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eBook-Preisaktionen: Verramschung und Ausverkauf?

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" Immer ist Sonder-, Sommer- oder Wasweissich-Ausverkauf. Und dann bekommt man automatisch noch Rabatt, weil es gerade regnet oder Dienstag ist oder Tag der Gänsedaune oder so. " Das ist ein Zitat aus meinem Roman " Unmenschen ", das zufällig zu dem Thema passt, das mich gerade umtreibt: Sonderangebote, Einführungspreise, Rabatte bei eBooks, speziell natürlich bei denen der Self Publisher (was trotz Buchpreisbindung erlaubt ist, wie ich vor kurzem hier noch beschrieben habe). So omnipräsent wie die Preisaktionen sind auch die Artikel, die sich dagegen aussprechen, von Verramschung und vom Ausverkauf reden, von dem der Autoren, der Literatur oder sogar der Kunst an sich. Die Autoren würden ihr Werk unter Wert verkaufen und sich dabei gleich mit. Zugegeben: Berichte über Autoren, die Geldbeträge oder Einladungen zu üppigen Mahlzeiten versprechen, wenn ein Blogger ihr Werk nur möglichst positiv bespricht, sind abschreckend genug und sollen hier nicht näher di...

Buch-Gestaltung: Schrift und Schriftbild

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Design von Tom Gabor Beim Setzen von Büchern stößt man irgendwann auch auf die Frage, welche Schrift man verwendet und wie man diese auf der Seite präsentiert. Als Self Publisher macht man diese Dinge ggf. selbst, daher hier ein paar kurze Überlegungen, die sich speziell auf gedruckte Bücher beziehen, da z.B. Schriftart und -größe beim eBook vom Leser selbst eingestellt werden können: Die Schriftart Im Allgemeinen werden bei Buchtexten Serifen -Schriften verwendet, da diese als allgemein lesbarer gelten, dieser lesenswerte Artikel ist da anderer Meinung und zitiert ein Experiment, in dem kein Unterschied in der objektiven Lesbarkeit zwischen einer Schrift mit und einer ohne Serifen gemessen wurde. Tatsache ist allerdings, dass fast alle Bücher - und sei es nur aus Tradition - mit Serifen-Schriften gedruckt werden. Eine Hilfe bei der Auswahl der Schrift mag folgende Grafik liefern, die bei Büchern ebenfalls nur Serifen-Schriften vorschlägt (diese allerdings nach unterschiedli...

Buch-Gestaltung: Titelei

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Wenn man sich im Rahmen des Self Publishing damit beschäftigt, sein Buch zu entwerfen, kommt man irgendwann an den Punkt, die Seiten vor dem eigentlichen Inhalt des Buches gestalten zu müssen - in der Fachsprache heißt dieser Abschnitt im Buch  Titelei . Folgende Seiten in der Titelei, die keine Seitenzahlen tragen, werden üblicherweise eingefügt, "verso" bezeichnet die linke, "recto" die rechte Seite: Seite 1, recto:  Schmutztitel , dies ist die rechte Seite, wenn man das Buch aufschlägt. Seite 2, verso:  Frontispiz  oder  Vakatseite  (leere Seite). Seite 3, recto:  Titelblatt Seite 4, verso: Impressum Seite 5, recto: Widmung, manchmal ein einleitender Spruch oder ein Zitat aus einem anderen Werk, ansonsten Beginn des Inhalts Seite 6, verso: Wenn der Inhalt noch nicht auf Seite 5 beginnt, bleibt diese Seite leer. Manchmal folgen weitere Seiten, Beginn des Inhalts ist immer "recto". Diese Angaben variieren von Verlag zu Verlag ...

Buch-Gestaltung: Mikrotypografie

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Dass man beim Schreiben und Korrigieren eines Buchs auf Rechtschreibung und Grammatik achtet, versteht sich von selbst, dass dabei nicht nur die Zeichensetzung unter die Lupe genommen wird, sondern auch die Verwendung der korrekten Zeichen, ebenfalls. Unter anderem dafür wird der Begriff  Mikrotypografie , verwendet, hier einige wissenswerte Dinge aus diesem Bereich, die besonders dann zum Tragen kommen, wenn man zum Schreiben einen normalen Texteditor verwendet und bestimmte (Sonder-)Zeichen, wie z.B. Gedankenstrich, Ellipse, Anführungszeichen, nicht verfügbar sind und im Nachhinein korrigiert bzw. gesetzt werden müssen. Trenn- bzw. Binde- und Gedankenstrich Der Trennstrich wird z.B. beim Trennen von Wörtern am Zeilenende oder bei Ergänzungen wie "Binde- und Gedankenstrich" verwendet. Der Gedankenstrich ist länger und wird z.B. bei Auslassungen benutzt: Er machte sich – soweit er wusste – nicht strafbar. Zu weiteren Verwendungszwecken s.  wikipedia . Ellipse (Aus...

