Was hältst du von literarischen Tattoos? (Montagsfrage)

Ohne Präzisierung dieser Frage würde ich zunächst einmal sagen: Mir egal, jeder soll sich doch tätowieren (lassen), wo und was er will. Z.B. auch einen ganzen Rücken voll Text (s. rechts, gelesen habe ich das jetzt allerdings nicht) oder das häufig bemühte Gelassenheitsgebet in all seinen Spielarten sowie das immer wieder gerne genommene "Carpe Diem".

Gehen wir also mal davon aus, dass ihr euch tätowieren lassen wolltet, würdet ihr ein Tattoo mit literarischem Bezug wählen und welches würde das sein? Oder anders herum: Gibt es etwas (Zitat, Symbol, Figur) mit literarischem Bezug, dass euch so viel bedeutet, dass es für eine Tätowierung herhalten könnte?

Spontan fällt mir dazu nichts ein, es gibt weder einen Charakter, noch einen Namen, einen Titel oder ein Symbol, das mich dermaßen beeindruckt hätte - an Zitaten gäbe es vielleicht ein Handvoll, aber keins bräuchte ich jetzt schriftlich auf meinem Körper, um entweder mich ständig daran zu erinnern, noch, um andere darauf hinzuweisen.

Nur der Vollständigkeit halber zwei Sätze, die für sich genommen keine Tätowierung rechtfertigen würden, mich aber dennoch nachhaltig beeindruckt haben - wenn auch nur in ihrem jeweiligen Kontext. Zum einen "Goldmunds letzte Worte brannten in seinem Herzen wie Feuer.", zum anderen "Er hatte Besuch." (Wer jetzt weiß, woher der zweite Satz stammt, bekommt Sonderpunkte.)

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