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Ein Abend mit Ray Bradbury

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Der großartige Ray Bradbury hielt 2001 an der  Point Loma Nazarene University eine tolle Rede über sein Leben und seine Liebe zum Schreiben: In seiner Rede gibt er eine ganze Reihe von Empfehlungen ab. Da mich immer interessiert, welche Einflüsse Autoren, die ich mag, angeben und welche anderen Autoren sie wiederum empfehlen, hier für alle Interessierten Bradburys Liste aus dem Video: Kurzgeschichten  von Roald Dahl Guy De Maupassant John Cheever Richard Matheson Nigel Kneale John Collier Catherine Anne Porter Edith Wharton Eudora Welty Washington Irving Herman Melville Edgar Allen Poe Nathaniel Hawthorne Gedichte  von Shakespeare Alexander Pope Robert Frost Essays  von Aldous Huxley Loren Eiseley George Bernard Shaw G.K Chesterton George Bernard Shaw vs. G.K Chesterton (Debatten) Mein Bücherregal hat sich auf jeden Fall wieder ein wenig mehr gefüllt.

Einflüsse und Vorbilder

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Eine beliebte Frage in Interviews oder Biografien von Autoren ist immer die nach den Einflüssen. " Was hat Sie und Ihren Stil beeinflusst? " möchte da jemand wissen, dann folgt zumeist eine Liste von Autoren oder deren Bücher, die ich mir oft und gerne ansehe und womit ich mich dann beschäftige, wenn das Werk des Interviewten mir gefällt. Auf diese Art und Weise habe ich schon etliche Autoren kennen gelernt, die ich fortan zu meinen Favoriten zählte. Eine Antwort auf die Frage ist aber insgesamt eher schwierig oder mindestens müßig, denn ich bin davon überzeugt, dass jedes Buch den Leser beeinflusst, sei es positiv, negativ oder nur durch das Erzeugen von Gleichgültigkeit, so dass man als Autor z.B. weiß, was und wie man nicht schreiben möchte. Schwieriger als die Frage nach dem Einfluss ist die nach Vorbildern, zumindest für mich, da ein Vorbild immer etwas ist, dem man in gewisser Weise auch nacheifert, und das hat für einen Autoren stets auch etwas mit Kopieren oder z...

Zweite Runde

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In kleinen Schritten geht es weiter. Nachdem mein Posteingang lange Zeit von Absagen überquoll - und dabei nur ein kleiner Teil der angeschriebenen Verlage und Agenturen überhaupt antwortete - gibt es auch positive(re) Nachrichten. " Bitte senden Sie mir doch zu einer eingehenden Prüfung das Gesamtmanuskript. ", hieß es von Seiten einer Agentur, " Ihre Geschichte konnte unser Interesse wecken. Für ein abschließendes Urteil würden wir gerne das Gesamtmanuskript prüfen und bitten Sie daher um Zusendung. " schrieb mir ein Verlag zum Manuskript eines anderen Romans. Vor allem die Aussage, dass meine Geschichte Interesse geweckt hat, stimmt mich froh. Runde Zwei erreicht, mit zwei verschiedenen Romanen. Was auch immer daraus wird: Es geht voran. Update: Nachdem die Agentur einige Monate (!) nichts von sich hören ließ (was man ja leider schon gewohnt ist), habe ich unverbindlich nachgefragt, ob man denn schon dazu gekommen sei, sich das Manuskript anzusehen. Wäh...

Erklär mir doch mal dein Buch

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Fragen der Leser an den Autor sind oft seltsam: " Warum hat die Figur das denn nicht anders gemacht? ", " Warum ist der Held denn so und nicht anders? " oder - sehr beliebt: " Was ist denn danach passiert? Wie geht es nach dem Ende weiter? ". Diese Fragen (speziell die letzte) unterstellen dem Autoren, dass er über Informationen verfügt, die er nicht gewillt ist, mit dem Leser zu teilen. In meinem Fall kann ich nur sagen: Dem ist nicht so, das Buch ist genauso, wie es sein soll, und nur weil es ein paar offenen Fäden gibt oder Fragen, die man sich stellen kann, heißt das nicht, dass es darauf auch Antworten gibt. Wenn es diese gäbe, würden sie im Buch beantwortet werden. Verständnisfragen sind davon natürlich ausgenommen, aber Fragen nach dem Fortgang der Geschichte nach dem Ende des Buches oder nach den Gründen für die Entwicklung eines Charakters kann ich tatsächlich nicht beantworten. (Möglicher Einwand: " Aber bei Serien kann man doch n...

