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Posts mit dem Label "Lektorat" werden angezeigt.

Status Quo eines Romans: "Schiffbruch"

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"Schiffbruch" ist ein Roman, den ich 2008 geschrieben und im Anschluss nur einmal oberflächlich korrigiert habe, danach ist das Buch bis zum letzten Jahr liegen geblieben. Das lag (und liegt immer noch) hauptsächlich am Thema, denn der Roman, der zunächst einen ganz anderen Titel hatte, bis mir dieser einfiel, der passender nicht sein könnte, ist hauptsächlich ein Science Fiction-Roman. Fast alle Agenturen und Verlage, die ich in den letzten Jahren recherchiert und zum großen Teil auch angeschrieben haben, geben explizit an, dass Science Fiction nicht vertreten oder verlegt wird (soweit ich mich erinnere, wird SF noch häufiger als Fantasy abgelehnt), was nicht gerade motiviert, wenn man in diesem Genre nicht absolut zu Hause ist. Der eigentliche Grund, warum ich den Roman so lange nicht angefasst habe, war allerdings der, dass ich in meinen anderen Büchern eher Wert auf die Figuren lege, in diesem forderte jedoch die Umgebung und die Umstände eine sehr genaue und detaillierte...

Rechtschreibung, Grammatik, Korrekturen

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Um Korrekturen kommt wohl selbst der sprachlich versierteste Schriftsteller irgendwann nicht (mehr) herum. Dafür gibt es die verschiedensten Hilfsmittel, vom gedruckten Duden in Buchform, über das Online-Angebot desselben bis hin zu anderen Seiten im Internet, die Hilfe zu Grammatik und Rechtschreibung anbieten. Eine meiner Favoriten bei dieser Arbeit ist seit einiger Zeit korrekturen.de : Das "Portal für Rechtschreibung" finanziert sich offenbar über das Angebot von Korrektorat und Lektorat, die Wissensdatenbank und das Forum sind aber frei und kostenlos zugänglich. (Wobei ich das Forum sehr unübersichtlich finde, es aber auch noch nicht wirklich benutzt habe.) Neben der reinen Datenbank ist auch die Sparte " Beliebte Fehler " lesenswert, wo man Dinge wiederfindet, die alle naselang falsch gemacht werden. Weiterhin gibt es die " Wortliste zur neuen Rechtschreibung ", in der man die Rechtschreibung von Wörtern und Ausdrücken findet, die sich im Lau...

Was wäre dein Traumjob, wenn du irgendwas mit Büchern machen könntest? (Montagsfrage)

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Ganz klar: Nichts mit Publikumsverkehr für mich, bitte. Buchhändler scheidet also aus, selbst Antiquar , so gerne ich mich in Buchläden aufhalte, speziell in alten, vollgestopften Räumen mit alten Büchern, unter denen man unverhofft Schätze findet. Nur gehe ich sehr davon aus, dass Kunden daraus ganz schnell den Beruf "Einzelhändler" machen, so dass es irgendwann egal ist, ob man Bücher verkauft oder Gurken - was reine Vermutung ist, aber die Auseinandersetzung mit ständig anderen Leuten ist mir, selbst wenn es um Bücher geht, nicht geheuer. Was wahrscheinlich eher gehen würde, wäre Bibliothekar , irgendwas mit verstaubten Kellern und so, obwohl das wohl auch mehr allen möglichen Klischees entspricht als der Wirklichkeit. Weiter geht es mit der Arbeit in einem Verlag , wobei alles, was nicht mit den zu veröffentlichenden Texten selbst zu tun hat, wohl auch identisch ist mit dem, was man sonst in größeren Firmen findet: Marketing, Vertrieb, etc. Als Lektor sehe ich mic...

Korrekturen: Grammatik und Synonyme

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Dauergast auf duden.de ist man ja sowieso, wenn man Texte korrigiert, einige Spitzfindigkeiten kann man auf den folgenden Seiten bewundern und versuchen zu verinnerlichen. Konjunktiv  und nochmals  Konjunktiv ! Wann setzt man ein Komma zwischen Adjektiven? Wo kommen bei drei Auslassungspunkten die Leerzeichen hin? Groß- oder Kleinschreibung nach einem Doppelpunkt Auf umgangssprachliche Ausdrücke, die man nicht direkt als solche erkennt, z.B. "alleine", muss man allein(e) kommen. Die Liste ließe sich (leider) endlos fortsetzen ... Ebenfalls empfehlenswert beim Korrigieren, wenn einem partout kein anderes Wort für einen zu häufig verwendeten Begriff mehr einfällt ist das  Woxikon , das mit einer sehr umfassenden Synonym-Datenbank aufwartet.

