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Posts mit dem Label "Interview" werden angezeigt.

Literaturstraße

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"Literatur gegen Verkehr": Für eine Nacht wurde eine Straße in Toronto mit 10.000 Büchern "belegt". Die Bücher waren beleuchtet und konnten von den Zuschauern mitgenommen werden. Mehr Bilder und Informationen über die Aktion hier .

Dokumentation: Der Bestseller-Code

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Die Dokumentation " Der Bestseller-Code " geht der Frage nach, ob es ein Rezept gibt, nach dem sich Bestseller schreiben oder vorhersagen lassen. Interviewt werden die AutorInnen Sebastian Fitzek, Rebecca Gablé und Emily Bold, die über ihren teilweise recht steinigen Weg zum Bestseller berichten. Zu Wort kommen darüber hinaus Verleger und Lektoren, die von ihren Erfahrungen erzählen sowie Tipps geben, wie sich der Erfolg vielleicht etwas anschubsen lässt, und welche Rolle die Verlage und Buchhändler in Zeiten des Self Publishung (noch) spielen. Ohne eine Überraschung vorwegzunehmen heißt es am Schluss: "Einen Bestseller schreibt man nicht, ein Bestseller widerfährt einem." Trotzdem eine interessante Spurensuche, zu finden in der ARD Mediathek  (Sendung vom 25.5.2016, verfügbar für ein Jahr).

Erklär mir doch mal dein Buch

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Fragen der Leser an den Autor sind oft seltsam: " Warum hat die Figur das denn nicht anders gemacht? ", " Warum ist der Held denn so und nicht anders? " oder - sehr beliebt: " Was ist denn danach passiert? Wie geht es nach dem Ende weiter? ". Diese Fragen (speziell die letzte) unterstellen dem Autoren, dass er über Informationen verfügt, die er nicht gewillt ist, mit dem Leser zu teilen. In meinem Fall kann ich nur sagen: Dem ist nicht so, das Buch ist genauso, wie es sein soll, und nur weil es ein paar offenen Fäden gibt oder Fragen, die man sich stellen kann, heißt das nicht, dass es darauf auch Antworten gibt. Wenn es diese gäbe, würden sie im Buch beantwortet werden. Verständnisfragen sind davon natürlich ausgenommen, aber Fragen nach dem Fortgang der Geschichte nach dem Ende des Buches oder nach den Gründen für die Entwicklung eines Charakters kann ich tatsächlich nicht beantworten. (Möglicher Einwand: " Aber bei Serien kann man doch n...

Philip Roth: Ein guter Sohn kann kein Schriftsteller sein

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Das Zitat stammt aus einem Interview mit Philip Roth, gesendet 2011 in der "The Book Review Show": Die zitierte Passage beginnt bei 9:07, Roth sagt in etwa: "Wenn ich schreibe, bin ich jemand anderer, nicht länger ein Sohn, ein Bruder, ein Ehemann, ich kann nur noch Schriftsteller sein. Ich denke, dass die übliche Vorsicht und ehtische Bedenken fallen gelassen werden müssen, um eine Geschichte frei erzählen zu können. Wenn man ein Sohn ist, während man schreibt, wird es ein Buch von einem guten Sohn sein. Ein Buch über einen guten Sohn ist interessant, ein Buch von einem guten Sohn nicht*. Ich liebe diesen Aspekt des Schreibens, diese Freiheit." * Hier verstehe ich den Wortlaut im Video akustisch nicht ganz, das Wort, das Roth benutzt, scheint "slandered" zu sein, das würde "verleumdet" heißen, seine Meinung wird meiner Ansicht nach aber auch ohne dieses Wort klar.