Self Publishing... eBook, gedruckt, beides?

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Die Entscheidung zum Self Publishing ist keine leichte, im Endeffekt aber wahrscheinlich die einzige, die einige Manuskripte davor bewahren wird, ihr Dasein nur als Staubfänger in Schubladen bzw. auf diversen Festplatten zu fristen. Dafür war die monatelange Arbeit dann doch zu mühsam, vielleicht findet sich ja noch der ein oder andere Leser - selbst für die sonst eher schwierige Sparte der Kurzgeschichten oder sogar für Lyrik. Bleiben zwei Fragen, die sich gegenseitig bedingen: Das Medium: eBook oder gedrucktes Buch? Oder beides? Eigenregie oder ein Anbieter, der sich um die Verteilung der Medien an die verschiedenen Verkäufer kümmert, dafür aber natürlich auch einen Anteil des Erlöses einbehält? Für mich war von Anfang an klar, dass ohne gedrucktes Buch nichts geht, da ich selbst immer noch vieles auf Papier lese, zumal einiges auch gar nicht als eBook vorhanden ist. Sich dem Markt für elektronische Bücher zu verschließen, wäre natürlich trotzdem relativ unsinnig, weil m...

Books on Demand E-Short

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"Books on Demand" hat seinen Dienst "E-Short" gestartet und wendet sich damit an Autoren von Kurzgeschichten ebenso wie an Blogger oder andere Textschaffende. " Ob 80 Wörter oder 80 Seiten. Ob Kurzgeschichte, Blogartikel, Gedicht, Gedanken oder Essay ", alles das lässt sich laut BoD als eBook erstellen (und vermarkten). Da sich Verlage generell schwer tun, Kurzgeschichten zu veröffentlichen, findet sich hier für Autoren vielleicht eine Nische, gerade diese Textform - Stück für Stück - unter die Leser zu bringen. Hier  findet sich die offizielle Seite, für ausführlichere Informationen ist eine Registrierung fällig, die Texte werden aber offenbar über einen hauseigenen Editor erfasst und dann in eBooks konvertiert. Damit tritt BoD augenscheinlich in Konkurrenz zu amazons Dienst "Kindle Singles", der letztes Jahr gestartet ist (s.  hier ).

Self-Publishing-Anbieter im Vergleich

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Noch einmal ein kurzer Ausflug in die Gefilde des Self-Publishing: Auf "selfpublisherbibel.de" gibt es hier einen Überblick über Self-Publishing-Anbieter mit einigen Eckdaten. Die Übersicht ist nicht vollständig (Lulu z.B. fehlt ganz), ist aber ansonsten ganz hilfreich. Frust vermeiden kann ggf. auch das Studium von Erfahrungen mit dem Publizieren eigener Bücher als eBook, bevor man sich selbst in der Vielfalt der Möglichkeiten verirrt. Z.B. gibt es hier eine mittlerweile mehrteilige Odyssee von Jürgen Kroder, der sich daran gemacht hat, sein Buch als eBook heraus zu bringen (soviel vorweg: fertig ist er nach Teil 3 immer noch nicht). Wenn man auch mit dem Gedanken spielt, ggf. über PoD Ausgaben seiner eBooks anfertigen zu lassen, wird speziell bei der Berechnung der Marge (s. Teil 2 ) schnell klar, wie sehr sich das (nicht) lohnt.

Interview zum Thema Veröffentlichen / Self Publishing

Hier gibt es ein  Interview  mit Gesine von Prittwitz (von einer Buch-PR-Agentur) zum Thema Bücher veröffentlichen, eBooks und Self Publishing, speziell aber auch darüber, wie Buchbesprechungen und Platzierungen auf Buchtischen und Buchhandlungen ge-/verkauft werden. Sehr interessant und eine weitere, ernüchternde Geschichte darüber, was Mythos und Magie des Veröffentlichen von Büchern angeht. Es ist ein Geschäft, mehr nicht.

Eine neue Hoffung? Literaturagenturen

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Nachdem ich mich eigentlich schon entschieden hatte, dass ich den großen Publikumsverlagen erst gar keine Aufwartung zu machen sondern mein Manuskript direkt an einen kleinen Verlag zu schicken, der außer der Veröffentlichung keine Zusatzleistungen bietet, so dass man z.B. das Marketing vollständig selbst übernehmen muss, sieht die Sache jetzt wieder ein bisschen anders aus. PoD war sowieso raus. Das Endprodukt ist einfach zu teuer, als dass man damit als unbekannter Autor irgend etwas reißen könnte. Es sei denn, man möchte sein Buch nur in einer einmaligen Auflage für Freunde und Familie drucken, die das dann zu jedem Preis kaufen und alles ganz super finden. Der nächste Schritt war der Selbstverlag als eBook. Hier rennt man aber auch schon vor die massive Mauer der Unsichtbarkeit in der Masse der Veröffentlichungen. Eine Plattform wie Wattpad mag schön und gut sein, um mal eben einen Text in die Welt zu setzen, aber liest diese teilweise wirklich gruseligen Texte? (Damit ist nic...