Mein Posteingang

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"Every writer gets rejected", war ja  schon hier  zu lesen, und auch wenn es mittlerweile durchaus positivere Reaktionen gibt (mehr dazu in einem späteren Post an dieser Stelle), hier ein Auszug meines Posteingangs aus den letzten Jahren zu diesem Thema: "Nachdem wir Ihr Material nun geprüft haben, müssen wir Ihnen jedoch leider mitteilen, wir in dieser Angelegenheit nicht als Agentur für Sie tätig werden können." "Wir haben Exposé und Leseprobe mit Interesse geprüft, sehen aber leider im Rahmen der Tätigkeit unserer Agentur keine Möglichkeit der erfolgreichen Vertretung für Ihr Werk." "Leider können wir Ihr Manuskript nicht prüfen, da wir mit den bestehenden Vertretungen bereits vollends ausgelastet sind." "Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir uns gegen eine Veröffentlichung entschieden haben." "Die Prüfung durch das Lektorat hat leider ergeben, dass Ihr Manuskript nicht zur Publikation in unserem Programm geeigne...

Philip Roth: Ein guter Sohn kann kein Schriftsteller sein

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Das Zitat stammt aus einem Interview mit Philip Roth, gesendet 2011 in der "The Book Review Show": Die zitierte Passage beginnt bei 9:07, Roth sagt in etwa: "Wenn ich schreibe, bin ich jemand anderer, nicht länger ein Sohn, ein Bruder, ein Ehemann, ich kann nur noch Schriftsteller sein. Ich denke, dass die übliche Vorsicht und ehtische Bedenken fallen gelassen werden müssen, um eine Geschichte frei erzählen zu können. Wenn man ein Sohn ist, während man schreibt, wird es ein Buch von einem guten Sohn sein. Ein Buch über einen guten Sohn ist interessant, ein Buch von einem guten Sohn nicht*. Ich liebe diesen Aspekt des Schreibens, diese Freiheit." * Hier verstehe ich den Wortlaut im Video akustisch nicht ganz, das Wort, das Roth benutzt, scheint "slandered" zu sein, das würde "verleumdet" heißen, seine Meinung wird meiner Ansicht nach aber auch ohne dieses Wort klar.

Holmes? Homes? Holl-Mess!

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Egosurfing : "Holmes" beim  Urban Dictionary "Holmes" (L is not silent) is the correct Ebonics pronunciation which has a history of being used equivalently with, "dude", "guy", "man" or similar non-familiar alternatives not in the third person. It was made popular in late 60s East Coast slang, and then later devolved into, "homes" (silent L) at which point it was incorrectly assumed to be short for, "homeboy". "Homeboy" is typically expressed as a familiar, friendly term often in the third person. Unlike homeboy, holmes can be used in a variety of ways to denote friendship, aggressiveness, or dubious curiousity."Gangster slang. What you would call a good friend, a stranger, or even mockery against an adversary." Oder auch in der Kurzfassung und zumindest ähnlicher Bedeutung (UD gibt schließlich immer noch Meinungen wieder und keine unumstößlichen Tatsachen): Gangster slang. What you wo...

Trau dich, Schriftsteller zu sein!

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Wenn das so einfach wäre. Zum einen geht es darum, sich zu trauen, Schriftsteller zu werden , aber das kann man schließlich auch im stillen Kämmerlein für sich erledigen - Schriftsteller zu sein ist aber eine ganze andere Geschichte, da sie über kurz oder lang auch die Öffentlichkeit mit einschließt. Zunächst aber ein paar Definitionen, worüber reden wir überhaupt? Laut wikipedia ist ein Autor " der Verfasser oder geistige Urheber eines sprachlichen Werkes ", wohingegen die zur Untergruppe der  Schriftsteller  gehörenden Autoren " Urheber und Verfasser literarischer Texte " sind, die Differenzierung zum Autor besteht hier darin, dass die Schriften der letzteren " einen durchaus literarischen Anspruch erheben ". Soweit, so gut. Folgt man diesen Definitionen, würde ich mich wohl als Schriftsteller bezeichnen wollen, der mangels grafischem Talent das Wort "Schriftsteller" nicht in die obige Sprechblase gequetscht bekommen hat. Die Diskussion,...

