen, wenn man mit nur 50k ankommt. Dafür aber unnötigen Füllstoff einzubauen und die Geschichte mit Längen auszustatten, kommt nicht in Frage. Die unweigerliche Auseinandersetzung mit dem "Buchmarkt", Agenturen und Verlagen, hat relativ ernüchternde Resultate gezeigt: Völlig abseits von dem, was ein Autor in seinem Buch oder seinem "Werk" seh...

Rejected!

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Vor einigen Wochen hieß es Warten? Weitermachen! , und so heißt es immer noch. Was in der Zwischenzeit passiert ist, ist wenig erfreulich. Die Agentur hatte nämlich schon nach einem Monat geantwortet, ich habe aber erst nach drei Monaten nachgefragt (weil ich nicht drängeln wollte) und musste dann feststellen, dass GMX (dicker Stinkefinger in deren Richtung) die Antwort der Agentur für Spam hielt und ich nicht erfahren habe, dass ich schon eine Antwort bekommen hatte. (Jaja, dicker Stinkefinger in meine Richtung, weil ich den Spamordner nicht überprüft habe.) Auf jeden Fall handelte es sich bei der Antwort um eine Absage, weswegen der Text jetzt der nächsten Agentur zur Prüfung vorliegt (das hätte schon zwei Monate früher passieren können.....). In der Zwischenzeit habe ich zwei weitere Romane Korrektur gelesen, weitere Runden stehen noch aus, aber zumindest habe ich die Zeit nicht (nur) mit Warten verbracht. Also: Weiter! " Engrave this in your brain: EVERY WRITER GETS REJ...

Warten? Weitermachen!

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" Warten ist zum kotzen. " ( Homer Simpson ) Aber was bleibt einem anderes übrig? Die Wartezeit bei der von mir angeschriebenen Agentur beträgt (Selbstauskunft) 6-8 Wochen. Die sechs Wochen sind jetzt so langsam rum, ist das ein gutes oder eher ein schlechtes Zeichen? Werden vielversprechende, supertolle, preisverdächtige Manuskripte auf den ersten Blick erkannt und sofort durchgewunken? Sind es die sperrigen, nicht so tollen oder sogar schlechten Einsendungen, bei denen es länger dauert, bis dann doch eine Absage folgt? Eins weiß ich: Warten nervt, aber es wird weiter gemacht. Zur Zeit befinde ich mich in der anstrengenden Phase des Redigierens eines weiteren Romans, bei dem dasselbe passiert wie beim ersten: Je öfter ich ihn lese und je länger ich darin herum korrigiere, desto schlechter wird er - meine ich zumindest, natürlich wird die ganze Sache immer runder, flüssiger, logischer, besser, aber hat man erst einmal Monate mit ein und demselben Buch verbracht, sagt ein...

Raus ist raus

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Kurzmeldung: Raus ist raus. Und zwar das Anschreiben an eine Agentur. Zum ersten Mal wird ein Teil eines Romans öffentlich, zum ersten Mal geht es Richtung Veröffentlichung. Am Schluss ging es eigentlich ganz einfach. Ich hatte schon so oft über das Manuskript gelesen und so oft überlegt, welche Leseprobe ich jetzt anhänge, dass ich seit Tagen gar keine Lust mehr hatte, mich überhaupt noch einmal dran zu setzen. Als ich dann gestern über die markierten Stellen geblättert habe, habe ich die Sache abgenickt, die Zettel eingetütet und heute zur Post gebracht. Was bleibt: Bis zu zwei Monate warten (!), so lange ist maximale Reaktionszeit auf der Seite der Agentur angegeben. In der Zeit kann man sich schon mal den ein oder anderen Gedanken machen. Aber statt jetzt täglich dem Briefträger entgegen zu rennen, wartet mehr Arbeit: sechs andere Manuskripte harren der Überarbeitung!

Eine neue Hoffung? Literaturagenturen

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Nachdem ich mich eigentlich schon entschieden hatte, dass ich den großen Publikumsverlagen erst gar keine Aufwartung zu machen sondern mein Manuskript direkt an einen kleinen Verlag zu schicken, der außer der Veröffentlichung keine Zusatzleistungen bietet, so dass man z.B. das Marketing vollständig selbst übernehmen muss, sieht die Sache jetzt wieder ein bisschen anders aus. PoD war sowieso raus. Das Endprodukt ist einfach zu teuer, als dass man damit als unbekannter Autor irgend etwas reißen könnte. Es sei denn, man möchte sein Buch nur in einer einmaligen Auflage für Freunde und Familie drucken, die das dann zu jedem Preis kaufen und alles ganz super finden. Der nächste Schritt war der Selbstverlag als eBook. Hier rennt man aber auch schon vor die massive Mauer der Unsichtbarkeit in der Masse der Veröffentlichungen. Eine Plattform wie Wattpad mag schön und gut sein, um mal eben einen Text in die Welt zu setzen, aber liest diese teilweise wirklich gruseligen Texte? (Damit ist nic...