Am Stück oder häppchenweise? (Montagsfrage)

So gerne ich am Stück lesen würde, die Zeiten sind leider vorbei. Ich weiß, dass ich als Kind "Die Brüder Löwenherz" von Astrid Lindgren an einem Stück gelesen habe: Abends angefangen, war ich um halb zwei nachts (damals eine unvorstellbar späte Zeit) dann endlich fertig.
Heute geht so etwas berufsbedingt nicht mehr, daher lese ich in der Bahn, im Bus, an Haltestellen, in der Mittagspause und abends noch ein wenig, aber die Zeit/Energie, ein ganzes Buch an einem Stück zu lesen, gibt es nicht mehr. Was vielleicht aber auch daran liegt, dass die Bücher, die ich jetzt lese - im Vergleich mit den "Brüdern Löwenherz" deutlich länger und schwerer sind. Selbst im Urlaub brauche ich für nicht ganz so dicke Schmöker immer Verschnaufpausen fürs Gehirn und damit mehrere Tage pro Buch, meine Antwort lautet also: definitiv häppchenweise.

Nostalgie:



(Auf libromanie.de wird jeden Montag eine literaturverbundene Frage gestellt, die in den verschiedenen Blogs beantwortet wird. Ich versuche ab sofort mal eine kontinuierliche Teilnahme - wenn mir zu der jeweiligen Frage spontan etwas einfällt.)

Kommentare

  1. Lesenächte habe ich schon viele Jahre nicht mehr erlebt. Ich lese stundenweise und manchmal mehrmals am Tag, was allerdings gelegentlich schwer fällt, denn das eine oder andere Buch würde ich gerne in einem Rutsch lesen.

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  2. Bei mir kommt es ab und an noch vor. Allerdings kann ich mich kaum noch so intensiv auf ein Buch einlassen. Das Lesen selbst, nicht der Inhalt, strengt mich an oder beginnt zu langweilen.
    Schade eigentlich

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