Textkorrektur "satzweise"

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Bei der sechsten Korrektur eines meiner Manuskripte fielen immer noch Fehler auf, meist waren diese zwar eher stilistischer Natur (also z.B. die mehrfache Verwendung desselben Wortes in einem Satz oder Absatz), aber immerhin. Besonders in Absätzen, in denen die Handlung gerade ordentliche Sprünge macht und man naturgemäß schneller liest, verstecken sich solche Fehler gerne. Nur so ist zu erklären, dass man erst beim sechsten Mal merkt, dass ein "warteten Wagen" eigentlich ein "wartender Wagen" sein sollte - beinahe unglaublich ist, dass man so etwas fünfmal überlesen hat! Auf die automatische Rechtschreibprüfung kann man sich bei solchen Patzern ja leider nicht verlassen, da "warteten" nun einmal ein völlig korrektes Wort ist, nur leider nicht in diesem Zusammenhang ... Daher habe ich versucht, den Roman zu entzerren und die Sätze einzeln zu lesen und zu korrigieren, unabhängig von ihrem eigentlichen Zusammenhang. Die Methode: Der blanke Text wurde ...

Autorenvertrag

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Und kurz bevor du die Hoffnung aufgibst ... schickt dir einer eine Rückmeldung mit einer vernichtenden Kritik (den Inhalt betreffend) und dem Hinweis "sehr gut geschrieben, nach Übernahme der Korrekturen druckreif". Könnte ich zeichnen, würde ich meinem Porträt nebenan ein breiteres Grinsen verpassen, aber auch so geht's ... gut! Bei dem "betroffenen" Werk handelt es sich um einen Roman, den ich vor fast sieben Jahren geschrieben und mit dem ich meine Veröffentlichungs-Versuche gestartet habe. Mittlerweile lag das Manuskript Agenturen wie auch Verlagen gleichermaßen vor, geklappt hat es erst jetzt - nach etwas über zwei Jahren. Mal sehen, wie es weiter geht, für den Moment heißt es: korrigieren, korrigieren und nochmals korrigieren. Und obwohl das Manuskript schon drei Korrekturläufe hinter sich hatte, bevor ich es überhaupt eingeschickt habe, finden sich nach dem vierten und fünften Mal immer noch Fehler. Hört das eigentlich nie auf?

Korrekturlesen trotz Betriebsblindheit

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Jeder kennt wahrscheinlich die typische "Betriebsblindheit", wenn es um eigene Texte geht. Da hat man ein und dasselbe Manuskript wieder und wieder gelesen, und trotzdem entdeckt ein Unbeteiligter auf Anhieb noch gravierende Mängel. Oder man hat den Text einige Zeit liegen lassen, nimmt die Arbeit später erneut auf und entdeckt sofort wieder Dinge, von denen man sich nicht erklären kann, wie so etwas durchgehen konnte. Hätte ich ein Geheimrezept, ich würde es gerne teilen, leider ist dem nicht so, trotzdem sind in der Einleitung schon zwei Tipps verborgen, die es den Fehler deutlich schwerer machen, im Text zu überleben: Andere lesen lassen ist wahrscheinlich die beste Möglichkeit, einen frischen Blick auf den eigenen Text zu erhalten, nicht nur was die Rechtschreibung angeht, auch Dinge, die einem selbst sonnenklar sind, anderen aber nur ein Stirnrunzeln entringen, fallen so auf. Auch zeitlicher Abstand hat bei mir schon oft Wunder gewirkt, da man den Text dann fast wi...

Amazon startet mit deutschem Verlagsprogramm

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Amazon wird nach  eigenen Angaben  ein deutsches Verlagsprogramm starten, erste Titel sollen bereits im Frühjahr erscheinen. Amazon "wird Belletristik in deutscher Sprache akquirieren und als eBook auf dem Kindle sowie als Printausgaben auf Amazon verfügbar machen", so die Aussage. Außerdem sollen "großartige deutschsprachige Autoren einem breiteren Publikum" vorgestellt werden. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels reagierte - erwartungsgemäß - skeptisch und spricht Amazon die Expertise ab, Autoren rundum betreuen sowie angemessenes Lektorat und Marketing bieten zu können. Dass der Verein so reagieren muss, scheint logisch, warum sich Amazon nicht auch ein eigenes Lektorat leisten können soll, dagegen weniger. Seltsam ist aber, dass der Versuch, sich mit einem eigenen Verlagsprogramm zu etablieren, überhaupt wiederholt wird, dieser ist nämlich schon 2011 in den USA gestartet, dort aber relativ wirkungslos wieder  eingegangen . Der Grund war der, dass...

