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Selbstportraits / Projektionen

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Hier Teile einer Fotoserie aus dem Jahr 2002, in diesen Tagen aus dem Archiv geholt. Die Serie wurde vollständig analog hergestellt, d.h. zunächst wurden verschiedene Schriften auf Diafilm fotografiert, zum großen Teil Ausschnitte aus meinem ersten Roman ("Morgengrauen", bisher unveröffentlicht), aber auch aus Tageszeitungen, handschriftlichen Notizen, Fahrplänen und anderen Publikationen. Die Dias wurden dann mittels eines Projektors auf eine Leinwand geworfen, vor die ich mich stellte (Kontrolle per Spiegel), die endgültigen Fotos wurden dann per Selbstauslöser wieder analog auf Film gebannt. Die Abzüge habe ich Jahre später vom Negativ eingescannt und danach vollständig unbearbeitet gelassen.

Status Quo eines Romans: "Schiffbruch"

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"Schiffbruch" ist ein Roman, den ich 2008 geschrieben und im Anschluss nur einmal oberflächlich korrigiert habe, danach ist das Buch bis zum letzten Jahr liegen geblieben. Das lag (und liegt immer noch) hauptsächlich am Thema, denn der Roman, der zunächst einen ganz anderen Titel hatte, bis mir dieser einfiel, der passender nicht sein könnte, ist hauptsächlich ein Science Fiction-Roman. Fast alle Agenturen und Verlage, die ich in den letzten Jahren recherchiert und zum großen Teil auch angeschrieben haben, geben explizit an, dass Science Fiction nicht vertreten oder verlegt wird (soweit ich mich erinnere, wird SF noch häufiger als Fantasy abgelehnt), was nicht gerade motiviert, wenn man in diesem Genre nicht absolut zu Hause ist. Der eigentliche Grund, warum ich den Roman so lange nicht angefasst habe, war allerdings der, dass ich in meinen anderen Büchern eher Wert auf die Figuren lege, in diesem forderte jedoch die Umgebung und die Umstände eine sehr genaue und detaillierte

Buchläden, XXII

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  Buchhandlung Alexander Rüger, Elberfelder Str., Velbert-Neviges

Jahreshighlights 2020

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Zum Jahresstart hier wieder Empfehlungen aus der langen Liste der von mir im letzten Jahr gelesenen Bücher. Obwohl es wieder über 50 Titel waren, ist die Auswahl dieses Mal etwas übersichtlich. John Banville - Die blaue Gitarre Honoré de Balzac - Eugénie Grandet Denis Diderot - Die Nonne Slavenka Drakulic - Als gäbe es mich nicht Graham Greene - Das Herz aller Dinge Washington Irving - (Die Legende von) Sleepy Hollow José Saramago - Die Stadt der Blinden Sarah Waters - Die Muschelöffnerin Rebecca West - Die Rückkehr (sortiert nach Nachnamen)

Ein Abend mit Ray Bradbury

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Der großartige Ray Bradbury hielt 2001 an der  Point Loma Nazarene University eine tolle Rede über sein Leben und seine Liebe zum Schreiben: In seiner Rede gibt er eine ganze Reihe von Empfehlungen ab. Da mich immer interessiert, welche Einflüsse Autoren, die ich mag, angeben und welche anderen Autoren sie wiederum empfehlen, hier für alle Interessierten Bradburys Liste aus dem Video: Kurzgeschichten  von Roald Dahl Guy De Maupassant John Cheever Richard Matheson Nigel Kneale John Collier Catherine Anne Porter Edith Wharton Eudora Welty Washington Irving Herman Melville Edgar Allen Poe Nathaniel Hawthorne Gedichte  von Shakespeare Alexander Pope Robert Frost Essays  von Aldous Huxley Loren Eiseley George Bernard Shaw G.K Chesterton George Bernard Shaw vs. G.K Chesterton (Debatten) Mein Bücherregal hat sich auf jeden Fall wieder ein wenig mehr gefüllt.

Rechtschreibung im Abseits?

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  gesehen in Bensberg

Teilnahme am Selfpublishing-Buchpreis

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 Der Selfpublisher-Verband veranstaltet in diesem Jahr den "Selfpublishing Buchpreis", einen mit 3000€ in jeder der drei Sparten (Belletristik, Kinder- und Jugendbuch, Sachbuch und Ratgeber) dotierten Preis. Die Anmeldungen waren im Juli diesen Jahres einzureichen, Voraussetzung war (u.a.), dass das Buch als Neuerscheinung in gedruckter Form zwischen dem 1.7.2019 und dem 31.7.2020 erschienen ist. Da mein Roman " Ein Zimmer ohne Aussicht " die Anforderungen erfüllt hat, habe ich das Werk eingereicht und warte jetzt gespannt auf die Veröffentlichung der Longlist des Preises am 12.9.2020.

The Hardest Part

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Ein neuer Comic von Grant Snider (Incidental Comics): The Hardest Part Das gilt wohl für alle Dinge, nicht nur fürs Schreiben.