Euer liebstes Sommerbuch (Montagsfrage)

Die Frage ist schnell beantwortet: So etwas gibt es (bei mir) nicht. Ich habe auch kein liebstes Winter-, Pfingst-, Sonntags- oder Frühstücksbuch. Bisher gab es noch kein Buch, bei dem ich gesagt hätte: Das passt jetzt aber gerade genau in die Umgebung, in der ich mich befinde und perfekt zu meiner Stimmung. Eigentlich geht fast immer alles fast überall.

Aber das Gegenteil ist einmal passiert: Ich habe versucht, "Letzte Ausfahrt Brooklyn" von Hubert Selby im Urlaub auf einer einsamen Insel zu lesen, was überhaupt nicht funktioniert hat.


Das Buch ist natürlich ein absolutes Meisterwerk (auch der Film ist kein schlechter), aber so heftig, dass ich teilweise nach wenigen Sätzen schon wieder pausieren musste, so wenig korrespondierte der Inhalt mit der friedlichen Umgebung, in der ich mich befand.

Kommentare

  1. Sommerbücher gibt es wie Sand am Meer, haben doch viele Autoren die Ferien als eine beliebte Zeit des Lesens ausgemacht und entsprechende Urlaubslektüre verfasst. Eine eigentlich tragische Geschichte, die aber sehr unterhaltsam und humorvoll erzählt wird ist Michael Gantenbergs Roman „Zwischen allen Wolken“ - die Geschichte eines Sommers auf einer fiktiven Nordsse-Insel. Für einen Sommerurlaub in Schweden ist „Elchscheiße“ von Lars Simon zu empfehlen und für einen Kur-Urlaub ist der Bäder-Krimi „Moorbad“ von Joachim H. Peters sicherlich eine gute Wahl.

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