Vom Umgang mit Literaturagenturen

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Im Blog von Aisling Breith gibt es ein interessantes Interview mit Franka Zastrow von der Agentur Schlück, dem man einige gute Hinweise für den "Umgang" mit Agenturen entnehmen kann. Speziell die Wichtigkeit des Anschreibens wird betont, aber auch die Fähigkeit der Autoren, Kritik anzunehmen, ihre Geschichte zusammen fassen zu können und sich auf ein Genre zu beschränken. Was mich überrascht hat, war die Aussage, dass es nicht nur völlig legitim sondern sogar lohnenswert sei, direkt mehrere Agenturen gleichzeitig anzuschreiben, da die Antworten oft Wochen dauern - meiner Erfahrung nach sogar Monate, bzw. die Rückmeldung bleibt ganz aus. Ich hätte gedacht, dass die Agenturen mehr Wert darauf legen, ein Manuskript exklusiv zugesandt zu bekommen statt nur "eine unter vielen" zu sein, speziell da bei fast allen Agenturen die Information, wem das Manuskript zeitgleich vorliegt, explizit gefordert wird. Rein psychologisch gesehen leuchtet die Vorgehensweise der...

Rejected!

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Vor einigen Wochen hieß es Warten? Weitermachen! , und so heißt es immer noch. Was in der Zwischenzeit passiert ist, ist wenig erfreulich. Die Agentur hatte nämlich schon nach einem Monat geantwortet, ich habe aber erst nach drei Monaten nachgefragt (weil ich nicht drängeln wollte) und musste dann feststellen, dass GMX (dicker Stinkefinger in deren Richtung) die Antwort der Agentur für Spam hielt und ich nicht erfahren habe, dass ich schon eine Antwort bekommen hatte. (Jaja, dicker Stinkefinger in meine Richtung, weil ich den Spamordner nicht überprüft habe.) Auf jeden Fall handelte es sich bei der Antwort um eine Absage, weswegen der Text jetzt der nächsten Agentur zur Prüfung vorliegt (das hätte schon zwei Monate früher passieren können.....). In der Zwischenzeit habe ich zwei weitere Romane Korrektur gelesen, weitere Runden stehen noch aus, aber zumindest habe ich die Zeit nicht (nur) mit Warten verbracht. Also: Weiter! " Engrave this in your brain: EVERY WRITER GETS REJ...

Warten? Weitermachen!

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" Warten ist zum kotzen. " ( Homer Simpson ) Aber was bleibt einem anderes übrig? Die Wartezeit bei der von mir angeschriebenen Agentur beträgt (Selbstauskunft) 6-8 Wochen. Die sechs Wochen sind jetzt so langsam rum, ist das ein gutes oder eher ein schlechtes Zeichen? Werden vielversprechende, supertolle, preisverdächtige Manuskripte auf den ersten Blick erkannt und sofort durchgewunken? Sind es die sperrigen, nicht so tollen oder sogar schlechten Einsendungen, bei denen es länger dauert, bis dann doch eine Absage folgt? Eins weiß ich: Warten nervt, aber es wird weiter gemacht. Zur Zeit befinde ich mich in der anstrengenden Phase des Redigierens eines weiteren Romans, bei dem dasselbe passiert wie beim ersten: Je öfter ich ihn lese und je länger ich darin herum korrigiere, desto schlechter wird er - meine ich zumindest, natürlich wird die ganze Sache immer runder, flüssiger, logischer, besser, aber hat man erst einmal Monate mit ein und demselben Buch verbracht, sagt ein...