Was ist das abgefahrenste Buch, das du je gelesen hast? (Montagsfrage)

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Ganz oben auf der Liste der "abgefahrensten" Bücher - im Sinne von: wirr, herausfordernd, durcheinander, verstörend - stehen einige Werk des amerikanischen Schriftstellers  William S. Burroughs . Wer die Verfilmung von " Naked Lunch " kennt und diese einigermaßen verwirrend fand (s. auch diesen kurzen Simpsons-Ausschnitt ), hat noch nicht einmal einen leichten Eindruck von der literarischen Vorlage. Burroughs war der wahrscheinlich bekannteste Vertreter der sogenannten " Cut-Up "-Technik, die die Collage-Technik aus der Grafik in die Literatur übernommen hat. Dazu wurden (z.B.) Textseiten senkrecht durchgeschnitten, diese willkürlich wieder zusammengelegt (teilweise auch mit fremden Texten vermischt) und über die Bruchstellen hinweg gelesen, um neue Sätze und Texte zu formen. Das erzeugt natürlich eher wirre Ergebnisse, daher ist es schon fast erstaunlich, dass "Naked Lunch" noch lesbar ist, wenn auch die Themensprünge schon sehr anstrengend...

Dieses Zitat ist offenbar nicht von Kafka

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Vor einiger Zeit habe ich ein Zitat gefunden, dass grafisch nett aufgemacht folgenden Spruch beinhaltete: " Don’t bend; don’t water it down; don’t try to make it logical; don’t edit your own soul according to the fashion. Rather, follow your most intense obsessions mercilessly. " Es wurde Franz Kafka zugeschrieben (wie verbreitet diese Überzeugung ist, verdeutlicht eine einfache Suche ), aber trotz ausgiebiger Recherche konnte ich das Original nicht finden. Das mag an meiner unzureichenden Übersetzung gelegen haben, die ich mir ungefähr so vorstellte: " Verbiege es nicht; verwässere es nicht; versuche nicht, es logisch zu machen; ändere deine Seele nicht nach einer Mode. Folge vielmehr gnadenlos deinen stärksten Obsessionen. " Trotz zahlloser Suchanfragen nur weniger dieser Worte (in unterschiedlichen Kombinationen und endlosen Variationen) gab es nichts, was auf Kafka hindeutete - bis ich plötzlich auf dieser Seite landete: quoteinvestigator . "quotei...

Jetzt auch als Autor bei goodreads

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Seite neuestem bin ich auch bei goodreads als Autor registriert. Hier  ist mein Autorenprofil, dort gibt es einen automatischen Import dieses Blogs und Links zu meinen Büchern (die auf goodreads angelegt sind, aktuell: eins). Momentan sieht die Statistik noch sehr dürftig aus, fühlt euch eingeladen, meine Bücher zu eurer Bibliothek hinzuzufügen und eure Rezensionen und Kommentare (auch) dort zu posten. Zudem gibt es die Möglichkeit, Frage- und Antwortspiele zu aktivieren, das habe ich vorerst einmal ausgestellt, weil ich meine Aktivitäten nicht auf zu viele Plattformen zerfasern möchte. Diese Seite hier soll bis auf weiteres die zentrale Anlaufstelle für alles sein. Die "giveaways" auf goodreads werde ich mir beizeiten ansehen und entscheiden, ob so eine Aktion für mich in Frage kommt.

Working On My Novel

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Auf Twitter gibt es einen automatisierten Account namens "Working On My Novel" ( @WrknOnMyNovel ), auf dem alles re-tweetet wird, was den magischen Satz "working on my novel" enthält. In drei Jahren sind 675 Tweets zusammen gekommen, was wahrscheinlich nur ein Bruchteil der tatsächlich mit diesem "Sinn" geposteten Tweets ist, da der Roboter, der hier re-tweetet, tatsächlich nur auf den genauen Wortlaut achtet. Ein Tweet mit dem Inhalt "worked on my novel" wird daher nicht erfasst. Trotzdem eine lustige Idee und eine nette Zusammenstellung (vor allem, wenn man mal nachsieht, wie viele schriftstellerische Aktivitäten offenbar mit dem Konsum von Essen und Trinken einhergehen).

Zufluchtsort für Schriftsteller

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Eine neue schriftstellerbezogene Zeichnung von Grant Snider ( incidental comics ):

Jetzt doch mit Profilbild? Scheint so.

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Zwei Jahre hat mich jetzt diese Cartoonfigur rechts im Bild begleitet und passte mir eigentlich immer ganz gut. Soziale Medien haben nun mal einen Platzhalter für das Bild (mir ist noch kein Netzwerk untergekommen, bei dem gerade das fehlen würde), also muss man die Leere ja irgendwie füllen, sonst fehlt was. Oder? Warum ich gegen Autorenbilder auf Büchern bin, habe ich  hier  bereits dargelegt, dazu stehe ich auch weiterhin, der Mehrwert eines Bildes auf einem Buch erschließt sich mir einfach überhaupt nicht. Was gibt es also für Gründe, warum ich meine Online-Profile jetzt doch mit einem Bild ausgestattet habe - so wenig aufschlussreich es auch sein mag? Eine endgültige Antwort gibt es nicht, nur ein paar Vermutungen: Zu allererst würde ich gar kein Bild irgendwo veröffentlichen, wenn der Platz in den ganzen Medien dafür nicht vorgesehen wäre. Der Platz ist aber nun mal da und sieht leer einfach doof aus. Eine Cartoonfigur ist zwar immerhin besser als gar nichts (un...

