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Veröffentlichung: Ein Zimmer ohne Aussicht

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Mein neuer Roman "Ein Zimmer ohne Aussicht" ist ab sofort als eBook erhältlich und zum Einführungspreis von 99Cent zu haben! (z.B. bei amazon , aber natürlich auch direkt beim Verlag , weitere Quellen hier ) Die Druckversion bekommt gerade noch den letzten Feinschliff, ein Probedruck ist in Produktion, die endgültige Fassung für Papierfreunde wird also nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Nach zähem Ringen war die Wahl des Covers letztendlich eine Bauchentscheidung, aber ich kann ganz gut damit leben. Zum Inhalt: Im Klappentext heißt es vollmundig " Ein Roman über die Hoffnung und die Suche nach dem Glück in einer Welt voller Zweifel" . Die zentrale Frage, die sich vor dem Schreiben der Geschichte gestellt hat, war die, wie sehr äußere Einflüsse - Familie, Erziehung, Freunde - das bestimmen, was ein Kind letztendlich als "Welt" wahrnimmt. Die Hauptfigur der Geschichte ist ein Junge, der nach dem Tod seines Vaters unter den strengen ...

Neuveröffentlichung: Kains Königsweg

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Nachdem mein Debut "Kains Königsweg" am 1.8.2014 vom AAVAA-Verlag herausgebracht wurde, ist die Vertragslaufzeit, die mich an diese Veröffentlichung band, mittlerweile verstrichen und wurde meinerseits auch nicht verlängert. (Die Gründe dafür werden vielleicht beizeiten in einem separaten Beitrag abgehandelt.) Befreit von der vertraglichen Bindung war es mir ein Anliegen, das Buch in ähnlicher Ausstattung wie die beiden folgenden Romane (" Unmenschen " und " Lebenslinien ") neu zu veröffentlichen. Zu diesem Zweck wurde der Text einem erneuten Lektorat und einigen Bearbeitungen unterzogen, vollständig neu gesetzt und formatiert und liegt nun als Neuveröffentlichung vor. Die neue ISBN für die Printausgabe lautet 978-3-748527-74-9, das gedruckte Buch kostet jetzt 9,99€ (statt vormals 11,95€) und ist verfügbar in "normaler" Ausstattung, d.h. mit dem bei Taschenbüchern üblichen cremeweißen Papier und den gängigen Abmessungen statt des seltsame...

Self Publishing... eBook, gedruckt, beides?

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Die Entscheidung zum Self Publishing ist keine leichte, im Endeffekt aber wahrscheinlich die einzige, die einige Manuskripte davor bewahren wird, ihr Dasein nur als Staubfänger in Schubladen bzw. auf diversen Festplatten zu fristen. Dafür war die monatelange Arbeit dann doch zu mühsam, vielleicht findet sich ja noch der ein oder andere Leser - selbst für die sonst eher schwierige Sparte der Kurzgeschichten oder sogar für Lyrik. Bleiben zwei Fragen, die sich gegenseitig bedingen: Das Medium: eBook oder gedrucktes Buch? Oder beides? Eigenregie oder ein Anbieter, der sich um die Verteilung der Medien an die verschiedenen Verkäufer kümmert, dafür aber natürlich auch einen Anteil des Erlöses einbehält? Für mich war von Anfang an klar, dass ohne gedrucktes Buch nichts geht, da ich selbst immer noch vieles auf Papier lese, zumal einiges auch gar nicht als eBook vorhanden ist. Sich dem Markt für elektronische Bücher zu verschließen, wäre natürlich trotzdem relativ unsinnig, weil m...

Autorenabrechnung, die erste

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Irgendwo habe ich einmal die Aussage eines (mittlerweile bekannten) Schriftstellers gelesen, dass er sich erst als solcher fühlte, als er seinen ersten Scheck in der Hand hielt, der ihm bescheinigte, dass er tatsächlich mit seinem (bisherigen) Hobby Geld verdiente. Mit einer ähnlichen Offenbarung kann ich leider nicht dienen, das Gefühl, dass ich mich als Schriftsteller betätige, bzw. betätigt hatte, verspürte ich eher nach dem erfolgreichen Abschluss meines ersten Romans, also völlig unabhängig von äußeren Einflüssen oder sogar Bestätigungen. Jetzt, nach dem Erhalt meiner ersten Autorenabrechung nach Veröffentlichung meines Debuts , sollte ich darüber wahrscheinlich froh sein. Denn: Würde ich den bisherigen finanziellen "Verdienst" meines Debuts in einen hypothetischen Stundenlohn umwandeln wollen, müsste ich entweder zu weinen anfangen oder zu lachen. Ich tendiere zu Letzterem. Ein Einkommen, das einem Stundenlohn von deutlich (wirklich sehr, sehr deutlich) unter e...

amazon startet Schreib-Plattform "write on"