Test: Sony PRS-T1 als Korrekturhilfe

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Seit ein paar Wochen nenne ich jetzt den Sony PRS-T1 mein eigen, geplant war, das Ding als Korrekturhilfe zu verwenden (s.  hier ). Eine erste Runde habe ich mittlerweile hinter mich gebracht, hier ein paar Eindrücke und Einschätzungen, ob das Gerät für den gewünschten Zweck taugt. Kommentarfunktion Die Eingabe eines Kommentars kann zum einen verbunden mit einer Markierung erfolgen, danach ist ein Wort im Text grau hinterlegt, der Kommentar kann mit Langklick auf das Wort abgerufen werden. Dafür steht entweder eine handschriftliche Notiz/Zeichnung oder ein mit Hilfe einer virtuellen Tastatur eingegebener Text zur Verfügung. Zum anderen kann man auf dem Touch-Screen aber auch wild rummalen, mit dem Finger oder (etwas präziser) mit einem kleinen Plastikstift. Vorteil der letzteren Methode ist, dass man die Notizen auf der Seit sofort sieht, wenn man sie wieder aufruft, Nachteil ist, dass man weniger Platz hat, weil man die Zeilenabstände des Textes nicht ändern kann (so dass man z...

eReader als Korrekturhilfe

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Idee: Kindle kaufen und damit Romane Korrekturlesen. Ob das jetzt die totale Schnapsidee oder ein grandioser Einfall ist, wird sich noch heraus stellen müssen. Warum ein eBook-Reader? Weil das Ausdrucken Zeit und Geld kostet und umwelttechnisch nicht gerade weit vorne ist. Wenn ich mir vorstelle, das ich jeden Roman mindestens drei Mal Korrektur lese und vorher jeweils 200 Seiten neu ausdrucke, kommt schon ein guter Stapel Baumstämme zusammen. Selbst wenn ich zwei Romanseiten auf eine DINA4-Seite drucke, bleibt noch viel übrig. Warum ein Kindle und kein Sony PRS-T1 (um nur ein Konkurrenzprodukt zu nennen)? Weil amazons Geräte günstiger sind, ganz einfach. Den Kobo eReader Touch, der gerade mit dem Kampfpreis von 99€ auf den Markt kam, werde ich mir nochmal genauer ansehen müssen. Stellt sich natürlich die Frage, was für ein Gerät es sein soll und was es können muss. Allein beim Kindle gibt es schon Unterschiede: Der Kindle Keyboard lacht einen trotz des nur auf englisch ve...

Schwieriger als schreiben

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Ist das Zusammenfassen. Ohne Witz. Es dauert zwar nicht so lange, aber man macht sich ungefähr 2000x so viele Gedanken wie beim Schreiben. Was ist wichtig? Was kann man weglassen? Wie viel der Handlung verrät man in der Zusammenfassung? Was kann man voraussetzen und wie behält man eine klare Linie bei, so dass ein Leser, der den Roman noch nicht kennt, diesen nach dem Lesen der Zusammenfassung lesen will? Das Stichwort heißt Exposé , laut Wikipedia " eine vorausschauende Inhaltsangabe eines literarischen Werks ", aber da verließen sie ihn auch schon. Denn wie man 300 Seiten auf drei bringt, bleibt einem selbst überlassen. Und ob das Ganze dann nachher noch lesbar und verständlich ist, steht auf einem ganz anderen Blatt, nicht umsonst gibt es ganze Seminare darüber. Wenn man sich dann im Internet umsieht und sich auf Seiten wie dieser oder dieser umsieht (um nur zwei zu nennen, es gibt deren Hunderte), wird die Sache noch knuspriger. Da soll man von sich als Autor in der...

Buch #1: Status Quo

Ein paar Worte zum aktuellen Stand des Romans #1, den ich vorbereite. Medium Ich habe mich für die Veröffentlichung als eBook UND Printausgabe entschieden. Selbst wenn der eBook-Markt irgendwann dem Print-Markt den Rang ablaufen wird (an Spekulationen beteilige ich mich hier mal nicht), momentan ist es noch nicht soweit, daher möchte ich beide Ausgaben bedienen. Vor allem, weil ich selbst bisher nur Printausgaben lese, käme es mir zumindest seltsam vor, von meinem eigenen Buch nur eine eBook-Ausgabe herauszugeben. Verlag Eine realistische Einschätzung seines Werkes kann wohl kein Autor abgeben, da schließe ich mich nicht aus. Da ich mit meinem Roman aber keine momentan angesagte "Sparte" treffe, noch glaube, dass sich die Geschichte wirklich in eine solche einordnen lässt, ich darüber hinaus die langen Wartezeiten bei den renommierten Verlagen scheue (und, ich gebe es zu, auch die Absagen), suche ich momentan nach einem kleinen Verlag. Titel Da der ursprüngliche Tite...