Schreiben: Fragen und Antworten

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Diese Fragen sind mir (zum Teil schon häufiger) gestellt worden, ich habe sie jetzt mal aus der ehemaligen FAQ-Sektion hierher verschoben. F: Was fällt Dir beim Schreiben am schwersten? A: Das ist wahrscheinlich eine seltsame Antwort, aber: Namen für die Protagonisten zu finden. Wie ich dieses Problem löse, ist  hier beschrieben. F: Was fällt Dir beim Schreiben am zweitschwersten? A: Mich kontinuierlich immer wieder hin zu setzen und weiter zu machen. Es gibt zu viele Ablenkungen, die weniger anstrengend sind :) F: Warum schreibst Du? A: Weil ich nicht anders kann. F: Warum schreibst Du nicht mal [Genre beliebig einsetzen]? A: Weil ich es nicht kann, wahrscheinlich. Ich habe oft Ideen, die ich dann skizziere und die sich vielleicht irgendwann zu einem Buch entwickeln (die meisten allerdings nicht). Und selbst dann ist das Endergebnis oft ganz anders als die ursprüngliche Idee. Nur: Die Ideen suche ich mir nicht aus und [Genre beliebig einsetzen] war bisher einfach ...

Autorenvertrag

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Und kurz bevor du die Hoffnung aufgibst ... schickt dir einer eine Rückmeldung mit einer vernichtenden Kritik (den Inhalt betreffend) und dem Hinweis "sehr gut geschrieben, nach Übernahme der Korrekturen druckreif". Könnte ich zeichnen, würde ich meinem Porträt nebenan ein breiteres Grinsen verpassen, aber auch so geht's ... gut! Bei dem "betroffenen" Werk handelt es sich um einen Roman, den ich vor fast sieben Jahren geschrieben und mit dem ich meine Veröffentlichungs-Versuche gestartet habe. Mittlerweile lag das Manuskript Agenturen wie auch Verlagen gleichermaßen vor, geklappt hat es erst jetzt - nach etwas über zwei Jahren. Mal sehen, wie es weiter geht, für den Moment heißt es: korrigieren, korrigieren und nochmals korrigieren. Und obwohl das Manuskript schon drei Korrekturläufe hinter sich hatte, bevor ich es überhaupt eingeschickt habe, finden sich nach dem vierten und fünften Mal immer noch Fehler. Hört das eigentlich nie auf?

Wie Schreiben machen

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Schon wieder etwas von Grant Snider :

Womit Dichter ihr Geld verdienen

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Und noch ein Comic von Grant Snider : Und noch eine ganze Reihe weiterer gibt es in dieser Infografik .

Bukowski: Find what you love and let it kill you

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"Find what you love and let it kill you." - Charles Bukowski gefunden auf  tumblr , das Zitat ist offenbar aus einem Brief: "My dear, Find what you love and let it kill you. Let it drain from you your all. Let it cling onto your back and weigh you down into eventual nothingness. Let it kill you, and let it devour your remains. For all things will kill you, both slowly and fastly, but it's much better to be killed by a lover. Falsely yours, Henry Charles Bukowski" ( Link )

Dokumentarfilm "2 oder 3 Dinge" über Hubert Selby jr.

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Auf arte.tv kann man sich den französischen Dokumentarfilm "2 oder 3 Dinge" über den 2004 verstorbenen Autor Hubert Selby jr. ansehen: http://www.arte.tv/guide/de/021372-000/hubert-selby-jr (Update 4/2017: Der Film ist leider nicht mehr online, hier gibt es weitere Infos und Hinweise, falls Wiederholungen anstehen.) Darin wird Selby in seinem Alltag gezeigt, ebenso wie in seinem zweiten Beruf als Dozent an der University of Southern California (den er 20 Jahre ausübte). Die Interview mit ihm sind gezeichnet von einer ruhigen Intensität und einem präzise und klug antwortenden Mann, dem man rein optisch nicht mehr viel zutrauen möchte, so verlebt und gebrechlich sieht er aus. Inhaltlich spricht er von seinem Leben und den Schicksalsschlägen, die er hinnehmen musste, aber auch über das Schreiben und seine Bücher. Von "Mauern" z.B. sagt er, dass es das verstörendste Buch sei, das jemals geschrieben wurde. Er selbst hat es erst zwölf Jahre nach Erscheinen noch e...