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amazon geht einen Schritt weiter im Kampf um die/neue Autoren: Mit der Schreib-Plattform "write on" bringt der Mediengigant sich gegen ähnliche Dienste wie z.B. Wattpad oder Neobooks in Stellung. Aktuell befindet sich die Plattform noch in einer Beta-Phase ( writeon.amazon.com ) und kann nur mit einem Einladungscode betreten werden. Die Seite TechCrunch veröffentlicht hier erste Einblicke (und den - von mir nicht verifizierten - Einladungscode "X9RJTE9H"). Die Plattform ist laut amazon eine "community where readers and writers come together around the creative process to make good stories great and great stories better" - es sollen sich also Autoren und Leser bereits beim Entstehen zukünftiger Werke treffen und austauchen. Für Autoren, die diesen Prozess hilfreich finden (ich zähle mich nicht dazu), könnte der Dienst durchaus etwas bringen - dass amazon die Plattform nicht aus reiner Menschenfreude anbietet, liegt aber wohl auch auf der Hand: Gefr...

Amazon plant Crowdsourcing Plattform

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Amazon geht den nächsten Schritt im Kampf um Autoren: Gearbeitet wird an einer Plattform, auf der Autoren ihre unveröffentlichten Texte einreichen können. Diese werden auszugsweise von Lesern bewertet, die besten dann als eBook herausgegeben. Die Leser werden mit kostenlosen eBooks bezahlt, Autoren erhalten bei Veröffentlichung einen Vorschuss von mindestens 1500$ und 50% vom Gewinn der Verkäufe, was sich für beide lohnt: Der Autor erhält eine ordentliche Vergütung, und amazon publiziert nur das, was die Kunden auch lesen (respektive: kaufen) möchten. Die Idee ist nicht neu, z.B. bieten Lyx Storyboard und Neobooks (Plattformen von Egmont bzw. Droemer Knaur/Holtzbrinck) ähnliche Dienste, dürfte sich aber angesichts der neuen Konkurrenz von amazon, wo sowieso schon ein Großteil der Selbstpublisher veröffentlicht, etwas wärmer anziehen. Wobei die Autoren abwägen müssen: amazon hat zwar die größere Plattform, speziell auch die mit den meisten Lesern (insbesondere nach dem Kauf von ...

Nach dem Buch ist vor dem Buch (Do more of what makes you happy)

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Eigentlich geht es nur darum: Konkret: " Kains Königsweg " wurde vor zwei Wochen veröffentlicht, das bedeutet aber nicht, dass ich mich jetzt zurücklehne. Weiter geht es mit den nächsten Manuskripten, die - vernachlässigt durch die intensive Arbeit vor der Veröffentlichung meines Debüts - schon seit längerer Zeit unangetastet in der sprichwörtlichen Schublade liegen. Im Klartext heißt das, dass in den nächsten Tagen ein Manuskript das Haus verlassen wird, ein Roman wird seinen Weg in Richtung einiger Verlage nehmen, ein anderer wird zunächst noch einmal eine Korrektur erfahren und dann an diverse Agenturen geschickt. Danach ist die Bahn frei für neue Projekte.

amazon macht sich (weiter) unbeliebt

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Die Marktmacht von amazon ist kaum anzuzweifeln. Damit das auch so bleibt, scheint sich der Versandhandelsriese offenbar Praktiken zu bedienen, die ordentlich anecken, weil sie zum Teil auch auf dem Rücken der betroffenen Autoren ausgetragen werden. So berichtet die FAZ , dass Titel des Verlagshauses Bonnier (aus Schweden, dazu gehören z.B. auch Piper und Ullstein) verzögert ausgeliefert werden, obwohl die Titel vorrätig sind, um höhere Rabatte (üblich sind 30%, amazon verlangt 40-50%) auf eBooks zu erzwingen. Schon vor einigen Wochen gab es bei der New York Times zu lesen, dass Bücher von Hachette zu erhöhten Preisen angeboten werden (was hierzulande allerdings aufgrund der Buchpreisbindung so nicht möglich ist). Auch hier werden verlängerte Lieferzeiten angekündigt und gleichzeitig Bücher anderer Autoren vorgeschlagen, außerdem verlangt amazon Gebühren für die Einblendung eines "vorbestellen"-Buttons. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat bereits reagiert ...

Das Schreckgespenst der bezahlten Blogger (und ihre Motivation)

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In den letzten Tagen machte die Schlagzeile die Runde, dass ein Verlag Blogger mit Einkaufsgutscheinen für Rezensionen "bezahlen" würde. Der Aufschrei war (und ist immer noch) groß, die Verteufelung dieser Praxis schnell bei der Hand. Wo kommen wir denn da hin, wenn wir uns nicht mehr darauf verlassen können, dass Rezensionen einwandfrei und unvoreingenommen sind, unabhängig von kommerziellen Interessen? Die Befürchtung, dass einige sich kaufen lassen, wiegt viel schwerer als nötig, wenn man sich die Masse an Blogs und Rezensionen ansieht (die unmöglich in Gänze "bezahlt" werden könnten), auch scheinen manche in ihrer Panik zu vergessen, dass bezahlte Meinungen (um die es noch nicht einmal geht) keine Neuheit und auch nicht erst mit dem Internet aufgekommen sind. Genau genommen ist hier scheinbar das gesamte Konzept des "Rezensionsexemplars" in Frage gestellt, wenn man tatsächlich 100%ige Unabhängigkeit der berichterstattenden Presse fordert. Hier ...