Mein eigener Lektor

Rechtschreibung / Grammatik Die automatische Korrektur von Word oder Open Office mehrfach über den Text laufen zu lassen, ist Pflichtprogramm. Ich selbst ärgere mich über jeden Fehler in einem gekauften Buch, daher werden meinte Texte penibel unter die Lupe genommen, was einen nicht davor schützt, Fehler zu übersehen, das passiert - wie gesagt - auch bei gedruckten Büchern renommierter Verlage. Trotzdem soll alles raus, was bei mehrfachen Lesen möglich ist. Früher habe ich mir regelmäßig den Zwiebelfisch  durchgelesen (und die Texte zumeist auch gut gefunden), auch die ersten beiden Bücher habe ich noch gelesen, bis es mir dann zu spitzfindig wurde: " Wissen Sie, wie spät es ist? ", " Ja. " Naja, ganz witzig, sich aber über die sprachlichen Ungenauigkeiten dieser kurzen Unterhaltung zwei Seiten auszulassen, ist selbst mir zuviel. Und ich bin schon jemand, dem sich innerlich alles kräuselt, wenn jemand " Das macht keinen Sinn. " oder " AGBs " s...

Leseproben vorab? Lieber nicht.

Den unten stehenden Text habe ich auf die folgende Frage gegeben ( hier ), dabei ist einiges heraus gekommen, was auch an dieser Stelle von Interesse sein könnte. " Gibt es denn Vorableseproben, die wir schon mal lesen könnten? " Mmh..... kurze Antwort: nein :) Lange Antwort: Ich möchte erst soweit sein, dass ich sicher bin, dass ich meine Texte veröffentlichen kann, bevor ich irgend etwas herausgebe. Es gibt zwar immer einen "work in progress", aber der findet bei mir zu Hause statt, nicht in der Öffentlichkeit. Wenn dieser Zustand erreicht sein wird, kann ich leider nicht sagen. Ich habe den fraglichen Roman jetzt drei Mal Korrektur gelesen, mir nahe stehende Personen noch zusätzlich. Was ich kurz überlegt habe, war das Inanspruchnehmen eines professionellen Lektorats, nur: Das kann man sich kaum leisten. Ich habe ausgerechnet, dass ich 500-800€ investieren müsste (für *einen* Roman, ich habe aber noch sechs weitere, die einer "Endfassung...

Lektorat, woher nehmen und nicht stehlen?

Ich habe mich letztens bei  Wattpad  umgesehen, eine Plattform, die sich selbst "YouTube für eBooks" nennt und auf der man seinen Kram hochladen kann. Ich sage bewusst "Kram", denn ich habe mir ein paar Beispiele der dort (kostenlos) verfügbaren Texte durchgelesen und ausnahmslos alles war auch nicht mehr wert als genau 0€. Manches war von der Rechtschreibung her so mies, dass einem schlecht werden konnte. Selbst wenn man einen hochwertigen Text veröffentlichen möchte, wie sollen die potentiellen Leser diesen aus dem Haufen Müll herausziehen, in dem er sich verbirgt? Das ist nur mit einem direkten Link möglich, dann kann man die Datei aber auch auf seiner privaten Homepage ablegen, denn die Chance, dass jemand auf Wattpad ein Buch sucht und dann zufällig über die Perle stolpert, ist schlichtweg Null. Lektorat: pro Der Lektor/die Lektorin korrigiert den Text inhaltlich und macht auf Schwächen aufmerksam, die die gesamte Qualität des Buches betreffen, entlarvt ein...

Fehlerkorrekturen

Ein paar kurze, unsortierte Gedanken: Zur Zeit arbeite ich daran, einen Roman soweit zu bekommen, dass er veröffentlicht werden kann. Das Buch wurde vor fast fünf Jahren geschrieben und befindet sich jetzt in der stressigen Phase der Überarbeitung, wo einen manche Passagen anspringen und positiv überraschen, man bei manchen aber auch wieder nur daran denkt, ganze Absätze zu streichen. Obwohl das auch an der Tagesform beim Lesen liegen kann, die zu streichenden oder ändernden Absätze markiere ich auf jeden Fall vorerst nur, um sie beim nächsten Lesen dann noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Fallen sie mir auch dann unangenehm auf, ist Handlung angesagt. Ich frage mich, wie oft man ein Buch lesen muss, um eine "solide Fehlerfreiheit" zu erreichen. Ich bin jetzt bei Durchlauf Nummer Drei und finde immer noch offensichtliche Rechtschreib- und Grammatikfehler. Es werden weniger, aber trotzdem, flüssige "Durchlesbarkeit" geht anders. Was ich leider nicht beur...