Autorenverträge

Die letzte Idee, die ich hatte, um Papierliebhaber ebenfalls in meine Publikationspläne mit einbeziehen zu können, sah so aus, dass (wie gehabt) als eBook publiziert wird, dann aber ein Print-on-Demand-Anbieter verwendet wird, um die Buchstaben aufs Papier zu bringen. Das alles ohne ISBN (und Konsorten)  sondern einfach, um meinen Aufwand zu minimieren (selbst drucken lassen und verkaufen ginge auch) und trotzdem Papierform anzubieten. Aber, davor haben die Anbieter ihre Autorenverträge gestellt. epubli " Für die Laufzeit des Vertrags überträgt der Autor epubli räumlich und inhaltlich unbeschränkt das ausschließliche Recht (...) insbesondere (...) das  Recht  zur  Nutzung  des  Werks  in  digitaler  Form,  also zur Nutzung der für den Vertrieb des Werks im eBook- oder Print-on-Demand-Verfahren erforderlichen Rechte. " Etwas schwammig, aber selbst, wenn das nicht heißen sollte, dass epubli mein Buch jetzt ungefra...

(Selbst-)Verlag?

Der Traum eines jeden Autors ist natürlich (?) die Veröffentlichung seiner Machwerke in einem "ordentlichen" Verlag. Man hat nichts weiter zu tun, alle finden einen super, die Bücher werden gedruckt, man muss sich nicht um Werbung kümmern, einmal im Monat kommt ein Umschlag mit Rezensionen und einem Scheck und ab und zu eine großartige Vorauszahlung auf den nächsten Roman. So läuft es doch. Auf der anderen Seite: Bei einem Verlag haben noch andere Leute Mitspracherecht. Dafür erhält man wahrscheinlich ein Lektorat und arbeitet mit Leuten zusammen, die den Buchmarkt kennen und so helfen, das Beste aus dem Vorhandenen heraus zu kitzeln. Wenn man denn einen Verlag findet. Sieht man sich auf der bereits zitierten Seite von Andreas Eschbach um, landet man schnell bei der  Trostliste , wo unter anderem aufgeführt wird, dass der großartige Ray Bradbury wohl an die 1000 Absagen in seinem Leben erhalten hat. Trotz allem habe ich recherchiert und als Grundlage für meine Verlagsrec...

PoD II

Hier eine lange Liste mit Möglichkeiten zur Veröffentlichung:  Buchpublisher im Überblick , die meine Eindrücke von lulu und BoD um viele weitere Anbieter ergänzt. Auch  heise  war der Druck im Selbstverlag schon einen Artikel wert, allerdings ohne wirklich in die Tiefe zu gehen, zu testen oder gar eine Empfehlung auszusprechen. Dann doch lieber nur digital? Geschichten wie die von  Amanda Hocking  machen Mut, aber in den USA ist die Akzeptanz von eBooks auch schon eine ganz andere (und wahrscheinlich auch die Akzeptanz von trivialen Vampirromanen).

Es muss raus, aber muss es Papier sein?

lulu.com - Die Seite macht keinen wirklich professionellen Eindruck, obwohl der Anbieter zu den größten im Bereich PoD (Print on demand) gehört. Die "Wissensbasis" findet man nur über Umwege, viele Links funktionieren nicht (selbst einer, den man in der Mail direkt nach Registrierung zugesandt bekommt). Oft hat man den Eindruck, dass die Texte nur halbherzig aus dem Englischen übersetzt wurden. " Es ist ganz einfach, Ihre Gedicht mit der Welt zu teilen " (sic!) Achso. Auch das Preismodell ist relativ undurchsichtig, ich habe es nicht geschafft, mir meine genauen Kosten und Erlöse auflisten zu lassen, ohne direkt ein Projekt anzulegen und eine Datei hochzuladen. Der irgendwann doch noch gefundene Preiskalkulator eröffnet mir relativ undurchsichtig (was ist ein "chap book", was bedeuten die Abmessungen 6x9? Zentimeter wohl kaum), dass ein Buch für 17€ verkauft werden muss, um davon 2€ zu erhalten. Auf einer anderen Seite muss man sich den Preis selbst ausre...