Autorenvertrag

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Und kurz bevor du die Hoffnung aufgibst ... schickt dir einer eine Rückmeldung mit einer vernichtenden Kritik (den Inhalt betreffend) und dem Hinweis "sehr gut geschrieben, nach Übernahme der Korrekturen druckreif". Könnte ich zeichnen, würde ich meinem Porträt nebenan ein breiteres Grinsen verpassen, aber auch so geht's ... gut! Bei dem "betroffenen" Werk handelt es sich um einen Roman, den ich vor fast sieben Jahren geschrieben und mit dem ich meine Veröffentlichungs-Versuche gestartet habe. Mittlerweile lag das Manuskript Agenturen wie auch Verlagen gleichermaßen vor, geklappt hat es erst jetzt - nach etwas über zwei Jahren. Mal sehen, wie es weiter geht, für den Moment heißt es: korrigieren, korrigieren und nochmals korrigieren. Und obwohl das Manuskript schon drei Korrekturläufe hinter sich hatte, bevor ich es überhaupt eingeschickt habe, finden sich nach dem vierten und fünften Mal immer noch Fehler. Hört das eigentlich nie auf?

Arte-Doku: Storyseller - Wie amazon den Buchmarkt aufmischt

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Sendedatum: Mittwoch, 16. April um 22:30 Uhr (53 Min.) Die Dokumentation kann noch bis nächsten Donnerstag (24.4.14) auf  arte.tv  angesehen werden. Unumstritten ist der Film allerdings nicht, die  Frankfurter Rundschau  meint, eine "klar definierte Schurkenrolle" zu erkennen. Das ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, Vorteile der Self Publishing-Angebote (und neuerdings auch des Verlags-Angebots, s.  hier ) werden kaum genannt. Info des Senders: " Amazon, das größte Online-Kaufhaus der Welt, hat unlängst durch einen Skandal um Leiharbeiter und fragliche Steuerpraktiken für Schlagzeilen gesorgt. Nun begnügt sich der Konzern nicht mehr damit, Bücher übers Internet zu verkaufen: Er macht mittlerweile selbst welche. Mit seiner Self-Publishing-Plattform greift Amazon das alte System der Autoren, Verlage und Buchhändler an."

Amazon startet mit deutschem Verlagsprogramm

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Amazon wird nach  eigenen Angaben  ein deutsches Verlagsprogramm starten, erste Titel sollen bereits im Frühjahr erscheinen. Amazon "wird Belletristik in deutscher Sprache akquirieren und als eBook auf dem Kindle sowie als Printausgaben auf Amazon verfügbar machen", so die Aussage. Außerdem sollen "großartige deutschsprachige Autoren einem breiteren Publikum" vorgestellt werden. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels reagierte - erwartungsgemäß - skeptisch und spricht Amazon die Expertise ab, Autoren rundum betreuen sowie angemessenes Lektorat und Marketing bieten zu können. Dass der Verein so reagieren muss, scheint logisch, warum sich Amazon nicht auch ein eigenes Lektorat leisten können soll, dagegen weniger. Seltsam ist aber, dass der Versuch, sich mit einem eigenen Verlagsprogramm zu etablieren, überhaupt wiederholt wird, dieser ist nämlich schon 2011 in den USA gestartet, dort aber relativ wirkungslos wieder  eingegangen . Der Grund war der, dass...

Noch weiter geht's...

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Ein kleiner Statusbericht zum Stand der Dinge. Eins vorweg: Es wurde noch immer kein Manuskript angenommen, das wäre aber auch an dieser Stelle bereits mit einem massiven Feuerwerk gefeiert worden. Da ich meine Manuskripte bisher zwar immer unter dem von mir gewählten Titel angeboten, diesen aber als "Arbeitstitel" deklariert habe, nummeriere ich die Titel hier mal nur durch. Roman #1 liegt mittlerweile der achten Agentur vor. Von den bisher angeschriebenen gab es nur zwei Reaktionen (Ablehnungen, natürlich), die anderen antworteten überhaupt nicht. Was ich mitgenommen habe, ist der Umstand, dass ich in Zukunft mehrere Agenturen gleichzeitig anschreiben werde, um den Prozess zu beschleunigen, s. dazu auch diesen Post . Das wir auch ungeachtet der Anforderungen der einzelnen Agenturen erfolgen, denn die Maßgabe, dass man ein Manuskript exklusiv erhalten möchte, sich dann aber eine Bearbeitungszeit von drei Monaten einräumt, nach denen man noch nicht einmal antwortet, wenn ...