Buchmesse: klassische Verlage zeigen sich verhalten

In einer Umfrage der dpa haben sich die klassischen Verlage verhalten zur augenblicklichen Marksituation gezeigt (Zusammenfassung hier). Es sei zwar noch nicht klar, ob die ersten beiden Monate dieses Jahre einfach nur schlecht gelaufen seien oder aber ob ein strukturelles Problem vorliegt, trotzdem zeigten sich die Aussteller, die auf Online-Publikationen setzen durchweg zufriedener und optimistischer, da speziell die Schriftsteller die Möglichkeit nutzen, mehrere Medien mit ihren Werken zu bedienen.
Wobei eine andere Umfrage zu berichten weiß, dass die Autoren weiterhin gedruckte Bücher vorziehen (hier), was aber wohl auch eher daran liegen wird, dass die befragten Autoren bei renommierten Verlagen unter Vertrag sind, damit aus dem Segment "Self-Publishing" heraus fallen und sowieso auf die Macht der Verlage bauen können, also gar nicht erst in Verlegenheit kommen, sich für ein Medium entscheiden zu müssen.

Trotz allem: Im Vergleich zum US-Markt verspätet, aber die eBooks machen sich auch hier auf den Weg.

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